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Computerspielwissenschaften

Keine Empfehlung, lieber etwas anderes studieren

Erfahrungsbericht von Thokki, 14.03.2018
Alter (bei Studienbeginn): 21 bis 25 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 6 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2015), studierte noch bei Abgabe des Berichts

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Computerspiele mit Bedeutung zu entwickeln war das was gesagt und erwartet wurde. Allerdings bis auf eine Veranstaltung kam dies überhaupt nicht in dem ganzen Studium vor. Außerdem soll es eine Verschmelzung zwischen Medienwissenschaft und Informatik geben, diese wird kaum bis nicht umgesetzt. Auch sind die Inhalte nicht 50:50 aufgeteilt. Es gibt mehr medienwissenschaftliche Veranstaltungen und das ist vorher nicht kommuniziert worden. Auch gibt es 3 Veranstaltungen mit insgesamt 20 Leistungspunkten von 120 und man bekommt von dem Professor/der Professorin den Eindruck das die Inhalte der Veranstaltung essentiell für den gesamten Studiengang wären, aber ansonsten nie mehr genutzt werden. Auch muss da mehr Zeit reingesteckt werden, als in die anderen Veranstaltungen.

Betreuung und Lehre

Zu Beginn fühlt man sich noch gut betreut, auf Fragen wird eingegangen und die Professoren sind noch gut ansprechbar. Je länger der Studiengang dauert, umso rarer sind die Professoren, und man wird eher abgewimmelt als das einem geholfen wird. Ein Überziehen der Regelstudienzeit ist unumwindbar.

Ausstattung

Bibliothek ist gut ausgestattet, muss allerdings nicht einmal aufgesucht werden für den Studiengang, da das Medium Computerspiel eher digital verwaltbar ist.

Organisation

Überhaupt nicht in Regelstudienzeit studierbar, da Noten über mehrere Semester fehlen, ohne Rückmeldung oder sogar noch Beschwerden, weil man nachfragt. Über weitere Angebote muss man sich selber informieren und die Uni hat ansonsten aber einen recht gut organisierten Hochschulsport. Der Studienverlauf lässt sich nicht wirklich gestalten, nur in zwei "Ludium Generale" und in der Informatik, welche Module besucht werden. Dann innerhalb welches Projekt in den zwei Semesterprojekten durchgeführt wird. Ansonsten keine flexible Gestaltung möglich. Arbeitsbelastung kommt auf den Studenten an. Medienwissenschaft liegt mir nicht so wie es ein/e Professor/in wünscht. Aber dennoch müssen 3 fast identische Abgaben gemacht werden, die nicht sehr nachvollziehbar bewertet werden. (Erste Arbeit: Note ok, da man es ja bisher so noch nie gemacht hat, Zweite Arbeit, jede Kritik angenommen, und versucht umzusetzen, wurde dann schlechter bewertet)

Berufsorientierung

Zwei Semesterprojekte, mit einmal mittelmäßigem Zeitaufwand und einmal geringerem Zeitaufwand abhängig von den Vorlesungen, allerdings wurde trotzdem in beide viel mehr Zeit reingesteckt. Allerdings im Bezug auf die Praxis eher schlecht, da im Grunde nur Gruppenarbeit unterstützt wurde. Damit keine Berufsorientierung und von Seiten der Professoren auch nicht gewünscht sondern nur in die wissenschaftliche Richtung gehend.



Hochschule und Hochschulleben: Universität Bayreuth

Großzügiger Campus

Campusatmosphäre

Soweit man mal am Campus ist, ist die Atmosphäre entspannt. Da es aber noch ein weiteres Gebäude ab vom Schuss gibt hat man keinerlei Anschluss an den Rest

Hochschulsport

Sehr guter Hochschulsport mit vielfältigen und unterschiedlichen Möglichkeiten





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