Hochschullexikon + Glossar

Promotion

(lat. promotio: Erhebung, Beförderung zu einer Ehrenstelle) Verleihung des Doktorgrades (Dr.) in einem bestimmten Fach. Mit ihr wird dem Promovenden bescheinigt, dass er die Fähigkeit zur vertieften wissenschaftlichen Arbeit besitzt. Die Promotion setzt eine wissenschaftliche Arbeit (Dissertation) und eine mündliche Prüfung (Rigorosum) voraus.

Die Bewertung einer Promotion erfolgt meist mit lateinischen Bezeichnungen.

summa cum laude (lat.: mit höchstem Lob), in Promotionsordnungen als "hervorragende Leistung" bezeichnet, wird in Zahlen als "0,5" ausgedrückt.
magna cum laude (lat.: mit großem Lob), eine besonders anzuerkennende Leistung, "1,0"
cum laude (lat.: mit Lob), eine den Durchschnitt übertreffende Leistung, "2,0"
rite (lat.: ausreichend), eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen noch entspricht, "3,0"
insufficienter (lat.: ungenügend), eine an erheblichen Mängeln leidende, insgesamt nicht mehr brauchbare Leistung, "4,0"

Im Gegensatz zu sonst bedeutet bei einer Promotion die Note 4 also bereits, dass man durchgefallen ist. Wie auch von anderen Prüfungen gewohnt, kann die Notenziffer auch um 0,3 erhöht oder erniedrigt werden (neben dem lateinischen Ausdruck) - außer natürlich das summa cum laude.

Mehr dazu: Artikel Promovieren

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