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Sozial- und Organisationspädagogik

Professionelle Ausbildung zur Sozialpädagogin!

Erfahrungsbericht von Ida Karlotta, 26.03.2018
Alter (bei Studienbeginn): 18 bis 20 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 5 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2015), studierte noch bei Abgabe des Berichts

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Mein Studium umfasst inhaltlich vor allem Recht, Statistik, Empirische Sozialforschung, Sozialpädagogik und Wissen um Organisationen. Ich schätze sehr, dass jedes Semester die Veranstaltungen sich ändern und man die Freiheit besitzt, eigene Schwerpunkte zu legen.

Betreuung und Lehre

Die DozentInnen am Institut empfinde ich zum großen Teil als sehr kompetent. Leider fehlen mir oft praktische Erfahrungen - die Veranstaltungen lasten vor Theorie. Zudem haben wir viel zu wenig Lehrpersonal. Viele Themen werden nicht abgedeckt (Obdachlosigkeit, Prostitution, Sexualpädagogik, etc.).

Ausstattung

Ich nutze wöchentlich die Bibliothek. Standartwerke haben wir in viel zu geringer Anzahl. Begehrte Bücher sind teilweise drei mal vorbestellt. Wenn von einem Buch eine alte Auflage vorhanden ist, wird auch keine neue angeschafft. Das ist schlecht!

Organisation

Ich hatte jedes Semester um meine Veranstaltungen zu kämpfen. Jetzt im 5. Semester habe ich nicht eine Einzige bekommen! Das Studium ist in Regelstudienzeit zu schaffen, aber man studiert demnach nicht nach Interesse, sondern ist froh, Veranstaltungen zu bekommen.

Berufsorientierung

Es gibt jährlich Absolvent_innen-Veranstaltungen und gute Beratung.


Hochschule und Hochschulleben: Stiftung Universität Hildesheim

Professionell, aber zu wenig Personal.

Campusatmosphäre

Die Uni an sich ist wirklich kein schöner Ort, sehr trist und grau. Der Hochschulsport ist meist viel zu voll. Die Fachschaft an meinem Institut ist aber sehr aktiv und inszeniert viele Veranstaltungen.

Mensa

Die Hauptmensa ist ebenfalls kein schöner Ort. Ein großer, künstlich beleuchteter Raum. Das Essen ist oft das Selbe. Insgesamt grenzt das Essen auch oft einer Stresssituation. Man kann sich nirgends Ruhe suchen.

Hochschulsport

Man muss nichts bezahlen und es gibt auch ein großes Angebot. Leider sind die Kurse oft sehr voll und voller Sportstudent_innen, die Anfänger_innen selten mit Wertschätzung entgegen kommen.


Stadt und Umland: Hildesheim

Ruhiges, konservatives Zusammenleben

Atmosphäre

Hildesheim gibt sich keine große Mühe, die Stadt für Student_innen attraktiv zu gestalten. Viele bleiben gleich in Hannover, weil dort viel mehr los ist. Das kulturelle Angebot in Hildesheim ist schnell überschaut und leider gibt es auch kein alternatives Viertel.

Lebenshaltungskosten

Für Westdeutschland sehr gut zu finanzieren. Das Leben in Hildesheim ist preiswert. Vor allem gibt es ein gut ausgebautes Foodsharing-Netzwerk.

(Neben-)Jobmöglichkeiten

Es ist sehr einfach, einen Nebenjob zu finden. Vor allem in Bars und Restaurants. Ich arbeite für 10€ die Stunde. Auch an der Uni findet man schnell eine Stelle.





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