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Ein wahr gewordener Traum

Erfahrungsbericht von Kaspariño, 26.10.2016
Alter (bei Studienbeginn): 21 bis 25 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 5 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2014), studierte noch bei Abgabe des Berichts

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Wie kein anderer Studiengang verbindet das Fach Sport Theorie und Praxis - es wird mit Kopf UND Körper gelernt. Am Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) ist die Verknüpfung von theoretischen Vorlesungen sowie Seminaren mit praktischen Lehrveranstaltung ein Merkmal, welches sich durch den gesamten Studiumsverlauf zieht - und das sowohl für die angehenden Lehrämtler als auch Sportwissenschaftler. In den ersten Semestern bieten folgenden Vorlesungen die Grundlage: Sportpädagogik, Sportpsychologie, Trainingswissenschaft sowie Sportmedizin & Leistungsphysiologie (Uni-Klinik). Darauffolgend werden wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Bereich Bewegungswissenschaften, Forschungsmethoden sowie Orthopädie & Traumatologie (erneut am Uni-Klinikum) angeboten. Die Themen werden über Proseminare vertieft bzw. neu beleuchtet. Die theoretische Ausbildung gipfelt (meist nach dem Schulpraxissemester) in den beiden Hauptseminaren (Geisteswissenschaft & Naturwissenschaft), wobei hier mehrere Alternative angeboten werden. Die bereits angesprochene praktische Ausbildung fächert sich zunächst in die Mannschaftssportarten Fussball, Basketball, Volleyball und Handball sowie in die Einzelsportarten Schwimmen, Gerätturnen, Tanzen und Leichtathletik auf. Jede Sportartbildung gliedert sich in 2 Semester und führt über Einführung in die Sportart, Schulung der Technik (und Taktik) hin zur Anwendung und Vermittlung. Nach einer Studienleistung im ersten Semester erfolgt eine Prüfungsleistung (bestehend aus Klausur und Prüfung) am Ende des zweiten Semesters. Aufbauend auf diese Grundfachausbildung, hat der Studierende die Möglichkeit ein Schwerpunktfach in den jeweiligen Sportarten zu wählen. Dieses bereit konkret auf die fachliche Vermittlung vor und führt zum optionalen Trainerschein. Neben den Grundsportarten gibt es viel Gelegenheit in neue Bereiche wie Kajak-fahren, Windsurfen, Ski und Snowboard, Longboard, Skating, Tennis, HipHop-Tanz reinzuschnuppern und auch im Wahlmodul wie Erlebnispädagogik geifen Theorie und Praxis gut ineinander.

Betreuung und Lehre

Die Atmosphäre am IfSS lässt sich als sehr freundlich, offen und familär bezeichnen. Sowohl zu den Kommilitonen als auch zu den Lehrenden lässt sich schnell und einfach Kontakt knüpfen. Das Betreuungsverhältnis ist als sehr angenehm zu beschreiben und ist wohl einer der grossen Pluspunkte gegenüber der SpoHo in Köln. Die Lehre ist allein schon durch die Lage des Insituts am Stadtrand, nah an Fluss und Wald fabelhaft durch den Bezug zur Natur. Die Dozentinnen und Dozenten sind begeistert von ihrem Fachgebiet, überzeugen durch kompetentes Wissen und sind interessiert am Werdegang ihrer "Schützlinge". Die nötige Distanz wird dennoch gewährt und es herrscht ein reger Austausch im besten Sinne. Ein grossen Anteil zum angenehmen Studiumseinstieg und auch -verlauf hat die Fachschaft Sport: Sie verkörpert das Sprachrohr der Studenten und setzt sich willenstark für deren Belangen ein, informiert über Änderungen und versorgt die Rasselbande mit einer Kleidungskollektion, Spassturnieren und den berühmten & legendären Sportlerparties.

Ausstattung

Über eine wunderschönen Radweg entlang der Dreisam gelangt der Sportstudent zügig mit dem Drahtesel zum Ort des Geschenens (sowohl aus der Innenstadt als auch von ausserhalb wie Stegen). Alternativ hält die StraBa unweit und das Sportgelände verfügt über genügend Kraftfahrzeugstellplätze. Das Institut beherbergt zwei Hörsäle, zwei Seminarräume, zwei Dreifelderhallen, einen Tanz-und Ballett sowie Fechtraum, einen Lauftrakt mit Grube, ein Biomechaniklabor, eine Turnhalle, eine Bibliothek, einen Computer-Pool sowie eine von Studenten betriebene Cafeteria. Um die Gebäude befinden sich vier Beachvolleyballplätze, ein Stadion mit 400m Tartan-Bahn, zwei grosse Fussballplätze, alle Vorichtung für die Disziplinen der Leichtathletik sowie ein grosse Wiese zur flexiblen Nutzung. Ferner grenzt das FT-Schwimmbad an das Gelände (5x 25m Bahnen & Sprungbecken 1m, 3m & 5m), das Fitness- und Gesundheitszentrum direkt neben Halle 1 mit Fitness-Studio und Sauna sowie der Olympiasstützpunkt Schwarzwald samt ärztlicher Versorgung.

Organisation

Etwas abseits der anderen Fakultäten erfreut sich das Institut einer sehr kompetenten Verwaltung. So finden regelässig Infoveranstaltungen (Mastervorstellung, Stipendium-Bewerbung, Änderungen in den Prüfungsordnungen, Vorstellungen neuer Dozenten,...) statt. Die Ansprechpartnerin für die Lehrämtler geniesst einen sehr gut Ruf und berät persönlich und individuell (gerade bei Verletzung mit Langzeitfolgen gold wert). Über das Handbuch zum jeweiligen Studiengangs findet der interessiert Leser schnell alle wichtigen Angaben zum Inhalt des Studiums. Bei allen Frage hilft auch die Fachschaft, welche Sportler aus fast jedem Semester zu ihre Mitglieder zählen kann.

Berufsorientierung

Unterschieden werden muss an dieser Stelle zwischen dem Staatsexamen und dem "Neuen" zwei Hauptfächer Bachelor (Poly). Für das Studium mit StExa ist nach 5 Semestern ("Bergfest") ein Schulpraxissemester angesetzt (13 Wochen). Dieses gibt zu einem passenden Zeitpunkt Rückmeldung zum zukünftigen Berufsfeld und dient als Orientierung und persönliche Reflexion zum Berufswunsch. Abgesehen davon sind die praktischen Veranstaltungen stets mit einem Teil zur Methodik und Didaktik versehen: So wird in der Praxis das Thema der integrative Spielvermittlung besprochen und auch in der Klausur gilt es konkreten Stundenverlaufspläne mit methodischen Aufbau zu realisieren. Die Veranstaltung Grundlagen der Fachdidaktik zu Beginn des Studiums führt ebenfalls in das Berufsbild Lehrer ein und zeigt welches Wissen neben der Fachkompetenz für einen Sportlehrer später von unschätzbaren Nutzen sein wird. Nichtzuletzt zielt das Berufs- oder Vereinspraktikum darauf ab, erste Erfahrungen mit Schülern zu sammeln. Viele der SportStudis arbeiten bereits von sich aus parallel zum Studium in Sportstätten mit Jugendarbeit oder im Bereich Prävention und Therapie.


Zu diesem Studiengang gibt es einen weiteren Erfahrungsbericht:

Kleine aber sehr feine Sportuniversität!!!

von Chris am 22.07.2016 (13 oder mehr Semester, Alter (bei Studienbeginn) 21 bis 25, Studium vor längerer Zeit abgeschlossen)





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