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12.07.2021
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Geographie – ein spannendes und sehr vielfältiges Studium, welches Menschen, Orte und die Umwelt versucht in den Blick zu nehmen. Aber was kann man nach so einem Studium später machen? Und was ist besser: ein breites Studium oder doch lieber ein klarer Schwerpunkt? Der Studienführer versucht einen Einblick in das Geographie-Studium zu geben.

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Aufnahme der Erde bei Nacht aus dem Weltall
@nt - stock.adobe.com

Geograph:innen wird nachgesagt, dass sie beides im Blick haben: Lokale Veränderungen vor Ort, die verbunden sind mit globalen Entwicklungen.


1. Kurz+knapp

Die meisten Universitäten bieten Geographie als 6-semestrige Bachelorstudiengänge mit 180 ECTS an. Darauf aufbauend werden meist 4-semestrige Master angeboten.

Geographie kann in fast 50 Städten studiert werden, u.a. in Berlin, Bremen, Frankfurt / Main, Hamburg, Heidelberg, Leipzig, Marburg, München und Münster.

Die beruflichen Möglichkeiten hängen stark davon ab, ob du bspw. einen Schwerpunkt in Physischer Geographie oder Humangeographie gelegt hast wie auch durch freiwillige oder verpflichtende Praktika. Es gibt viele berufliche Möglichkeiten.


2. Was erwartet mich in einem Studium der Geographie?

„Was ist das für ein dickes Buch?“ sagte der kleine Prinz. Was machen Sie da?“
„Ich bin Geograph“, sagte der alte Herr.
„Was ist das, ein Geograph?“
„Das ist ein Gelehrter, der weiß, wo sich die Meere, die Ströme, die Städte, die Berge und die Wüsten befinden.“
„Das ist sehr interessant“, sagte der kleine Prinz. „Endlich ein richtiger Beruf!“

(„Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupèry)

Diese kindliche Vorstellung über die Welt der Geographie kommt nicht von ungefähr – viele Generationen von Schüler:innen sind durch ihren Erdkunde-Unterricht aus der Schule so mit dieser Disziplin konfrontiert worden.

Doch hinkt dieses Bild und ist vergleichbar mit dem der Mathematik, deren Inhalt weniger das bloße Rechnen ist – dafür umso mehr Abstraktion und Logik. In der heutigen Geographie sind vielmehr folgende beispielhafte Fragestellungen von Bedeutung:

  • Welchen Einfluss haben die globalen Schiffsrouten auf den Meeren und Ozeanen für Wirtschaftsstandorte und Lieferketten?

  • Warum verläuft der Flußstrom in dieser Form? Und was führt dazu, dass sich immer mehr Hochwasserereignisse mehren?

  • Warum befindet sich an dieser Stelle eine Stadt? Wie hat sie sich entwickelt? Und wie sieht die Stadt der Zukunft aus?

  • Was geschieht, wenn Weideflächen in den Bergen nicht mehr nutzbar sind? Welchen Einfluss hat dies auf die Landwirtschaft und die lokale Bevölkerung?

  • Und warum breiten sich Wüsten immer mehr und mehr aus?

An diesen Fragen wird auch eines deutlich: Um solche große Fragen beantworten zu können, bedarf es Wissen aus den Naturwissenschaften und den Sozialwissenschaften sowie Werkzeuge aus der Kartographie und heute verstärkt Geoinformatik.

Einige Geograph:innen versuchen diesem breiten generalistischem Anspruch zu genügen, während andere schon im Verlauf des Studiums ihren Schwerpunkt in Physischer Geographie oder Humangeographie wählen. Je nach Universität kann diese Schwerpunktsetzung oft nach dem Bachelor im Master erfolgen, bei einigen bereits im Bachelor oder sogar schon bei der Wahl des Bachelors.

Wer nach dem Studium Erdkunde-Lehrer:in werden möchte und auf Lehramt, beschäftigt sich jedoch mit beiden Teildisziplinen.

An manchen Universitäten wird Geographie nur als Mono-Bachelor angeboten und an einigen auch als Kombi-Bachelor. Bei letzterem hast du somit noch die Qual der Wahl, welches Nebenfach du belegen möchtest.

Gegenstand der Geographie

Aber was ist denn eigentlich der Gegenstand der Geographie? Allgemein wird Geographie „als die Wissenschaft von der Erdoberfläche in ihrer räumlichen Differenzierung, ihrer physischen Beschaffenheit sowie als Raum und Ort des menschlichen Lebens und Handelns“ (Lexikon der Geographie) definiert. Es hat also etwas mit Räumen zu tun. Aber wo fangen diese an und enden sie?

Die Physische Geographie versucht allgemeine Kriterien festzulegen, wie diese Räume abgegrenzt werden (wie zum Beispiel ein Wassereinzugsgebiet eines Flusses) und untersucht werden können oder sie orientiert sich an historischen Landschaften, wie der Lüneburger Heide.

Die Humangeographie thematisiert in ihren Forschungen bereits die Prozesse der räumlichen Abgrenzungen, welche durch gesellschaftliche Gruppen vollzogen werden. Hierfür bedient sie sich an den Theorien und Methoden von sozialwissenschaftlichen Disziplinen wie Soziologie, Politikwissenschaft oder auch der Ethnologie.

Achtung: Geographie ≠ Geowissenschaften

Wer gerne in die Tiefe geht ... im wahrsten Sinne des Wortes, wird bei der Geographie eher enttäuscht werden. Geograph:innen buddeln bei der Bodenanalyse maximal soweit, bis die Schippe klong macht und auf Stein landet. Geowissenschaftler:innen beschäftigen sich mit dem Erdaufbau – und fragen sich unter anderem, wo Ressourcen zu finden sind. Absolvent:innen der Geographie beschäftigen sich dann eher mit den Folgen für Umwelt und Bevölkerung, wenn fossile Energieträger gefördert und verbrannt werden.

Mögliche Studieninhalte (abhängig von der Universität)

  • Klimageographie & Geomorphologie

  • Bodengeographie, Hydrologie und Biogeographie

  • Ressourcenmanagement

  • Gesellschaft und Raum

  • Wirtschaft, Raum und Macht

  • Raum- und Regionalplanung

  • Stadtentwicklung

  • Geographie des globalen Südens

  • Geographie der Globalisierung

  • Geoinformationsverarbeitung (GIS), Kartographie und empirische Methoden

  • Mensch-Umwelt-Systeme

  • Statistik

  • Hauptexkursion

Was macht das Geographie-Studium einzigartig?

Der Punkt der Exkursion ist ein deutliches Unterscheidungsmerkmal von vielen anderen Studiengängen. Wer jedoch glaubt, mit einem Geo-Studium ständig auf weite Reisen zu gehen, irrt jedoch. Andererseits sollten die Kosten für eine große Exkursion mit kalkuliert werden, die unter Umständen je nach Ziel über 1.000 Euro oder sogar noch mehr betragen können. Gleichzeitig finden im Studium auch Geländetage in der näheren Umgebung statt.

Mit der Wahl der Uni wählst du auch oft einen regionalen Schwerpunkt, was insbesondre für die wichtig ist, die darüber nachdenken später im Ausland zu arbeiten. Informiere dich deswegen dringend auf den Seiten der Geographie Institute, welche Schwerpunkte sie vertreten. Während die Universität Bayreuth zum Beispiel dafür bekannt ist, dass sie einen großen Afrika-Schwerpunkt bietet, erwartet die Mainzer Geostudis die Möglichkeit, Exkursionen im arabischen Raum zu machen.

Verwandte und alternative Studiengänge

Ähnliche Studiengänge im Bereich der Physischen Geographie

Ähnliche Studiengänge im Bereich der Humangeographie


3. Dauer des Geographie-Studiums und mögliche Studienabschlüsse

In der Regel dauert das Geographie Studium 6 Semester und wird als Bachelor of Science mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Insgesamt werden dabei 180 ECTS-Punkte (Credit Points) erbracht.

Geographie wird oft im Rahmen eines Mehrfach-Bachelors studiert. Es kann dabei Haupt- oder Nebenfach sein. Es gibt auch Studienangebote, bei denen es eine Hälfte eines 2-Fach-Bachelors ist.

Anschließend kann noch das Master-Studium in Geographie oder einem ähnlichen Masterstudiengang absolviert werden. Der Master of Science kann in 4 Semestern abgeschlossen werden, wobei 120 Credits erbracht werden müssen.

Außerdem kann Geographie auf Lehramt studiert werden, seltener noch auf Staatsexamen. Weitere Infos in unserem Artikel Lehramt studieren.

Geographie: Studiendauer (Regelstudienzeit)
Bachelor6 - 8 Semester
Master4 Semester
Lehramt7 - 10 Semester
Bachelor (Teilzeit)12 Semester
Master (Teilzeit)8 Semester

Studienformen des Geographie-Studiums

Die klassische Form des Geographie-Studiums ist das Vollzeit-Präsenzstudium. Man studiert Vollzeit an einer Hochschule, an der man praktisch täglich zu Veranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Tutorien, je nach Studienfach auch Projekte, Labor etc.) geht und wo auch die Prüfungen stattfinden. Vollzeit bedeutet grob 40 Stunden / Woche, wobei in der Realität meist Phasen mit weniger Zeitaufwand anderen (vor allem vor größeren Prüfungen) gegenüberstehen, in denen evt. auch mehr Zeit pro Woche mit dem Studium verbracht wird.

Daneben gibt es einige wenige Studienangebote in Teilzeit, d.h. das Studium ist dabei so organisiert, dass man mit geringerem Zeitaufwand pro Woche, aber entsprechend längerer Studienzeit zum Studienabschluss kommen kann.


4. Was kostet ein Geographie-Studium?

Lebenshaltungskosten insgesamt

Während eines Geographie-Studiums brauchst du eine finanzielle Grundlage für eine Unterkunft am Studienort, für Nahrung, Kleidung, Fahrtkosten, Telefon und Internet sowie Bücher und Arbeitshefte. Je nach Ort und eigener Sparsamkeit liegen die monatlichen Ausgaben zwischen 630 € und über 1.500 €. Im Durchschnitt geben Studierende inzwischen über 850 € im Monat für Studienkosten aus.

München ist Spitzenreiter, was die Mieten und die Lebenshaltungskosten an sich angeht, aber auch Frankfurt/Main, Hamburg, Köln und Berlin liegen deutlich über dem Durchschnitt. Günstiger lebt es sich in kleineren Städten abseits der Metropolen, insbesondere in den neuen Bundesländern.

Hauptkostenpunkt: Miete

Die Mieten für ein WG-Zimmer liegen je nach Stadt zwischen 269 Euro und 585 Euro (Werte von 2018 plus fünf Prozent).

Kosten je nach Ort und persönlicher Situation

Für das Studium ist halbjährlich noch ein Semesterbeitrag zu zahlen. Damit werden bspw. günstigere Mensapreise ermöglicht. In einigen Studienstädten ist ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr eingeschlossen, was zwar den Semesterbeitrag erhöht, aber deutlich günstiger als andere Dauerkarten für den jeweiligen Verkehrsverbund ist. An einigen größeren Unis gibt es auch studentische Fahrradwerkstätten.

Kosten für eine Krankenversicherung sind zu berücksichtigen, wenn eine Familienversicherung über die Eltern nicht mehr möglich ist.

Muss ich für ein Geographie-Studium Studiengebühren zahlen?

Praktisch alle Bachelor und konsekutiven Master können an staatlichen Hochschulen ohne Studiengebühren begonnen werden. Konsekutive Master schließen meist an ein fachgleiches (oder zumindest fachlich passendes) Bachelorstudium an und setzen keine Berufserfahrung voraus. Ein langes Studium oder ein Zweitstudium sind allerdings in einigen Bundesländern kostenpflichtig.


5. Wie kann ich mein Geographie-Studium finanzieren?

Geld von den Eltern

Eine Aufgabe deiner Eltern ist es, dir eine angemessene Berufsausbildung zu ermöglichen. Dazu zählt auch, dir im Studium finanziell oder mit Kost und Logis unter die Arme zu greifen. Die Entscheidung, ob es ein Studium sein soll und welche Fachrichtung, liegt primär in deiner Hand, so dein Schulabschluss dir diesen Weg ermöglicht. Der Staat unterstützt deine Eltern u.a. mit Kindergeld, das im Ausnahmefall auch direkt an dich ausgezahlt werden kann.

BAföG beantragen: Staatliche Förderung, zur Hälfte geschenkt!

BAföG für Studentinnen und Studenten soll einspringen, wenn deine Eltern – aus Sicht des Gesetzes – zu wenig Einkommen haben, um ausreichend Unterhalt für das (geplante) Studium zu leisten. Wenn du noch unter 30 Jahre alt bist und keine berufsqualifizierende Ausbildung angefangen hast, ist BAföG für das Studium in der Regel zugänglich – sonst prüfe deinen BAföG-Anspruch. Mit unserem BAföG-Rechner kannst du die Höhe deines BAföGs berechnen. Und zwar als Vorschau auch schon das BAföG ab Wintersemester 2022/2023!

Die BAföG-Rückzahlung ist auf 10.010 € begrenzt, beginnt erst Jahre später und nur, wenn ausreichend verdient wird. Hast du bereits eine Ausbildung gemacht und danach mehrere Jahre gearbeitet sowie in wenigen anderen Ausnahmefällen könnte es sogar elternunabhängiges BAföG für dich geben.

Stipendien für das Geographie-Studium

Stipendien stehen einer viel kleineren Gruppe zur Verfügung als BAföG. Größter Vorteil eines Stipendiums: Die erhaltene Förderung ist geschenkt. Dazu kommt oft eine ideelle Förderung. Die großen Studienförderwerke vergeben Stipendien nach den BAföG-Regeln (also abhängig vom Einkommen der Eltern). Hinzu kommen noch 300 Euro „Büchergeld“ im Monat für alle. Das Bewerbungsverfahren beginnt mindestens ein halbes Jahr zuvor.

Für Auslandsaufenthalte im Studium kann es Förderung in Form von ERASMUS-Stipendien geben oder über den DAAD.

Jobben als Werkstudent / Minijob / Selbständig sein

Die meisten Studierenden jobben zumindest zeitweise während des Studiums, oft als Mini-Jobber oder als Werkstudent/in. Während der Vorlesungszeit darf die Arbeitszeit 20 Wochenstunden nicht überschreiten.

Eine Verrechnung mit BAföG erfolgt, wenn dein durchschnittlicher Verdienst über 450 Euro im Monat liegt. Entscheidend ist im Unterschied zur Steuer nicht das Kalenderjahr, sondern der Bewilligungszeitraum des BAföG.

Staatlicher Bildungskredit und weitere Möglichkeiten

Für Studierende in höheren Semestern oder im Master gibt es den staatlichen Bildungskredit mit günstigen Zinsen und einer Auszahlung von bis zu 300 Euro / Monat für höchstens zwei Jahre.

Ein Studienkredit (oder ein Bildungsfonds) ist dagegen nur als letzte Möglichkeit in Betracht zu ziehen, wenn die günstigeren Möglichkeiten nicht reichen oder bspw. am Studienende eine Konzentration auf das Studium ohne Jobben möglich sein soll.

Wenn du schon in den letzten Semestern des Studiums angelangt bist, kann u.U. – gerade in sozialen Notlagen – auch ein Studienabschlussdarlehen oder Überbrückungsdarlehen in Frage kommen. Scheue dich nicht, dich zu erkundigen und – wenn für dich möglich – ein solches in Anspruch zu nehmen. Die Konditionen sind deutlich besser als bei Bildungskredit oder gar Studienkrediten!


6. Berufsaussichten

Wer im Studium wenige Schwerpunkte setzt, wird nach nach dem Abschluss womöglich etwas länger brauchen, um eine Orientierung zu finden. Aber Praktika in der Studienzeit können helfen!

Aufgrund der Breite des Studiums gibt es nur wenige klassische Felder, wo Geograph:innen unter kommen. Zudem konkurrieren sie mit vielen anderen Studienabgänger:innen aus anderen Studiengängen.

Wer nach dem Studium nicht Lehrer:in wird, in die Forschung gehen und eher einen „praktischen Beruf“ ergreifen möchte, sollte sich im Studium auf den Erwerb von Methoden fokussieren, wie der empirischen Sozialforschung, Statistik und der Geoinformatik. Auch eine Fokussierung auf wenige Themengebiete kann beim Berufseinstieg helfen.

Aber keine Angst: Die breit ausgebildeten Generalist:innen kommen auch unter die berufliche Haube. Nur könnte der Einstieg etwas länger dauern und von herausfordernden Phasen geprägt sein, wie ihn auch viele Geistes- und Sozialwissenschaftler:innen kennen.

In folgenden Bereichen können Geos einen Fuß in die Tür bekommen:

  • Umweltschutz und Umweltplanung

  • Stadtentwicklung und Raumplanung

  • Geomarketing / Wirtschaftsförderung

  • Landes-/ oder Stadtverwaltung

  • Sozialraumplanung

  • Verkehrsplanung

  • Quartiersmanagement

  • Umweltbildungseinrichtungen

  • Klimaschutz

  • Katastrophenschutz

  • Tourismus

  • Kartographie / Geoinformatik

  • Entwicklungszusammenarbeit

  • Immobiliensektor

  • Forschung und Lehre

  • Lehrer:in


7. Gehaltsaussichten als Geographie-Absolventin oder -Absolvent

Bei einem Fach wie Geographie ist es etwas kompliziert, Daten in Sachen Einkommen zu erhalten, was an der Breite des Studiums geschuldet ist und somit den beruflichen Möglichkeiten. Deswegen beschränken wir uns hier nicht mit wenigen Zahlen.

Gehalt in € Uni-Master/Diplom
34.000
Einstieg
54.389
5 Jahre
68.900
10 Jahre
Ø Bereich Naturwissenschaften; Befragung: DZHW.

Wer beim Studium den Schwerpunkt auf die Physische Geographie legt, landet vermutlich in einer ähnlichen Gruppe der Absolventinnen und Absolventen einer Naturwissenschaft, wie Mathe, Physik, Biologie, Chemie oder Pharmazie. Mit einem Master-Abschluss kann diese Gruppe mit einem Einstiegsgehalt von über 34.000 € rechnen. Fünf Jahre nach Abschluss legt das Jahresgehalt für Naturwissenschaftler:innen mit Master- oder Diplomabschluss (hier liegen tatsächlich gesonderte Zahlen vor) auf 54.400 € zu. Weitere fünf Jahre später, also 10 Jahre nach Abschluss des Master- oder Diplomabschlusses steigt das Gehalt im Schnitt auf 68.900 € im Jahr.

Gehalt in € Uni-Master/Diplom
32.000
Einstieg
44.300
5 Jahre
48.100
10 Jahre
Ø Bereich Sozial- und Politikwissenschaften; Befragung: DZHW.

Humangeograph:innen landen womöglich in einer ähnlichen Gehaltsgruppe wie Absolvent:innen der Sozial- und Politikwissenschaften. Mit einem Master-Abschluss kann diese Gruppe mit einem Einstiegsgehalt von über 32.000 € rechnen. Fünf Jahre nach Abschluss legt das Jahresgehalt für Sozialwissenschaftler:innen mit Master- oder Diplomabschluss auf 44.300 € zu. Weitere fünf Jahre später, also 10 Jahre nach Abschluss des Master- oder Diplomabschlusses steigt das Gehalt im Schnitt auf 48.100 €* im Jahr.

Quelle: Absolventenbefragungen des DZHW. Alle Gehälter für Vollzeitbeschäftigte inkl. Zuschläge, auf Hunderter gerundet. Einstiegsgehalt Stand 2013. Gehalt nach 5 Jahren Stand 2014. Gehalt nach 10 Jahren Stand 2015. Zuschläge für 5/10-Jahre selbst geschätzt.
*: Das Einkommen nach 10 Jahren wurde stärker geschätzt, da hier keine Zahlen vorlagen.

Laut dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit liegt das Mittlere Entgelt (Median) von Geograph*innen bei 52.000 Euro brutto.

Wer das Fach auf Lehramt studiert und als Lehrkraft arbeiten möchte, informiert sich zum Thema Gehalt am besten im Studienführer-Artikel Lehramt.

(mic)


Weiterführende Informationen

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