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Liberal Arts and Sciences


Cooles Konzept, das eher schwach umgesetzt wurde

Erfahrungsbericht von Malina, 17.07.2016
Alter (bei Studienbeginn): 18 bis 20 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 4 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2014), Studium 2016 abgebrochen

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Der Studiengang ist, wie erwartet, sehr offen in den höheren Jahren. Im ersten Jahr ist jedoch nahezu alles vorgegeben, was sehr frustrierend sein kann. Man kann weniger an der Uni belegen als erwartet (18 ECTS) - also vor der Einschreibung fleißig die Prüfungsordnung lesen ;)
Das Kursangebot insgesamt ist sehr abhängig von eurem major - da Governance der beliebteste major ist, gibt es dort auch das vielfältigste Angebot. Dafür ist in Governance das komplette zweite Jahr vorstrukturiert (ihr könnt aber im Wahlbereich frei wählen). In den anderen majors gibt es manchmal weniger, manchmal mehr, es ist ein bisschen davon abhängig, ob die wen finden etc.

Betreuung und Lehre

Puh. Das UCF (und somit der Studiengang LAS) hat definitiv mehr Geld als andere Studiengänge bzw. Fakultäten und ein halbwegs akzeptables Betreuungsverhältnis (obwohl die Versicherung, es seien immer unter 20 Studierende pro Seminar, falsch ist). Jede*r Studierende*r hat einen persönlichen advisor, der*die ansprechbar ist für individuelle Fragen des Studienverlaufs. Außerdem ist die Lehre meines Erachtens auf einem sehr aktuellen Stand (fachlich; didaktisch ist es extrem abhängig von Einzelpersonen).
Der "Geist" des UCF ist eher geprägt durch ein neoliberales Bildungsverständnis ("You will perhaps learn something else than those enrolled in disciplinary programs, but this is exactly what will make you valuable on the job market") und eine gewisse Arroganz gegenüber dem Rest der Universität.

Ausstattung

Top. Reading room, die Universitätsbibliothek ist gut ausgestattet (wenngleich es zu wenig Sitzplätze gibt), das UCF ist richtig hübsch und gut ausgebaut (mit Beamern und allem Drum & Dran).

Organisation

Mh, Informationen sind so eine Sache; das UCF sollte an seiner Kommunikationsstrategie arbeiten. Man kann sich aber informieren, wenn man möchte/muss, das Sekretariat ist sehr kompetent und hilfreich. Das Studium ist in acht Semestern schaffbar, darauf war ja auch die im Vergleich recht lange Regelstudienzeit angelegt. Die Arbeitsbelastung ist okay, allerdings etwas anders verteilt als in anderen Studiengängen: Es gibt dauernd kleinere (Multiple Choice, würg) Tests und Essays und eben zwei Mal im Semester zu Ende der Blocks Exams/Papers. Also keine Riesenprüfungsblöcke wie in anderen Studiengängen. Das UCF zieht jedoch überdurchschnittlich motivierte Leute an - von diesen fühlen sich viele unterfordert. Der Rest ist wie üblich abhängig von einzelnen Lehrenden (1 ECTS-Punkt ist bei der einen Person 10 Stunden, bei der anderen 50).



Zu diesem Studiengang gibt es einen weiteren Erfahrungsbericht:

Abwechslungsreich und Fordernd

von mmkk1122 am 21.05.2019 (2 Semester, Alter (bei Studienbeginn) 18 bis 20, im Studium)





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