Bewerbung
Bewerbungsmappe vorbereiten / Bewerbung schreiben
Wenn zunächst eine Bewerbung per E-Mail notwendig ist, dann gilt für deren Inhalt im wesentlichen auch das, was hier im Folgenden ausgeführt wird. Zusätzlich sollte man dann aber noch die Tipps dazu lesen.Auch auf die Verpackung kommt's an - Auswahl der Bewerbungsmappe
Man muss sich zwar nicht in riesige Unkosten stürzen (und je größer die Werbeversprechung, desto geringer der wirkliche Erfolg ;-), trotzdem: Es sollte nicht gerade die billigste Mappe sein. Hefter aus besonderen Materialien können sich immer noch abheben.
Geht es um einen Kreativberuf, so empfiehlt sich eine individuelle Bewerbungsmappe. Ganz allgemein sollte man durchaus in Erwägung ziehen, wie das Image und die Ausstrahlung der Firma ist, bei der man sich bewirbt und die Bewerbung entsprechend anpassen. Also eher Understatement oder auffällig - oder eben "ganz durchschnittlich".
Ein Beispiel "individueller" Gestaltung: Bewirbt man sich bei einer "umweltfreundlichen" Firma oder Organisation, so wäre die Verwendung von Recyclingpapier ein Zeichen, dass man sich Gedanken gemacht hat. (Offensichtliches) Recyclingpapier kann aber auch gewählt werden, um aufzufallen - denn gerade bei Bewerbungen bei einer "konventionellen" Firma (und das sind ja fast alle ;-) kommt das seltenst vor.
Leckere Innerein - was drin sein muss
Deckblatt, Anschreiben und Lebenslauf sind die essentiellen Bestandteile einer Bewerbungsmappe. Dazu kommen diverse Anlagen. Die selbst verfassten Seiten sollten ein wenig standardisiert sein. Also durchgängige Seitenzahlen und beschreibbare Rännder (3-4 cm, gleich breit auf allen Seiten!). Datum und Unterschrift dürfen bei einer Bewerbung natürlich keinesfalls fehlen.
Wie schon oben gesagt, sollte das Layout mit Bedacht erstellt werden - "passend" eben, wenn man das abschätzen kann, sonst lieber unauffällig. Auch wenn die Mappe bei einer sehr individuellen Gestaltung eher im Gedächtnis bleibt, könnte die gesamte Bewerbung negativ bewertet werden, wenn der/die Personalverantwortliche leider einen anderen Geschmack hat.
Deckblatt
Das Deckblatt kann schlicht gestaltet sein. Ein weißes Blatt mit Foto und Untertitel reicht aus.
Foto
Für das Bewerbungsfoto sollte man die Investition, einen Fotografen zu bezahlen, durchaus in Erwägung ziehen. Die Kleiderordung der Branche, in der man sich bewirbt, sollte eingehalten werden. Die Aufnahme sollte aktuell sein, wenn ihr - warum auch immer - inzwischen deutlich anders ausseht, dann lieber neue Fotos machen!
Untertitel
Unter dem Foto sollte Euer Name stehen. Dazu kann noch der Beruf bzw. die angestrebte Position notiert werden.
Anschreiben
Im Anschreiben sollte individuell auf die Stellen-Anzeige und das Unternehmen Bezug genommen werden. Nur so kann ein echtes Interesse an einer Anstellung gezeigt werden. Eine ganz knappe Darstellung des bisherigen Werdegangs mit Betonung auf den Aspekten, die für die konkrete Bewerbung von Interesse sein könnten, kann nicht schaden. Aber wirklich nur kurz - den Rest kann die/der Personalverantwortliche dem Lebenslauf entnehmen. Wichtig ist, die Vorteile und den Nutzen der eigenen Mitarbeit für das Unternehmen darzulegen.
In Stellenanzeigen werden meist konkrete Anforderungen genannt, die von den BewerberInnen erfüllt werden sollen oder gar müssen. Natürlich sollte hier eine gewisse Übereinstimmung vorhanden sein, aber 100%ig muss es nicht sein. Man sollte auch besser zu den eigenen Schwächen stehen (man muss sie ja nicht explizit betonen ...) und nicht etwa die eigenen Fähigkeiten beschönigen. Entscheidend bei einer Bewerbung ist es, die eigene Bereitschaft (auch zum weiteren Lernen) zum Ausdruck zu bringen.
Lebenslauf
Dazu haben wir inzwischen einen ausführlicher Artikel im Angebot: Lebenslauf schreiben - Ich weiss, was Du letzten Sommer getan hast. Oder für den Fall der Fälle auch: So schreibt man einen englischen CV.
Anlage
Die wichtigsten Zeugnisse (also insbesondere Abitur, Diplom - wenn schon vorhanden - oder Arbeitszeugnisse) und Zertifikate gehören als Anlage zur Bewerbung. Saubere und ggf. beglaubigte (beim ersten Gespräch meist nicht erforderlich) Kopien sollten so angeordnet werden, dass es an der Reihenfolge im Lebenslauf orientiert ist oder auf andere Weise eine logische Reihenfolge ergibt.
Abwarten und Tee trinken - oder doch mal nachfassen?
Nach Absenden der Bewerbungsunterlagen kann man nach zwei Wochen telefonisch nachfassen. Wurde allerdings in der entsprechenden Stellenanzeige explizit darum gebeten, Rückfragen zu unterlassen, sollte man das natürlich respektieren. Nach über einem Monat kann man aber auch in diesen Fällen nachfragen.
Wenn man das Interesse des Unternehmens geweckt hat, kommt i.a. die nächste Hürde: das Vorstellungsgespräch. Auch dazu gibt's ausführliche Tipps bei Studis Online:
» Vorstellungsgespräch meistern
Weitere Tipps
» Tipps für die Online-Bewerbung per E-Mail
» Lebenslauf schreiben
» Auch interessant: Was in einem guten Arbeitszeugnis steht
» Vorstellungsgespräch meistern
» Jobbörse powered by monster.de (auch Praktika)
Buchtipps
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