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Erfahrungsbericht von Leonie, 22.05.2018
Alter (bei Studienbeginn): 26 bis 29 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 1 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: 2017, Studium 2017 abgebrochen

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Die Studieninhalte haben sich viel mit europäischen Wäldern beschäftigt und leider weniger mit den Tropischen. Dies lag wahrscheinlich daran, dass ein hoher Teil des Lehrstuhls aus Deutschland kam und ab und an keine Erfahrung aus einem tropischen Land hatte. Anscheinend hat sich dies im 2. Semester geändert

Betreuung und Lehre

Ich fand, dass es sehr schwierig war mit den Dozenten per E-Mail zu kommunizieren. Oft musste man mehrere Wochen auf eine Antwort warten. Manche Dozenten sind sehr auf die Bedürfnisse eingegangen, aber andere leider gar nicht. Allgemein fand ich die zusätzliche Untersützung eher sehr gering. Ich fand es auch sehr schade, dass aus den Hausarbeiten nichts gemacht wurde und diese dann automatisch in den Müll landen. In den Niederlanden arbeiten Studenten bereits mit Unternehmen zusammen, wodurch die Studenten sehr motiviert arbeiten. Gruppenarbeit war auch sehr gering, bzw. unnötig wie z.b. einen Text zusammen lesen und darüber reden.

Ausstattung

Die Bibliothek in Tharandt ist gut mit viel Literatur ausgestattet. Leider ab und zu für nicht deutsch sprechende Studenten schwer zu verstehen. Die meisten Seminare haben in eher alten Seminarräumen statt gefunden. Da es meistens auch keine Gruppenarbeit gab, hat dies aber nicht besonders gestört. Steckdosen waren leider auch nur gering vorhanden. Leider war die Literatur, die im Unterricht benutzt wurde recht alt (älter als 20 Jahre), wodurch ich meine Bedenken der akademischen Richtigkeit gegenüber hatte.

Organisation

Die Studienorgnaisation war schrecklich, da man den Studienplan immer nur eine Woche im Vorraus jedes!! Mal neu erhalten hat. Dadurch war es mir kaum möglich neben dem Studium zuverlässlich zu arbeiten. (Bei In-Staff gibt es öfters gute und spontane Jobs, die für so einen Studiengang geeignet sind). Dazu war ich sehr enttäuscht, da ein Auslands/Erasmus Semester einfach rausgenommen wurde und dies am ersten Tag erwähnt wurde. Das hätte man viel früher kommunizieren müssen, da ich mich dem entsprechend schon einer nicht praktischen Wohnsituation angepasst habe. Allgemein war die Arbeitsbelastung gut. Man konnte ja praktsich einfach alles zu Hause lernen und musste daher kaum in die Uni. Da ein Lehrer nicht mehr da war hat der Lehrstuhl nur leider einen ganzen Blockkurs im letzten Semestermonat eingefügt, wodurch es extra anstrengend war zu lernen etc. Das war definitiv nicht gut. Allgemein ist die Kommunikation verbesserungsbedürftig.

Berufsorientierung

Das Studium im ersten Semster war leider kaum Praxis orientiert, so dass ich vielmals nicht mehr zu den Vorlesungen gegangen bin und die Materialien dann eher von zu Hause gelernt/studiert habe. Das Studium sollte sehr international sein. Dies stimmt anhand der Studenten, aber definitv nicht vom Lehrstuhl. Der Lehrstuhl bestand hauptsächlich aus Deutschen, wodurch auch neue Vokabeln mit falscher Betonung erläutert wurden. Wer sich einfach nur Wissen über Waldmanagement aneignen möchte und nebenbei das Leben in Dresden genießen möchte, dem würde ich es dennoch empfehlen.





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