18.12.2014

Studentische KV
Krankenversicherung für Studierende [Seite 1]

Studierende sind in aller Regel versicherungspflichtig in der Kranken- und Pflegeversicherung. Aus diesem Grund wird bei Eurer Immatrikulation regelmäßig ein Nachweis über Euren Krankenversicherungsschutz verlangt (wer krankenversichert ist, ist automatisch auch pflegeversichert), alternativ ein Nachweis über die Befreiung von der Versicherungspflicht.


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Ohne Krankenversicherung geht's nicht. Studierende unter 25 sind meist noch über die Eltern versichert, ansonsten gibt's in den gesetzlichen Kassen den günstigen Studententarif.
Studienanfänger sind meist über ihre Eltern familienversichert – so diese nicht beide privat versichert sind. Endet dieser Versicherungsschutz oder kam er von vornherein nicht in Betracht, so könnt Ihr Euch als Studierende zu einem besonders günstigen Tarif versichern. Diesen gibt es leider nicht unbegrenzt. Wer die Bedingungen nicht mehr erfüllt, muss sich wohl oder übel freiwillig versichern, was mit einer erheblichen finanziellen Belastung im Monat verbunden ist – oder wechselt dann in die private Krankenversicherung. Als Puffer bieten die Krankenkassen für maximal sechs Monate einen immer noch relativ günstigen Übergangstarif an.

Wichtig: Studierenden an Berufsakademien ist der Weg in die studentische KV in der Regel verbaut, da diese Einrichtungen etwas anderes als Hochschulen darstellen und die Regelung im SGB bisher die studentische Krankenversicherung nur für Studierende an Hochschulen ausdrücklich vorsieht. Umgekehrt sind sie allerdings u.U. auch keine „richtigen“ ArbeitnehmerInnen und unterliegen keiner Versicherungspflicht. Sie können sich daher – so sie nicht mehr über die Eltern versichert sein können – nur freiwillig versichern. In die gesetzliche Krankenversicherung können sie nur, wenn sie das gleich zu Beginn des Ausbildung so wählen.
Bei dualen Studiengängen war die versicherungsrechtliche Einordnung bis Ende 2011 umstritten. Inzwischen hat der Gesetzgeber eingegriffen und Folgendes geregelt: Studierende in dualen Studiengängen sind wie zur Berufsausbildung Beschäftigte zu versichern, können also nicht (mehr) von den günstigen Tarifen der studentischen KV profitieren (Details siehe hier).

Hinweis für Ausländische Studierende: Bitte statt hier besser im Artikel Krankenversicherung für ausländische Studierende vom Deutschen Studentenwerk informieren, da sich der Artikel im Folgenden auf die Regelungen für deutsche Studierende konzentriert.

Gesetzliche Versicherung im Überblick
Familienversicherung
bis 25 J., evtl. länger; über gesetzlich versicherteN berufstätigeN EhepartnerIn ohne Altersgrenze; Einkommensgrenze (Monat): 405 € (ab 1.1.2015; 2014: 395 €) bzw. bei ausschließlichem 450 Euro-Job (seit 1.1.2013): 450 Euro
Studentische Krankenversicherung
bis max. 30 J. oder bis zum 14. Fachsemester; Verlängerung u. U. möglich; besonders niedriger Beitrag
Freiwillige Versicherung
ab dem 30. Lebensjahr und nach dem 14. Fachsemester; günstiger „Examenstarif“ für max. 6 Monate




1. Versicherungspflicht als Student/in

a) Wer ist versicherungspflichtig?

Mit der Einschreibung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule werdet Ihr als Studierende versicherungspflichtig (Achtung: das gilt nicht bei berufsbegleitenden Studiengängen; Studierende in dualen Studiengängen sind wie zur Berufsausbildung Beschäftigte versichert, mehr dazu hier). Häufigste Ausnahme: Solange Ihr über Eure gesetzlich versicherten Eltern beitragsfrei in der Familienversicherung mitversichert seid, tritt die Versicherungspflicht nicht ein (dazu unten 2.). Auch seid Ihr dann nicht von der Versicherungspflicht betroffen, wenn Ihr an einer privaten, nicht staatlich anerkannten Hochschule studiert, einen studienvorbereitenden Sprachkurs besucht, Gasthörer seid oder Promotionsstudenten.

Versicherungspflicht besteht auch während eines Urlaubssemesters.

Mit dem Ende des 14. Fachsemesters und/oder der Vollendung des 30. Lebensjahres endet die Versicherungspflicht für Studierende. Danach könnt (und solltet!) Ihr Euch freiwillig versichern.

Zur Sozialversicherungspflicht in einem Nebenjob findet Ihr nähere Informationen im Artikel Jobben während des Studiums.

b) Befreiung von der Versicherungspflicht (insbes. bei Beamtenkindern) mit dem Ziel, eine private Krankenversicherung zu nutzen

Betrifft Euch die Versicherungspflicht, wollt Ihr aber als Studierende nicht gesetzlich, sondern privat versichert sein, so könnt Ihr Euch von der Versicherungspflicht befreien lassen. Insbesondere Beamtenkinder werden über diese Variante nachdenken, weil ihre Eltern beihilfeberechtigt sind. Zwei Dinge solltet Ihr in diesem Zusammenhang auf jeden Fall wissen:

Erstens: Die Befreiung von der Versicherungspflicht ist nur innerhalb der ersten drei Monate nach der Einschreibung möglich (bzw. drei Monate nach Ende der Familienversicherung) und ist unwiderruflich, gilt also für das gesamte Studium (vgl. aber die spezielle Ausnahme bei Pause zw. Bachelor und Master, bei der eine Rückkehr in die GKV wahrscheinlich möglich ist). War man im Studium in der privaten KV, so könnt Ihr nach dem Studium der gesetzlichen Krankenversicherung nicht ohne Weiteres (wieder) beitreten, insbesondere wenn Ihr Euch selbstständig macht. Für Euch bedeutet das: Ihr müsst sorgfältig abwägen, welche Vor- und Nachteile Euch die gesetzliche oder private Krankenversicherung während Eurer Studienzeit und evtl. auch danach bringt. (Sind Eure Eltern beihilfeberechtigt, werdet Ihr in der Regel ergänzend privat versichert sein.)

Zweitens: Beamtenkinder sollten bei der Abwägung der Vor- und Nachteile berücksichtigen, dass die Beihilfe an die Kindergeldberechtigung der Eltern gekoppelt ist. Seid Ihr mit 25 Jahren noch Studierende, gibt es also keinen Zuschuss zu den Krankheitskosten mehr vom Staat. Ohne Beihilfe müsst Ihr Euch in vollem Umfang privat versichern – und dabei voraussichtlich höhere Beiträge zahlen als in der gesetzlichen studentischen Pflichtversicherung.




2. Über die Eltern oder EhepartnerIn versichert: Familienversicherung

Sind Eure Eltern gesetzlich versichert, so seid Ihr bis zu Eurem 25. Geburtstag über sie in der sog. Familienversicherung mitversichert, ohne selbst Versicherungsbeiträge zahlen zu müssen. Die Möglichkeit der Familienversicherung verlängert sich über das 25. Lebensjahr hinaus um die Zeit des Wehr- oder Ersatzdienstes und seit Juli 2011 auch um Zeiten (höchstens 12 Monate) „durch den freiwilligen Wehrdienst nach Abschnitt 7 des Wehrpflichtgesetzes, einen Freiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz, dem Jugendfreiwilligendienstegesetz oder einen vergleichbaren anerkannten Freiwilligendienst oder durch eine Tätigkeit als Entwicklungshelfer im Sinne des § 1 Absatz 1 des Entwicklungshelfer-Gesetzes“ (§ 10 SGB V).

Seid Ihr verheiratet und ist Euer Ehepartner kein Student bzw. Eure Ehepartnerin keine Studentin und gesetzlich krankenversichert, so könnt Ihr über sie/ihn familienversichert sein. Bedingung für die beitragsfreie Mitversicherung ist in jedem Fall (egal ob über Eltern oder EhepartnerIn), dass Euer eigenes monatliches Einkommen regelmäßig unter 405 Euro liegt (ab 1.1.2015; 2014 liegt diese Grenze bei 395 Euro). Wer einen Minijob hat, darf bis zu 450 Euro verdienen. BAföG und Unterhaltszahlungen der Eltern bzw. des Ehepartners / der Ehepartnerin gelten nicht als Einkommen.

Geht es nicht um einen Minijob, so beachtet noch folgendes: Unberücksichtigt bleibt bei der Einkommensermittlung die Werbungskostenpauschale von 1000 Euro im Jahr (83,33 Euro pro Monat). Diesen Betrag könnt Ihr also zunächst von Eurem Bruttoverdienst abziehen (nur bei abhängige Beschäftigung, bei Selbständigkeit gibt es keine Werbungskostenpauschale!).

Wer nur in den Semesterferien und von vornherein nicht länger als zwei Monate arbeiten will, darf auch mehr als 405 (2014: 395) bzw. 450 Euro verdienen, denn das in diesem Zeitraum erzielte Einkommen ist kein „regelmäßiges“. Um ganz sicher zu gehen, wann und wie lange Ihr mit welchem Verdienst arbeiten dürft, um familienversichert zu bleiben, empfehlen wir Euch, vor Aufnahme eines Jobs bei der Krankenkasse Eurer Eltern genaue Informationen einzuholen.

Sobald Ihr die Einkommensgrenze überschreitet, greift die studentische Pflichtversicherung ein. Da dies auch rückwirkend geschehen kann und dann mit einer Beitragsnachforderung verbunden ist, empfehlen wir Euch, einen umfangreicheren Job umgehend der Krankenkasse zu melden.

Die Familienversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung eines Elternteils ist auch dann nicht (mehr) möglich, wenn der andere Elternteil privat versichert ist und ein relativ hohes Einkommen hat, welches über dem des gesetzlich versicherten Elternteils liegt. Die genauen Bedingungen könnt Ihr bei der gesetzlichen Krankenkasse erfragen.

Besondere Regelungen gelten, wenn Eure Eltern beide privat versichert sind. Lasst Euch auch in diesem Fall unbedingt in Bezug auf Eure Versicherungsmöglichkeiten beraten.



3. Studentische Krankenversicherung (gesetzlich)

Studierende, die nicht oder nicht mehr familienversichert sein können, weil Sie z. B. die Einkommensgrenze überschreiten oder älter als 25 sind, können sich zu einem relativ günstigen Beitragssatz selbst gesetzlich versichern. Allerdings gilt dies nur bis zur Vollendung des 14. Fachsemesters und/oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres. In Ausnahmefällen ist eine Verlängerung möglich. Die studentische Krankenversicherung betrifft Euch nicht, wenn Ihr Euch von der Versicherungspflicht habt befreien lassen. In diesem Fall müsstet Ihr Euch bei Eurer Krankenkasse erkundigen, ob es für Studierende besondere Tarife gibt.

a) Höhe der Beiträge

Die studentische Krankenversicherung war bei allen gesetzlichen Krankenkassen im Normaltarif gleich teuer (außer Eure Kasse hatte einen pauschalen Zusatzbeitrag eingeführt – was aber nur bei wenigen Kassen der Fall war). Ab 2015 ändert sich das, denn statt des bisherigen Zusatzbeitrags (und komplizierten Ausnahmeregelungen) wird ein prozentualer eingeführt. Da der – weiterhin gesetzlich festgelegte – Grundbetrag gleichzeitig gesenkt wird (auf 14,6%, vorher 15,5%; für Studierende wird mit 7/10 davon gerechnet, Bezugsgröße ist der BAföG-Höchstsatz von 597 €), kommt praktisch keine Krankenversicherung umhin, einen Zusatzbeitrag zu erheben. Für das erste Jahr zeichnet sich inzwischen ab, dass die meisten gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge zw. 0,3 und 0,9% erheben werden. Da beim Zusatzbeitrag die 7/10-Regelung nicht greift, wird die studentische KV teurer als bisher, wenn der Zusatzbeitrag bei 0,7% oder mehr liegt. Für „normale“ Versicherte kommt eine Verteuerung erst bei einem Zusatzbeitrag von über 0,9% zustande.

Durch die Einführung des Zusatzbeitrags (und danach bei jeder Erhöhung) besteht übrigens bis mind. Ende Januar 2015 ein Sonderkündigungsrecht, der ein Wechsel zu einer anderen gesetzlichen Krankenkasse möglich macht.

Von der Möglichkeit abgesehen, zu einer Krankenkasse zu wechseln, die einen niedrigen Zusatzbeitrag erhebt, gibt es aber auch noch eine andere Sparmöglichkeiten: Die Krankenversicherungen können – wie schon seit einigen Jahren – Wahltarife anbieten, die unter bestimmten Bedingungen Rabatte (in der Regel als Rückzahlung) ermöglichen. Auch bei den genauen Leistungen kann es Unterschiede geben. Mehr dazu erfahrt Ihr im Vergleichsrechner für gesetzliche Krankenversicherungen (Achtung: der Vergleichsrechner berücksichtigt evt. noch nicht die neuen Zusatzbeiträge 2015!).

Beitrag/Monat
Krankenversicherung (bis Ende 2014)64,77 €
PV für kinderlose Studierende über 23 J. (bis Ende 2014)13,73 €
... für alle anderen Studierenden (bis Ende 2014)12,24 €
Krankenversicherung (ab 1.1.2015)61,01 € + Zusatzbeitrag
PV für kinderlose Studierende über 23 J. (ab 1.1.2015)15,52 €
... für alle anderen Studierenden (ab 1.1.2015)14,03 €

In der folgenden Tabelle haben wir unverbindlich die Zusatzbeiträge der größeren Krankenversicherungen für Studenten 2015 zusammengestellt, so sie schon bekannt sind. Dazu noch einige auch kleinere Kassen mit besonders günstigem Zusatzbeitrag. Manche Krankenkasse erwähnt auf ihren Seiten nicht den prozentualen Zusatzbeitrag, sondern gibt die Summe aus allgemeinen Beitragssatz (14,6%) und Zusatzbeitrag an, insbesondere wenn sie betonen wollen, dass sie ja nicht teurer sind, als bisher (15,5% allgemeiner Beitragssatz 2014). Wir geben in der Tabelle den Zusatzbeitrag und die Summe an.

Krankenkasse
Prozente
(Zusatz/Gesamt)

Zusatzbeitrag/ Monat
AOK* Plus und Sachsen-Anhalt0,3%/14,9%1,79 €
AOK* Niedersachsen0,8%/15,4%5,37 €
AOK* BaWü, Bayern, Bremen, Hessen, Nordost, NordWest, Rheinland/Hamburg, RLP/Saarland0,9%/15,5%5,37 €
Barmer0,9%/15,5%5,37 €
DAK0,9%/15,5%5,37 €
hkk0,4%/15,0%2,39 €
Knappschaft0,8%/15,4%4,78 €
Metzinger BKK (nur in BaWü!)0,0%/14,6%0 €
Techniker0,8%/15,4%4,78 €
* Mitgliedschaft nur möglich, wenn im Bundesland der jeweiligen AOK wohnhaft.

Eine vollständige Liste gibt es beim GKV-Spitzenverband (wobei dort die Werte offenbar erst mit zeitlicher Verzögerung veröffentlicht werden).

Seid Ihr beitragspflichtig kranken- und pflegeversichert und zudem BAföG-berechtigt, führen die Kosten für die Versicherung zu einer Erhöhung Eures BAföG-Bedarfs. Achtung! Keine Erhöhung gibt es – jedenfalls nach Ansicht des BMBF und vieler BAföG-Ämter, einige JuristInnen sind auch anderer Ansicht –, wenn die Möglichkeit der Familienversicherung nur dadurch verloren gegangen ist, dass Ihr während des Studiums zu viel durch Jobben verdient. Details findet Ihr im Rahmen der Bedarfsermittlung beim BAföG.

b) Nur bis zum Ende des 14. Fachsemesters und/oder bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres

Die Möglichkeit der Versicherung zum Studententarif besteht nicht unbegrenzt. Studierende sollen nicht dazu verführt werden, Ihr Studium nur deshalb hinauszuzögern, um günstiger versichert sein zu können. Eine Grenze bildet die Anzahl der in einem Studiengang verbrachten Fachsemester, eine weitere die Altersgrenze von 30 Jahren. Sobald eine Grenze überschritten wird, ist Schluss mit der Versicherungspflicht und damit auch mit dem günstigen Tarif. Danach könnt (und solltet!) Ihr Euch nur noch freiwillig weiter versichern.

Fachsemester sind nur die Semester, die Ihr ein bestimmtes Studienfach studiert habt. Dabei werden Urlaubssemester nicht mitgezählt. Wechselt Ihr das Studienfach oder beginnt ein zweites Studium, beginnt die Zählung wieder von vorne. Insbesondere bei einem zweiten Studium ist es aber nicht ganz unwahrscheinlich, dass Ihr irgendwann die Altersgrenze überschreiten werdet. In dem Fall, dass Ihr an ein Bachelorstudium ein Masterstudium dranhängt, werden die Fachsemester nur dann addiert, wenn es sich um einen konsekutiven Studiengang handelt.

Werdet Ihr im Laufe des Semesters 30 Jahre alt, endet die studentische Versicherung mit dem offiziellen Semesterende. Das gleiche gilt für den Ablauf des 14. Fachsemesters. Ist absehbar, dass Ihr die Grenze demnächst überschreiten werdet, solltet Ihr Euch von Eurer Krankenkasse beraten lassen, wie es weitergehen kann.

c) Verlängerungsgründe

Ausnahmsweise besteht die Möglichkeit, die Grenzen der studentischen Versicherung nach hinten zu verschieben. Dafür ist regelmäßig ein begründeter Antrag erforderlich. Folgende Gründe kommen für eine Verlängerung z. B. in Betracht:
  • Notwendiges (!) Aufbaustudium im Anschluss an ein Erststudium (Erhöhung der Berufschancen durch ein zweites Studium genügt nicht)
  • Unter bestimmten Voraussetzungen bei Erlangung der schulischen Hochschulzugangsberechtigung auf dem zweiten Bildungsweg
  • Pflege von kranken oder behinderten Familienangehörigen
  • Eigene Krankheit über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten
  • Eigene Behinderung (max. Verlängerung: 7 Semester)
  • Geburt eines Kindes und anschließende Kindesbetreuung (max. Verlängerung: 6 Semester)
  • Freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr
  • Wehr- oder Zivildienst
  • Mitarbeit in Hochschulgremien
Das Bundessozialgericht hat in einer Entscheidung (Urteil v. 15.10.2014, B 12 KR 17/12 R, siehe Medieninformation 32/14 des BSG) übrigens festgelegt, dass eine Verlängerung in jedem Fall mit Vollendung des 37. Lebensjahres endet und darüber hinaus keinesfalls möglich ist. Wer also schon 37 oder älter ist, kann in keinem Fall von der günstigen studentischen Krankenversicherung profitieren.

d) Versicherungsende

Seid Ihr bis zum Ende Eures Studiums als Studierende versichert, endet der Versicherungsschutz einen Monat nach Ablauf des Semesters, in dem Ihr Euren Abschluss macht. Das Semesterende (ohne den zusätzlichen Monat) ist dagegen relevant, wenn es um den Ablauf des 14. Fachsemesters oder die Vollendung des 30. Lebensjahres geht. Findet Ihr nach Eurem Studienabschluss sofort einen Job, tritt die Versicherungspflicht als Arbeitnehmer an die Stelle der in Kürze auslaufenden studentischen Krankenversicherung.









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