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Studienführer
Tiermedizin studieren

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08.07.2022
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Tiermedizin ist ein sehr vielseitiges Studienfach, das beispielsweise auf die Tätigkeit in einer (eigenen) Kleintierpraxis vorbereitet. Viele Tierärzte arbeiten aber auch mit Nutztieren. Und schließlich einige in Forschung und Industrie. Einen Überblick über die wichtigsten Studieninhalte sowie viele nützliche Informationen zu deinen Karriereaussichten findest du nachfolgend.

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1. Kurz + knapp: Tiermedizin studieren

Tierliebe allein ist für ein erfolgreiches Studium der Tiermedizin nicht ausreichend. Du wirst auch immer wieder mit Tierleid konfrontiert und solltest in dieser Hinsicht eine gewisse emotionale Belastbarkeit mitbringen. Du brauchst naturwissenschaftliches Verständnis und solltest bereit sein, viele Fakten und Begriffe auswendig zu lernen.

Die Regelstudienzeit des Studiums Tiermedizin beträgt 11 Semestern (also 5 1/2 Jahre).

Die Studieninhalte sind vielfältig. Zu Beginn – im Vorphysikum – werden die naturwissenschaftlichen Grundlagen gelegt. Später geht es dann beispielsweise spezialisierter um Tierhaltung, Tierschutz und Tierhygiene, Vererbungslehre, Anatomie und Embryologie. Aber auch Themen wie Lebensmittelhygiene, Fleischhygiene und Milchkunde, Gerichtliche Veterinärmedizin oder Tierseuchenbekämpfung kommen vor.

Neben dem Studienabschluss müssen u.a. noch ausreichende Deutschkenntnisse und die gesundheitliche Eignung nachgewiesen werden, damit die Approbation erteilt werden kann. Erst mit dieser ist die selbständige Arbeit als Tierärztin oder Tierarzt möglich.

Das hängt von vielen Faktoren ab. Machst du dich mit einer Kleintierpraxis selbständig? Dann wirst du im Vergleich zu anderen Akademiker:innen wenig verdienen. Arbeitest du als Angestellter? Vielleicht sogar In der Industrie? Dann kann der Verdienst deutlich besser sein. Aber es kommt auf viele Details an.




2. Veterinärmedizin: die wichtigsten Studieninhalte auf einen Blick

In Deutschland kannst du in fünf Städten Tierheilkunde studieren: in Berlin, Gießen, Hannover, Leipzig und München. Da die Studieninhalte durch die „Verordnung zur Approbation von Tierärzten“ einheitlich festgelegt werden, gibt es von Universität zu Universität kaum Unterschiede hinsichtlich des Studienaufbaus.

Vorphysikum

Im Vorphysikum beschäftigst du dich mit den naturwissenschaftlichen Aspekten der Tiermedizin, also beispielsweise mit Physik, Chemie, Zoologie und Botanik. Auch die medizinische Terminologie, die Landwirtschaftslehre und die Geschichte der Veterinärmedizin werden in dieser Phase abgehandelt. Im Vorphysikum werden dann über die zwei Semester verteilt bereits die ersten Prüfungen als Teil der Tierärztlichen Vorprüfung abgelegt.

Physikum

Beim Physikum handelt es sich um den anatomisch-physiologischen Abschnitt des tiermedizinischen Studiums. Du befasst dich unter anderem mit Tierzucht, Vererbungslehre, Anatomie und Embryologie, aber auch mit Histologie und Biochemie. Im Physikum folgt der Rest der Tierärztlichen Vorprüfung – je nach Veranstaltung zum Ende des 3. und 4. Fachsemesters.

Tierärztliche Prüfung

Nach 2 Studienjahren Vorphysikum und Physikum geht es weiter mit der Vorbereitung auf die tierärztliche Prüfung. Hier eine Auswahl aus den Themenbereichen, die in dieser Phase des Studiums im Fokus stehen:

  • Tierhaltung, Tierschutz und Tierhygiene

  • Lebensmittelhygiene, Fleischhygiene und Milchkunde

  • Gerichtliche Veterinärmedizin

  • Tierseuchenbekämpfung

Darüber hinaus absolvierst du diverse Kurse, die dich auf deine zukünftige Tätigkeit als praktizierende:r Tiermediziner:in vorbereiten – darunter Kurse in Radiologie, Pathologie, Anästhesiologie und Chirurgie.

Die Tierärztliche Prüfung verteilt sich auf mehrere Studienjahre. Sie beginnt mit dem 5. Fachsemester und dauert an bis zum 11.

Tiermedizin studieren

Hanna studiert Tiermedizin und ist aktuell im Endspurt ihres Tiermedizinstudiums. Noch das Sommersemester an der Kleintierklinik der Uni Leipzig in der sogenannten Rotation, in der sie verschiedenste Praktika auch extern gemacht hat und dann die letzten Monate lernen für die tierärztliche Prüfung (3. Staatsexamen).

Das Video können wir dank einer Partnerschaft mit alpha Uni zeigen, einem Format von ARD alpha.

Praktika im Tiermedizinstudium

Während die ersten Semester im veterinärmedizinischen Studium sehr theorielastig sind, rückt ab dem fünften Semester die Praxis mehr und mehr in den Vordergrund. Lediglich das Praktikum im Bereich Landwirtschaft/Tierzucht/Tierhaltung wird zwischen dem ersten und dritten Semester geleistet. In der zweiten Hälfte des Studiums, der sogenannten klinischen Phase, kommen zusätzlich folgende Praktika auf dich zu:

  • in einer Tierarztpraxis (zweimal)

  • in der Lebensmittelkontrolle

  • in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung

  • im öffentlichen Veterinärwesen

Die Approbation

Um als Tierärztin oder Tierarzt selbständig tätig werden zu können, braucht es nach dem erfolgreich abgeschlossenen Studium noch die „Approbation“. In der Regel handelt es sich nur um eine Formsache, denn neben dem Studienabschluss sind lediglich deutsche Sprachkenntnisse, die gesundheitliche Eignung und die Bedingung zu erfüllen, sich nicht eines Verhaltens schuldig gemacht zu haben, aus dem sich die Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Berufs ergeben würde.

Wenn die genannten Voraussetzungen erfüllt sind, hast du einen Rechtsanspruch auf die Erteilung der Approbation in Deutschland. Es ist also auch möglich, die Approbation bei einem vergleichbaren Studium im Ausland zu erhalten.

Für wen eignet sich ein Studium der Tiermedizin? Für wen nicht?😼

Tierliebe allein ist für ein erfolgreiches Studium der Tiermedizin nicht ausreichend. Stattdessen musst du bereit sein, in allen Bereichen der Tiermedizin zu arbeiten – zumindest im Zuge der obligatorischen Praktika. Als angehender Tiermediziner hast du sicherlich das Bedürfnis, kranken Tieren zu helfen. Du wirst aber auch mit Tierleid konfrontiert und solltest in dieser Hinsicht eine gewisse emotionale Belastbarkeit mitbringen. Kommen dir bereits beim Anblick eines Tierheimhundes die Tränen oder bekommst du schon durch den Gedanken an einen Schlachthof Alpträume, ist ein Studium der Tiermedizin für dich aller Wahrscheinlichkeit nicht geeignet.

Des Weiteren solltest du bedenken, dass das veterinärmedizinische Studium sehr naturwissenschaftlich ist. Du solltest also ein gewisses naturwissenschaftliches Verständnis mitbringen und bereit sein, viele Fakten und Begriffe auswendig zu lernen – im Bereich Anatomie auch auf Latein.

Die Tätigkeit als Tierärztin oder Tierarzt hat sehr schöne Seiten, viele Tierärzte bezeichnen ihn als Traumberuf. Aber es gibt auch die weniger schönen Seiten, mit denen du umgehen können solltest. Die NZZ schrieb 2019: „Tierärzte begleiten das Sterben eines Lebewesens fünfmal häufiger als Humanmediziner.“ Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland und anderen Ländern gibt es Auswertungen, die zeigen, dass Tierärzte überdurchschnittlich oft Suizid begehen.

Alternative Studiengänge für diejenigen, die sich mit Tieren beschäftigen wollen, aber nicht als Ärztin oder Arzt können zum Beispiel Pferdewissenschaften, (Nutz-)Tierwissenschaften oder natürlich Biologie sein.


3. Dauer des Tiermedizin-Studiums und mögliche Studienabschlüsse

Das Tiermedizin-Studium dauert 11 Semester und wird mit dem ersten Staatsexamen abgeschlossen.

Es gibt einzelne weiterbildende Masterstudiengänge, die in der Regel nach Erlangen der Approbation und ersten Berufserfahrungen aufgenommen werden können. Weiterbildende Master setzen neben einem Hochschulabschluss meist noch mind. ein Jahr Berufstätigkeit nach dem Abschluss voraus.

Tiermedizin: Studiendauer (Regelstudienzeit)
Master4 Semester
Staatsexamen11 Semester

Studienformen des Tiermedizin-Studiums

Die klassische Form des Tiermedizin-Studiums ist das Vollzeit-Präsenzstudium. Man studiert Vollzeit an einer Hochschule, an der man praktisch täglich zu Veranstaltungen (Vorlesungen, Übungen, Tutorien, Labor etc.) geht und wo auch die Prüfungen stattfinden. Vollzeit bedeutet grob 40 Stunden / Woche, wobei in der Realität meist Phasen mit weniger Zeitaufwand anderen (vor allem vor größeren Prüfungen) gegenüberstehen, in denen evt. auch mehr Zeit pro Woche mit dem Studium verbracht wird.

Unter den weiterbildenden Mastern gibt es Studienangebote in Teilzeit, d.h. das Studium ist dabei so organisiert, dass man mit geringerem Zeitaufwand pro Woche, aber entsprechend längerer Studienzeit zum Studienabschluss kommen kann.


4. Welche Berufsaussichten habe ich als Absolvent:in der Tiermedizin?

Der Wunsch, eine eigene Praxis zu eröffnen, steht bei vielen Tiermedizinstudent:innen an erster Stelle. Die Einkünfte sind da allerdings oft verhältnismäßig gering.

Als Tiermediziner:in hast du aber auch noch andere Möglichkeiten. Beispielsweise kannst du als angestellte Tierärztin oder Tierarzt in einem Zuchtbetrieb für Nutzvieh arbeiten oder in einem Schlachtbetrieb Tiere auf Parasiten und Infektionen untersuchen. Weitere Einsatzmöglichkeiten für Veterinärmediziner:innen gibt es:

  • in fleischverarbeitenden Betrieben (Fleischhygiene)

  • als Qualitätsprüfer:in im öffentlichen Dienst

  • als tierärztliche:r Betreuer:in von Sportpferden

  • in der Pharmaindustrie (Entwicklung von Tiermedizin)

  • als Tierärztin/Tierarzt in landwirtschaftlichen Betrieben

  • in der Futtermittelindustrie

Auch Zoos in ganz Deutschland und darüber hinaus haben gelegentlich Bedarf an studierten Tiermediziner:innen. In einem Tierpark bist du für die Gesunderhaltung deiner tierischen Schützlinge verantwortlich, verabreichst Medikamente und führst chirurgische Eingriffe durch. Die Konkurrenz um diese wenigen Stellen ist allerdings groß.

Möchtest du deine beruflichen Aussichten erweitern, kannst du nach deinem Staatsexamen eine Stelle als Doktorand:in annehmen und eine Doktorarbeit schreiben. Danach stehen dir unter anderem Jobs in der Forschung oder auch in der Hochschullehre offen.

Du siehst: Das Studium der Tiermedizin bietet dir vielfältige Berufs- und Karrierechancen. Am besten orientierst du dich bereits während deiner Studienzeit durch entsprechende Praktika, damit du dich nach dem Uniabschluss gezielt auf deinen Traumjob bewerben oder deine eigene Kleintierpraxis eröffnen kannst.

Als Tierärztin arbeiten

Der Beruf als Tierärztin ist sehr vielfältig: Ein Huhn mit Schnupfen, ein Igel mit Hautausschlag oder eine Schildkröte mit Nierenproblemen. Diese Vielfalt kann eine Herausforderung sein.

Das Video können wir dank einer Partnerschaft mit alpha Uni zeigen, einem Format von ARD alpha.


5. Was kostet ein Tiermedizin-Studium 2022?

Lebenshaltungskosten insgesamt

Während eines Tiermedizin-Studiums brauchst du eine finanzielle Grundlage für eine Unterkunft am Studienort, für Nahrung, Kleidung, Fahrtkosten, Telefon und Internet sowie Bücher und Arbeitshefte. Je nach Ort und eigener Sparsamkeit liegen die monatlichen Ausgaben zwischen 672 € und über 1.600 €. Im Durchschnitt geben Studierende inzwischen knapp 900 € im Monat für Studienkosten aus.

München ist Spitzenreiter, was die Mieten und die Lebenshaltungskosten an sich angeht, aber auch Frankfurt/Main, Hamburg, Köln und Berlin liegen deutlich über dem Durchschnitt. Günstiger lebt es sich in kleineren Städten abseits der Metropolen, insbesondere in den neuen Bundesländern.

Macht am meisten aus: Miete

Die Mieten für ein WG-Zimmer liegen je nach Stadt zwischen 294 Euro und 641 Euro (Werte von 2018 plus 15 Prozent).

Kosten je nach Ort und persönlicher Situation

Für das Studium ist halbjährlich noch ein Semesterbeitrag zu zahlen. Damit werden bspw. günstigere Mensapreise ermöglicht. In einigen Studienstädten ist ein Semesterticket für den öffentlichen Nahverkehr eingeschlossen, was zwar den Semesterbeitrag erhöht, aber deutlich günstiger als andere Dauerkarten für den jeweiligen Verkehrsverbund ist. An einigen größeren Unis gibt es auch studentische Fahrradwerkstätten.

Kosten für eine Krankenversicherung sind zu berücksichtigen, wenn eine Familienversicherung über die Eltern nicht mehr möglich ist.

Muss ich für ein Tiermedizin-Studium Studiengebühren zahlen?

Studiengänge mit dem Ziel einer staatlichen Prüfung (umgangssprachlich meist noch Staatsexamen genannt) können an staatlichen Hochschulen ohne Studiengebühren begonnen werden. Ein langes Studium oder ein Zweitstudium sind allerdings in einigen Bundesländern kostenpflichtig.


6. Wie kann ich mein Tiermedizin-Studium finanzieren?

Geld von den Eltern

Eine Aufgabe deiner Eltern – und das ist sogar im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB § 1610) explizit geregelt – ist es, dir eine angemessene Berufsausbildung zu ermöglichen. Dazu zählt auch, dir im Studium finanziell oder mit Kost und Logis unter die Arme zu greifen. Die Entscheidung, ob es ein Studium sein soll und welche Fachrichtung, liegt primär in deiner Hand, so dein Schulabschluss dir diesen Weg ermöglicht. Der Staat unterstützt deine Eltern u.a. mit Kindergeld, das im Ausnahmefall auch direkt an dich ausgezahlt werden kann.

BAföG-Leistungen: Antrag stellen lohnt

BAföG für Studentinnen und Studenten soll einspringen, wenn deine Eltern – aus Sicht des Gesetzes – zu wenig Einkommen haben, um ausreichend Unterhalt für das (geplante) Studium zu leisten.

Die Verbesserungen beim BAföG ab Wintersemester 2022/2023 führen dazu, dass ein Antrag viel eher lohnt als bisher. So wurde der Freibetrag auf das Elterneinkommen um 20,75 Prozent erhöht, die Bedarfssätze um 5,75 Prozent (letzteres ist leider das schwächste Detail). Vor allem wurde die Altersgrenze auf 45 Jahre erhöht und die Vermögensgrenze für alle, die schon 30 Jahre alt sind, auf 45.000 € erhöht (für alle unter 30 immerhin noch auf 15.000 €).

Die BAföG-Rückzahlung ist auf 10.010 € begrenzt, beginnt erst Jahre später und nur, wenn ausreichend verdient wird. Wenn du schon länger berufstätig warst, könnte es sogar elternunabhängiges BAföG für dich geben. Das gilt auch, wenn du bei Studienbeginn schon 30 Jahre oder älter bist.

Stipendien für das Tiermedizin-Studium

Stipendien stehen einer viel kleineren Gruppe zur Verfügung als BAföG. Größter Vorteil eines Stipendiums: Die erhaltene Förderung ist geschenkt. Daneben gibt es oft eine ideelle Förderung. Die großen Studienförderwerke vergeben Stipendien nach den BAföG-Regeln (also abhängig vom Einkommen der Eltern). Hinzu kommen noch 300 Euro „Büchergeld“ im Monat für alle. Das Bewerbungsverfahren beginnt mindestens ein halbes Jahr zuvor.

Für Auslandsaufenthalte im Studium kann es Förderung in Form von ERASMUS-Stipendien geben oder über den DAAD.

Jobben als Werkstudent / Minijob / Selbständig sein

Die meisten Studierenden jobben zumindest zeitweise während des Studiums, oft als Mini-Jobber oder als Werkstudent. Während der Vorlesungszeit darf die Arbeitszeit 20 Wochenstunden nicht überschreiten.

Eine Anrechnung auf das BAföG erfolgt, wenn dein durchschnittlicher Verdienst über 520 Euro im Monat liegt (ab Oktober 2022, davor 450 €). Entscheidend ist im Unterschied zur Steuer nicht das Kalenderjahr, sondern der Bewilligungszeitraum des BAföG.

Staatlicher Bildungskredit und weitere Möglichkeiten

Für Studierende in höheren Semestern oder im Master gibt es den staatlichen Bildungskredit mit günstigen Zinsen und einer Auszahlung von bis zu 300 Euro / Monat für höchstens zwei Jahre.

Ein Studienkredit (oder ein Bildungsfonds) ist dagegen nur als letzte Möglichkeit in Betracht zu ziehen, wenn die günstigeren Möglichkeiten nicht reichen oder bspw. am Studienende eine Konzentration auf das Studium ohne Jobben möglich sein soll.

Wenn du schon in den letzten Semestern des Studiums angelangt bist, kann u.U. – gerade in sozialen Notlagen – auch ein Studienabschlussdarlehen oder Überbrückungsdarlehen in Frage kommen. Scheue dich nicht, dich zu erkundigen und – wenn für dich möglich – ein solches in Anspruch zu nehmen. Die Konditionen sind deutlich besser als bei Bildungskredit oder gar Studienkrediten!

7. Gehaltsaussichten

Machst du dich mit einer Kleintier- oder Nutztierpraxis selbständig, hängt die Höhe des Einkommens von vielen Faktoren ab. Auch wenn die Höhe der Gebühren gesetzlich geregelt ist – wie lange du arbeitest, wie effizient du die Arbeit gestalten kannst und wie viel von deinen Einkünften bspw. für die Miete der Praxis und etwaiger Mitarbeiter:innen draufgeht: Schwer allgemein zu beantworten. Im Schnitt haben selbständige Tierärzte mit Kleintierpraxis aber ein für Akademiker:innen niedriges Einkommen.

Für angestellte Tierärzte gibt es die Entgelttabellen für Arbeitnehmende, die eine Empfehlung darstellen – aber sicher nicht überall vollständig eingehalten werden. Oder jedenfalls nicht auch die Aufschläge für Überstunden, Nacht- oder Feiertagsarbeit etc. gewährt werden. Doch ein:e wirklich gute:r Arbeitgeber:in sollte sich daran halten …

Als Einstiegsgehalt wird hier ein Monatsgehalt von brutto 3.710 € (bei 13 Gehältern/Jahr) angegeben, ab dem 9. Berufsjahr sollen es 5.834 € sein. Wer durch Weiterbildungen eine Fachtierarztanerkennung erworben hat, soll anfangs 6.199 € Brutto-Monatsgehalt bekommen, ab dem 7. Berufsjahr 7.475 €.

Weiterführende Informationen

Studienfach-Datenbank von Studis Online


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