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Primarpädagogik

Machbar, aber oft sehr sinnlos

Erfahrungsbericht von PEBler, 15.04.2016
Alter (bei Studienbeginn): 18 bis 20 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 4 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2014), studierte noch bei Abgabe des Berichts

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Die Inhalte sind vor allem in den ersten beiden Semestern total sinnlos. Man lernt leider nichts für die Grundschule. Das bessert sich im 3/4 Semester etwas, obwohl immer noch sehr viel unnützes Zeug dabei ist. Ich studiere im Nebenfach noch Anglistik, welches doppelt so schlimm ist. Wenn ihr Anglistik studieren wollt - macht es lieber nicht in Kombination mit GS. Das zieht den gesamten Schnitt total runter und man lernt da zu 1000000% nichts für den späteren Beruf, und leider wird auch dabei nicht zwischen den Grundschullehrern und den normalen Anglistikstudenten differenziert.

Betreuung und Lehre

Mit den Dozenten kann man größtenteils immer reden und sie sind auch freundlich zu den Studierenden.

Ausstattung

Die Bibliothek umfasst sehr sehr viele Bücher und Lehrwerke, die einem bei HA oft helfen. Die Hörsäle sind im Vergleich dazu eher minderwertig ausgestattet. Die Tapete hängt von den Wänden und es nicht auf den ersten Blick nicht sehr einladend aus.

Organisation

Das System an der Uni halte ich für vollkommen bescheuert (entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise). Man bekommt so wenig Noten, dass es unmöglich ist 2 4,0er Arbeiten wieder auszugleichen. Das Studium ist mit viel lernen und Anwesenheit machbar.

Berufsorientierung

Es gibt Kurse, die sich wirklich stark an der Grundschule orientieren. Gerade die Kurse für Sachkunde oder die Praktikavorbereitungen sind sehr sinnvoll. Das kann ich von meiner NSTR Anglistik leider überhaupt nicht behaupten. Ich komme mir dabei eher so vor, als würde ich meine Zeit verschwenden, weil dieses Fach einfach nichts mit GS zu tun hat.


Hochschule und Hochschulleben: Universität Erfurt

Jeder kennt und hilft jedem!

Campusatmosphäre

Dadurch, dass der Campus sehr klein ist, kennt man sich untereinander. Jeder kennt und hilft jedem, was das ganze Studium ziemlich erträglich macht.

Mensa

Das Essen kann man größtenteils essen. Mensaessen eben. Man sollte jedoch nicht zu viel erwarten. Wenn man aber ein mal seine Gerichte gefunden hat, schmeckts immer :)

Hochschulsport

An der Uni Erfurt gibt es richtig viele Sportkurse, die mehr als bezahlbar sind. Die Turnhalle ist zwar etwas abgenutzt, was aber die sportliche Tätigkeit nicht beeinträchtigt.


Stadt und Umland: Erfurt

"Kleines", romantisches Erfurt! :)

Atmosphäre

Ich bin in Erfurt geboren und möchte diese Stadt auch ungern später wieder verlassen. Erfurt ist zwar kein Berlin oder Hamburg, hat jedoch viele kleine, ruhige, romantische Plätze zu bieten, was die Atmosphäre klasse macht!

Lebenshaltungskosten

Erfurt ist bezahlbar. Schöne Plätze sind vor allem der Petersberg mit einem tollen Blick über Erfurt, die kleinen Bars, das Gera-Ufer an der Krämerbrücke und noch vieles mehr, wo es sich abends gut treffen lässt!

(Neben-)Jobmöglichkeiten

Vor allem im Verkauf und um Erfurt sind viele Nebenjobs verfügbar. Studenten, die nicht gerade jedes Wochenende nach Hause fahren finden leicht einen Nebenjob.





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