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Als Eigentherapie ungeeignet
Psychologie-Studium

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24.05.2024
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Wer Psychologie studiert, will Menschen verstehen und helfen lernen. Was die meisten nicht wissen: Mathe und Statistik stehen auf dem Studienplan ganz oben. Mit der Reform des Psychotherapeutengesetz wurden viele Psychologie-Studiengänge angepasst, um den neuen „polyvalenten“ Weg zu unterstützen. Du verstehst nur Bahnhof? Wir helfen dir!

1. Das Studium

Wie funktionieren Denken, Erinnern und Lernen? Welche Gehirnstrukturen und -funktionen sind dafür verantwortlich? Warum nehmen Menschen die gleichen Dinge manchmal unterschiedlich wahr? Werden Entscheidungen in einer Gruppe anders getroffen als allein und wenn ja, warum? Wie erkennen wir unseren eigenen emotionalen Zustand? Und was prägt unsere Persönlichkeit?

Psychologie untersucht und erklärt menschliches Erleben und Verhalten, mit dem Ziel, Vorhersagen zu treffen und Veränderungen zu bewirken. Sie erforscht kausale Zusammenhänge, führt Beobachtungen, Experimente und Tests durch. Auf dieser Basis entwickelt und überprüft sie Modelle des menschlichen Denkens und Handelns. Dabei berücksichtigt sie stets die biologischen Grundlagen und die soziale Einbettung.

Das Studienfach Psychologie ist und bleibt sehr beliebt bei der Studienwahl. Jedes Jahr bewerben sich Tausende Abiturientinnen und Abiturienten auf die wenigen Studienplätze. Rund 60% der StudienanfängerInnen wählen das Fach, um „Menschen helfen zu können“. Ein ehrbares Unterfangen. Doch was die meisten Studierenden nicht wissen, ist, dass das Psychologiestudium auch durchaus „trocken“ und anspruchsvoll mit Methodenlehre und Statistik bepackt ist. Besonders diejenigen, welche als Ziel haben Psychotherapeut:in zu werden.

Infos: Per Studium in die Psychotherapie – als Therapeut:in:

2020 wurde das Psychotherapeutengesetz geändert. Seitdem ist eine Approbation inzwischen kostengünstiger und schneller als früher zu erreichen: Statt einem Psychologie-Studium (Diplom oder Bachelor und Master) und anschließend noch mindestens drei zusätzlichen – fast immer kostenpflichtigen – Jahren praktischer Ausbildung.

Fast alle Universitäten haben mit der Gesetzesänderung ihre Studiengänge umgestellt: Nach drei Jahren Regelstudienzeit des Bachelorstudienganges der Psychologischen Psychotherapie oder eines passenden „polyvalenten Psychologie“-Studiums folgen noch zwei Jahre bis zum Masterabschluss in „Klinischer Psychologie und Psychotherapie“. Direkt nach dem Masterabschluss kann schon die Approbation erlangt werden.

Die „Fachkunde“ gemäß dem neuen Psychotherapeutengesetz muss im Anschluss an die Approbation im Rahmen einer fünfjährigen Weiterbildung und einer Berufstätigkeit erworben werden. Dauert also sogar länger als bisher, ist aber wegen der Vergütung wesentlich kostengünstiger als der alte Weg.

Aber was heißt „polyvalent“? Diese Studiengänge bieten die Wahlmöglichkeit der allgemeinen Psychologie und die der Klinischer Psychologie und Psychotherapie, wie eben beschrieben.

Noch ein Hinweis: approbationskonforme Psychologie-Bachelor findet ihr in der Regel nur an Universitäten bzw. an sehr wenigen privaten Hochschulen, wo die Fakultät einen universitären Abschluss vergeben darf. Es gibt auch Bachelor-Studiengänge der Klinischen Psychologie an privaten Hochschulen, welche aber oft nicht approbationskonform sind. Prüft dies immer sehr genau auf den Seiten der Hochschulen.

Psychologie studieren (Ziel Psychotherapie)

Elli ist 22 Jahre alt und studiert im 5. Semester Psychologie (B.Sc.) an der Universität Hamburg. Dass sie gerade mitten im Bachelorstudium ein Praktikum in einer psychosozialen Einrichtung für traumatisierte Geflüchtete absolvieren konnte, verdankt sie einer Neuerung im Studienangebot. Denn seit dem Wintersemester 2020/21 kann man hier einen neuen Studiengang wählen, der auf eine zukünftige Psychotherapeutenausbildung ausgerichtet ist. Die zusätzliche Ausbildung nach dem Studium ist Voraussetzung für Ellis Traumberuf Psychotherapeut:in.

Empfohlener Inhalt (Video aus ARD-Mediathek)

Mit Klick auf den Button stimmst Du folgendem zu: Dieses eingebettete Video wird von der ARD-Mediathek bereitgestellt.

Beim Abspielen wird eine Verbindung zu den Servern der ARD-Mediathek hergestellt. Weitere Informationen zum Datenschutz bei der „ARD-Mediathek“ findest du in der Datenschutzerklärung des Anbieters unter: https://www.ardmediathek.de/datenschutz

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Das Video können wir dank einer Partnerschaft mit ARD alpha Uni zeigen, einem Format von ARD alpha.
Alle Videos im Überblick

Wer nicht als Therapeut:in arbeiten möchte, hat viele Möglichkeiten, sich im Studium der allgemeinen Psychologie zu spezialisieren:

  • Kognitive Psychologie: Der Schwerpunkt liegt auf den mentalen Prozessen wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Denken und Problemlösen. Kognitive Psychologen arbeiten häufig in Forschungseinrichtungen oder in der Anwendung dieser Erkenntnisse in verschiedenen Bereichen.

  • Arbeits- und Organisationspsychologie: Hier geht es um die Anwendung psychologischer Prinzipien in der Arbeitswelt. Themen umfassen Mitarbeiterzufriedenheit, Führung, Organisationsentwicklung und Arbeitsmotivation.

  • Pädagogische Psychologie: Diese Spezialisierung befasst sich mit Lernprozessen und Bildung. Pädagogische Psychologen arbeiten oft in Schulen, Bildungseinrichtungen oder in der Beratung.

  • Gesundheitspsychologie: Diese Disziplin untersucht, wie biologische, psychologische und soziale Faktoren die Gesundheit und Krankheit beeinflussen. Gesundheitspsychologen arbeiten oft in der Prävention und Gesundheitsförderung.

  • Neuropsychologie: Hier liegt der Fokus auf dem Zusammenhang zwischen Gehirn und Verhalten. Neuropsychologen arbeiten oft in klinischen oder Forschungssettings, um neurologische Erkrankungen zu verstehen und zu behandeln.

  • Forensische Psychologie: Diese Spezialisierung umfasst die Anwendung psychologischer Prinzipien im Rechtssystem. Forensische Psychologen arbeiten oft mit Strafverfolgungsbehörden, Gerichten oder Gefängnissen.

  • Entwicklungspsychologie: Diese Disziplin untersucht die Entwicklung des menschlichen Verhaltens und Erlebens über die Lebensspanne, von der Kindheit bis ins hohe Alter.

  • Sozialpsychologie: Hier werden die Wechselwirkungen zwischen Individuen und ihren sozialen Umfeldern untersucht. Sozialpsychologen befassen sich mit Themen wie Gruppendynamik, Vorurteilen und zwischenmenschlichen Beziehungen.

  • Sportpsychologie: Diese Spezialisierung befasst sich mit den psychologischen Aspekten von Sport und körperlicher Aktivität. Sportpsychologen arbeiten oft mit Athleten, um deren Leistung zu optimieren und psychische Gesundheit zu fördern.

  • Verkehrspsychologie: Diese Disziplin beschäftigt sich mit dem Verhalten von Verkehrsteilnehmern und der Verbesserung der Verkehrssicherheit. Verkehrspsychologen arbeiten oft in der Forschung, der Verkehrsplanung oder der Fahreignungsbegutachtung.

Wenn Wirtschaft dein Faible ist: Viele Hochschulen bieten auch Wirtschaftspsychologie als eigenen Studiengang an.

Studium keine Eigentherapie – aber wer Krisen selbst kennt, kann oft besser helfen

Die meisten Absolvent:innen würden wieder Psychologie studieren. Claudia Graf, Psychologiestudentin im Examen, findet ihr Fach toll, „weil es viele Möglichkeiten bietet, sich mit sich selber auseinander zu setzen“. Sven Kluth, Diplompsychologe Sven Kluth, der in den Nullerjahren sein Studium an der Uni Hamburg abschloss, hat im Studium gelernt, richtig zuzuhören, „nicht nur in Form von Aufmerksamkeit, sondern auf ganz vielen Ebenen, also quasi die Aussagen hinter den Aussagen zu erkennen“.

In einem sind die beiden Psychologen sich aber einig: Als Eigentherapie ist das Studium gänzlich ungeeignet. Bei einer Umfrage gaben zwanzig Prozent aller angehenden Studierenden an, das Fach studieren zu wollen, um ihre eigenen Probleme zu lösen. Das kann das Studium aber nicht leisten. Doch im Umkehrschluss bedeutet dies nicht, dass du als Psychologiestudent:in keine Probleme haben darfst: Im klinischen Bereich werden erfahrungsgemäß gerade diejenigen Psycholog:innen, die selbst mal die eine oder andere Krise durchgemacht haben, später die besten Therapeut:innen.

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Psychologie (B.Sc.)

Bequem von zu Hause studieren – 100% online

Du fragst Dich: „Wie ticken wir wirklich?“ Du möchtest das menschliche Verhalten erforschen und lernen, es richtig zu deuten? Dann könnte das Fernstudium Psychologie (B.Sc.) an der IU Internationale Hochschule das Richtige für Dich sein – ganz ohne NC und Wartesemester!

Das Fernstudium Psychologie ist sehr praxisorientiert. Mithilfe eines berufsbezogenen Praktikums im 5. Semester kannst Du wichtige praktische Erfahrungen sammeln, bevor Du Dich thematisch weiter spezialisierst. Im Studium liegt der Fokus u.a. auf der klinischen Psychologie, die ein sehr attraktives Kursangebot bereithält. Außerdem werden starke methodische Kompetenzen im Bereich empirisch-wissenschaftliche Forschung vermittelt.

Die IU ist eine staatlich anerkannte und akkreditierte Fernhochschule. Heißt, wir legen viel Wert auf qualitativ hochwertige und modernste Inhalte. Unser großes Angebot an Bachelor-, Master- und MBA-Studiengängen passt sich individuell und maximal flexibel an Deinen Alltag an. Dank ausgewählter Spezialsierungen vertiefst Du Dein Know-how und wirst optimal auf Deine Ziele vorbereitet.


2. Wo kann Psychologie studiert werden?

Du kannst Psychologie an sehr vielen Hochschulen in Deutschland studieren. Das Studienangebot ist sehr groß. Insgesamt kann Psychologie in 83 Städten studiert werden.

3. Dauer, Studienabschlüsse und Formen des Psychologie-Studiums

Wer sich entschließt, Psychologie auf Bachelor zu studieren, sollte sich vorher ganz genau über die Ausrichtung des Studiengangs informieren. Manche Bachelor spezialisieren sich auf gewisse Fachrichtungen. Wer sein Wissen vertiefen und seine Chancen erhöhen will, wird ohnehin – mindestens – einen Master absolvieren müssen.

Wichtig ist die Ausrichtung auch dann, wenn dein Ziel die Arbeit als Psychologische:r Psychotherapeut:in ist, wie oben schon beschrieben. Entweder du studierst einen ausschließlich darauf ausgerichteten Bachelor-Studiengang in Psychologischer Psychotherapie. Versichere dich aber jeweils, wie genau dein Ziel auch dort erreichbar ist. Die klassischen Psychologie-Studiengänge, die (auch) den neuen kürzeren Weg dazu unterstützen, werden als polyvalente Psychologie-Studiengänge bezeichnet. In unserer Datenbank haben wir vermerkt, welche dies sind (Angaben ohne Gewähr!)

Studiendauer Psychologie

In der Regel dauert das Psychologie Studium 6 Semester und wird als Bachelor of Science mit einer Bachelorarbeit abgeschlossen. Insgesamt werden dabei 180 ECTS-Punkte (Credit Points) erbracht.

Psychologie wird gelegentlich als Bachelor-Haupt- oder Nebenfach angeboten.

Anschließend kann noch das Master-Studium in Psychologie oder einem ähnlichen Masterstudiengang absolviert werden. Der Master of Science kann in 4 Semestern abgeschlossen werden, wobei 120 Credits erbracht werden müssen.

Neben den konsekutiven Masterstudiengängen, die direkt im Anschluss an den Bachelor studiert werden können, werden auch einige weiterbildende Master angeboten. Weiterbildende Master setzen neben einem Hochschulabschluss meist noch mind. ein Jahr Berufstätigkeit nach diesem Abschluss voraus.

Psychologie: Studiendauer (Regelstudienzeit)
Bachelor6 - 8 Semester
Master2 - 4 Semester
Bachelor (Teilzeit)7 - 14 Semester
Master (Teilzeit)4 - 8 Semester

Studienformen des Psychologie-Studiums

Die klassische Form des Psychologie-Studiums ist das Vollzeit-Präsenzstudium. Man studiert Vollzeit an einer Hochschule, an der man praktisch täglich zu Veranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Tutorien etc.) geht und wo auch die Prüfungen stattfinden. Vollzeit bedeutet grob 40 Stunden / Woche, wobei in der Realität meist Phasen mit weniger Zeitaufwand anderen (vor allem vor größeren Prüfungen) gegenüberstehen, in denen evt. auch mehr Zeit pro Woche mit dem Studium verbracht wird.

Daneben gibt es Studienangebote in Teilzeit, d.h. das Studium ist dabei so organisiert, dass man mit geringerem Zeitaufwand pro Woche, aber entsprechend längerer Studienzeit zum Studienabschluss kommen kann.

Psychologie kann – wenn auch selten – berufsbegleitend studiert werden. Das kann sinnvoll sein, wenn du eine Ausbildung schon hinter dir hast und – vielleicht sogar mit Unterstützung des Arbeitgebers – deine Kenntnisse ausbauen willst.

Schließlich kann Psychologie im Fernstudium absolviert werden. Das macht ein – bis auf die Prüfungszeiträume – orts- und zeitunabhängiges Studium möglich, erfordert daher aber auch ausreichend Selbstdisziplin. Für praktische Übungen gibt es dann manchmal doch Präsenztermine.

Je nach Berufsbild sind nach dem Studium noch Fortbildungen nötig

Viele junge Leute entschließen sich für das Fach Psychologie, weil nach dem Abschluss eine ganze Reihe von Berufsbildern zur Verfügung stehen: Psycholog:innen sind in der Marktforschung, Personalarbeit oder Weiterbildung tätig, arbeiten als Kommunikationstrainer, Neuropsychologen, niedergelassene Therapeuten oder in der Klinik.

Worauf viele angehende Studierende allerdings nicht vorbereitet sind, ist, dass in diesem Berufsfeld ein Master erst der Anfang ist. „Mit dem Abschluss ziehst Du Dir lediglich 'ne Fahrkarte“, sagt Sven Kluth. Meistens sind diverse Fortbildungen nötig, um das weitgehend theoretische Wissen auch in die Praxis umsetzen zu können – egal, in welchem Bereich.

Wer noch nach dem alten Modell vor 2020 mit dem Psycho-Studium begonnen hat und Psychotherapeut/in werden will, muss eine bis zu fünfjährige weiterführende Ausbildung in Kauf nehmen, die in der Regel privat bezahlt wird. Die Kosten dafür belaufen sich zwischen 10.000 und 50.000 Euro – es sei denn, man ergattert einen der begehrten, schlecht bezahlten Ausbildungsplätze in Kliniken. Dieser Weg ist jedoch mit einer Übergangsfrist nur bis 2032 (in Härtefällen bis 2035) möglich.

4. Zulassungsvoraussetzungen und -beschränkungen

Voraussetzung, um Psychologie zu studieren ist die Hochschulreife. An den meisten staatlichen Universitäten und Hochschulen sind Psychologie-Studiengänge zulassungsbeschränkt, d.h. es gibt eine festgelegte, begrenzte Zahl von Studienplätzen. In unser NC-Übersicht ist zu sehen, dass an beliebten Studienorten oft sogar eine Abitur von 1,0 erforderlich ist, überall aber ein Abi im 1er-Bereich um direkt einen Studienplatz zu erhalten. Aber Achtung: Viele staatliche Unis setzen nun (auch) auf ein Studieneingnungstest – die Notengrenzwerte der Vergangenheit werden so kaum mehr vergleichbar sein.

Wer auf Wartezeit setzen muss, hat immer weniger Möglichkeiten, da viele Bundesländer diese entweder gar nicht mehr berücksichtigen oder nur noch begrenzt und zusammen mit anderen Kriterien. Weniger harte Schranken finden sich nur bei Psychologie als Nebenfach. Die zulassungsfreien Studienangebote Psychologie sind ausschließlich an privaten, gebührenpflichtigen Hochschulen zu finden. Manche der privaten Hochschulen bieten Bachelorstudiengänge an, die den Weg zur Approbation (nach dem entsprechenden Master) ebnen.

Alternative wäre die FernUni Hagen, die als staatliche Hochschule keine allgemeinen Studiengebühren nimmt. Allerdings ist der Schwerpunkt Klinische Psychologie und Psychotherapie nicht möglich und somit auch nicht der direkte Weg zum Therapeuten-Beruf. Es sind Materialgebühren zu bezahlen, die FernUni gibt an, dass insgesamt mit ca. 1.800 € für den gesamten Bachelor-Studiengang zu rechnen ist. Dazu kommen Fahrt- und bei Bedarf sogar Übernachtungskosten an den Prüfungsterminen.

Studieneignungstest Psychologie: BaPsy-DGPs

(Alle Infos ohne Gewähr – bitte informiere dich aktuell auf der Seite vom Studieneignungstest Psychologie)

Für das Auswahlverfahren zum Wintersemester 2023/24 wurde erstmals der BaPsy-DGPs durchgeführt: ein Studieneignungstest, der die Chancen auf einen Studienplatz an manchen staatlichen Universitäten verbessern kann. Für das Verfahren Wintersemester 2025/26 wächst die Zahl auf 29 Unis, welche teilnehmen. Ohne eine Test-Teilnahme wird man bei diesen Unis faktisch wohl wenig Chancen auf einen Platz haben.

Die Anmeldefrist für den Test zum Auswahlverfahren für das Wintersemester 2025/26 beginnt am 15.12.2024 und endet am 15.02.2025!
Die Frist für das Wintersemester 2024/25 ist leider bereits vorbei!

  • Der Test verbessert deine Chancen. Je nach Ortswunsch und wie stark die jeweilige Uni den Test gerichtet, kann er faktisch aber notwendig sein, da ohne die darüber zu erreichenden Punkte keine Chance bestehen würde.

  • Der Test soll mindestens 5 Jahre lang gültig sein und kann für mehrere Bewerbungen verwendet werden.

  • Eine Wiederholung des Tests ist erst nach 5 Jahren möglich.

  • Da Bewerbungen aus Nicht-EU-Mitgliedsstaaten oder Zweitstudienbewerbungen in andere Quoten fallen, spielt der BaPsy-DGPs hier keine Relevanz außer wenn das Bundesland den Test auch berücksichtigt, wie wohl bspw. Hamburg. Als Ausländer:in zählt der Test nur, wenn du einer deutschen Bewerberin bzw. einem deutschen Bewerber gleichgestellt bist.

  • Der Test kostet 100 Euro.

Stand: 21.05.24

  • Bamberg, Otto-Friedrich-Universität

  • Berlin Freie Universität

  • Berlin Humboldt Universität

  • Berlin Psychologische Hochschule

  • Bochum, Ruhr-Universität

  • Braunschweig, Technische Universität

  • Bremen, Universität

  • Dresden, Technische Universität

  • Duisburg-Essen, Universität

  • Frankfurt am Main Goethe-Universität

  • Freiburg Albert-Ludwigs-Universität

  • Gießen, Justus-Liebig-Universität

  • Göttingen Georg-August-Universität

  • Hamburg Universität

  • Heidelberg Ruprecht-Karls-Universität

  • Kassel Universität

  • Köln, Universität zu

  • Landau Rheinland-Pfälzische Technische Universität

  • Leipzig Universität

  • Mannheim Universität

  • Marburg, Philipps-Universität

  • München Ludwig-Maximilians-Universität

  • Münster, Universität

  • Osnabrück Universität

  • Saarbrücken Universität des Saarlandes

  • Siegen Universität

  • Tübingen Eberhard Karls Universität

  • Ulm Universität

  • Würzburg Julius-Maximilian-Universität

Hier findest du alle Infos:

Späteste Bezahlung der Testgebühr 15.02.2025
Testtage am 24. Mai und am 25. Mai 2025

5. Was kostet ein Psychologie-Studium 2024 und wie finanziere ich es?

Was das Leben als Student:in kostet

Während eines Psychologie-Studiums brauchst du eine finanzielle Grundlage für eine Unterkunft am Studienort, für Nahrung, Kleidung, Fahrtkosten, Telefon und Internet sowie Bücher und Arbeitshefte. Je nach Ort und eigener Sparsamkeit liegen die monatlichen Ausgaben – wenn nicht bei den Eltern gewohnt wird – zwischen 748 € und über 1.851 €. Im Durchschnitt geben Studierende inzwischen knapp 950 € im Monat aus.

Der Hauptkostenpunkt ist in der Regel die Miete. Anhaltspunkte zur Höhe im Artikel Mieten für ein WG-Zimmer.

Und wie bezahle ich das alles?

Für alle, die mit knapp 20 ein Studium beginnen, dürfte der gerade angesprochene Studienfinanzierungs-Check gar nicht nötig sein. Für sie sind meist die Eltern die erste Finanzquelle – Details dazu im Artikel Unterhalt von den Eltern.

Haben die Eltern wenig Einkommen, springt das Studenten-BAföG ein. Für einige kann auch ein Stipendium in Frage kommen.

Ansonsten jobbt die große Mehrheit der Studierende noch neben dem Studium.

Weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung findest du in unserer Übersicht Geld für das Studium. Oder nutze den Studienfinanzierungs-Check – dann weißt du schneller, was überhaupt für dich in Frage kommt.


3. Berufe und Verdienstmöglichkeiten

Aus dem Studium sollte später ein Beruf werden. Hier ein oder mehrere Beispiele – natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Immer auch mit Infos zum Gehalt im jeweiligen Beruf. Und gelegentlich mit Video 🎥


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Hinweis: Dieser Artikel wurde immer wieder durch die Studis Online-Redaktion aktualisiert, dazu kommen größere Ergänzungen (Studiendauer, -kosten, -finanzierung). Abschnitt 1 enthält noch Teile aus einem Artikel von Anne-Ev Ustorf. Die Zitate sind größtenteils unverändert aus dieser Urfassung übernommen, daher sind die Personen inzwischen größtenteils in anderen Positionen. Die letzte Überarbeitung wurde am oben angegebenem Datum vorgenommen.





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