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03.11.2011

So manches gibt's günstiger!
Sparmöglichkeiten für Studenten

Ein Trostpflaster für die schwierige Finanzierung des Studiums sind die vielen Vergünstigungen, von denen Ihr als Studierende profitieren könnt. Wir haben die wichtigsten Angebote für Studentinnen und Studenten zusammengestellt, die nicht nur zeitweise Schnäppchen sind.



Holger Wolpensinger

Ein ungewöhnliches Studierendenwohnheim: Erdhügelhäuser in ökologischer Bauweise in Stuttgart-Hohenheim
1. Wohnen »

Günstig wohnen kann man häufig in Studentenwohnheimen. Die Klassiker sind die Wohnheime des Deutschen Studentenwerks. Daneben gibt es Angebote von gemeinnützigen Vereinen oder in konfessioneller Trägerschaft, einige Wohnheime sind in studentischer Selbstverwaltung. Aber auch ganz normale, kommerzielle Vermieter werben manchmal mit dem Begriff "Wohnheim". Da die Vielfalt groß ist und es immer auch Wohnheimbetreiber gibt, die gerne richtig Geld mit der Vermietung verdienen wollen, sollte man sich vorab gut informieren, wie günstig das Angebot tatsächlich ist. Nicht überall wo "Wohnheim" draufsteht muss auch ein Schnäppchen drin sein! Wir geben Euch erste Infos – von Wohnungssuche-Tipps über Mietrecht bis hin zu einer Umzugs-Checkliste. weiter »



2. Versichert sein »

Studierende müssen auf jeden Fall krankenversichert sein. Als Studienanfänger seid Ihr meist noch über Eure Eltern familienversichert. Das bedeutet, dass keine Kosten für Eure Versicherung anfallen. Ab dem 25. Lebensjahr (zzgl. Wehr- bzw. Ersatzdienst) ändert sich dies: Die Familienversicherung endet und Ihr müsst Euch selbst versichern. Die Krankenkassen bieten einen günstigen Versicherungstarif für Studierende an. Damit zahlt Ihr wesentlich weniger als normal Versicherte. Natürlich gibt es auch diese Vergünstigung nicht endlos.
Welche Versicherungen ansonsten für Studierende noch empfehlenswert sein können, bei welchen man vielleicht noch über die Eltern versichert sein könnte und was weniger notwendig ist, sagen wir Euch auch. weiter »



Roman Levin - Fotolia.com
3. Günstiges Studentenkonto »

Viele Geldinstitute bieten Studierenden besonders günstige Konditionen für die Einrichtung eines Girokontos an. Empfehlenswert ist es, wenigstens ein paar Angebote zu vergleichen, um das Maß der Vergünstigung abschätzen zu können. Und bevor Ihr irgendetwas unterschreibt, lest im Kleingedruckten, ob es Haken oder Häkchen gibt, die das Angebot bei genauerer Betrachtung gar nicht mehr so preiswert erscheinen lassen - sicher ist sicher ... weiter »



4. Mobil sein als StudentIn »

An vielen – leider bei weitem nicht an allen – Hochschulen gibt es ein Semesterticket. Mit ihm fahren Studierende im öffentlichen Nahverkehr des jeweiligen Verkehrsverbundes deutlich günstiger als andere Menschen. Das Ticket kauft Ihr nicht bei den örtlichen Verkehrsbetrieben, sondern erhaltet es von der Hochschule, wenn Ihr Euch immatrikuliert bzw. ins neue Semester zurückgemeldet habt. Ein Teil des Beitrags, den Ihr zu diesem Zweck zahlen müsst, ist für das Ticket bestimmt.
Rabatte gibt es für Studierende bei der BahnCard und wer viel Rad fährt und daher auch öfter mal was am eigenen Rad reparieren muss, sollte sich an seiner Hochschule nach einer Radwerkstatt erkundigen. weiter »



Doreen Fräßdorf

Auch wenn immer noch Massen von Studierenden zu verköstigen sind – die Mensen haben sich gewandelt und bieten inzwischen ein variantenreiches Essen an.
5. Essen »

In den Mensen und Cafeterien der örtlichen Studentenwerke könnt Ihr als Studierende preiswert essen. Teilweise funktioniert dies in der Weise, dass Ihr einmal Euren Studentenausweis vorlegen müsst und dann eine Mensacard o.ä. bekommt, die den Charakter einer Geldkarte hat. So entfällt die lästige Barzahlung beim täglichen Mittagessen. Was es zum Mensaessen sonst noch von offizieller Seite zu sagen gibt, erfahrt Ihr auf der Website des Deutschen Studentenwerks. Wo es besser oder schlechter schmeckt, verraten Euch entweder andere Studierende oder Ihr probiert es einfach selbst aus. Auch das Ambiente kann bei den Mensen sehr unterschiedlich sein. Also: einfach hingehen und gucken.
Speisepläne der Mensen in Deutschland »



6. Rundfunkgebühren sparen ("GEZ-Befreiung") »

Nerlich Images - Fotolia.com

Im Jahr kommen 215,76 € an Rundfunkgebühren fürs Fernsehen zusammen – da wäre eine Befreiung natürlich hilfreich.
Wer Rundfunkgeräte (vor allem Fernseher und Radios, seit einigen Jahren auch internet-fähige sonstige Geräte) "zum Empfang bereit hält", muss als Rundfunkteilnehmer Gebühren zahlen. Wer jedoch BAföG erhält und nicht bei den Eltern wohnt, kann sich von der Rundfunkgebührenpflicht befreien lassen. Dies geschieht auf Antrag und kann auch online gemacht werden. Allerdings müsst Ihr den BAföG-Bescheid nach Köln schicken. Wichtig ist, dass Ihr den Antrag rechtzeitig stellt, denn rückwirkend wird nicht befreit, auch wenn die Befreiungsvoraussetzungen vorgelegen haben. Ob Ihr tatsächlich befreit worden seid, erfahrt Ihr durch einen entsprechenden Bescheid von der GEZ. Achtet dabei auf den Zeitraum, auf den sich der Bescheid bezieht, damit ihr rechtzeitig einen Folgeantrag stellen könnt. weiter »



7. Telefonieren und surfen »

Viele Telefonanbieter halten für Studierende sowohl im Festnetz- als auch im Mobilfunkbereich besondere Angebote bereit. Teilweise wird dabei auch gleich noch das Problem gelöst, dass man als StudentIn natürlich auch sehr gerne Zuhause einen Internetanschluss hätte. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten nach Angeboten oder intensiver zu recherchieren, was der Markt so hergibt. Bevor Ihr irgendetwas unterschreibt, unbedingt aber auch das Kleingedruckte lesen. Gerade im Kommunikationsbereich werden viele Dinge nur scheinbar zum Nulltarif angeboten.weiter »



Thomas Aumann - Fotolia.com

Vergünstigungen lauern auch bei vielen kulturellen Angeboten
8. Museen, Theater, Sehenswürdigkeiten etc. günstiger besuchen

Überall dort, wo Eintrittsgelder fällig werden, sei es in Museen, bei Sehenswürdigkeiten, im Schwimmbad, Theater oder bei sonstigen Angeboten, müssen Studierende häufig weniger zahlen als andere. Es sei also dringend empfohlen, den Studierendenausweis immer greifbar zu haben. Wer auch im Ausland seinen Studentenstatus nachweisen will, sollte einen Internationalen Studentenausweis beantragen. www.isic.de/ueber_den_isic/ueber_den_isic_was_ist_der_isic.php »



9. Kurse an der VHS belegen

Für Studierende ist es auch deutlich günstiger als für andere, Kurse an der Volkshochschule zu belegen. Wenn also fort- und weiterbilden, dann jetzt ... Nähere Infos bekommt Ihr bei der VHS vor Ort.



10. Sport treiben

An den größeren Hochschulen gibt es das Angebot des Hochschulsports. Hier könnt Ihr Euch semesterweise oder jeweils für die Semesterferien in Kurse einschreiben. Das Entgelt, das dafür fällig wird, ist vergleichsweise gering, deshalb ist der Zulauf meist auch entsprechend groß. Erkundigt Euch also rechtzeitig an Eurer Hochschule, wann man sich zu den Kursen anmelden kann und seid an dem Tag früh auf der Matte!



11. Zeitungen und Zeitschriften lesen »

Viele Zeitungen und Zeitschriften bieten Studierenden Abonnements zu besonders günstigen Konditionen an. Manchmal gibt's auch einzelne Exemplare kostenlos. Ganz unabhängig vom Studierendenstatus bieten übrigens viele Zeitungen zweiwöchige, kostenlose Probeabos an – gerade nach einem Umzug in eine neue Stadt eine gute Möglichkeit, sich über die Geschehnisse vor Ort zu informieren. weiter »



12. Verhüten »

Bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres bekommen gesetzlich Versicherte ärztlich verordnete Verhütungsmittel kostenfrei. Auch darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, insbesondere die Pille kostenlos zu erhalten. Voraussetzung ist, dass Ihr ein sehr geringes Einkommen habt. Derartige Angebot gibt es allerdings nur noch in sehr wenigen Städten. weiter »





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