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Medizinische Biologie


An sich insgesamt ein schönes Studium.

Erfahrungsbericht von EncWinter, 24.07.2017
Alter (bei Studienbeginn): 18 bis 20 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 6 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2014), studierte noch bei Abgabe des Berichts

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Das Studium beinhaltet, wie der Name schon sagt medizinische und klassisch biologische Fächer, weie Genetik, Mikrobiologie, etc.. Im ersten Semester werden neben biologischen Grundlagen auch Grundkenntisse andereer naturwissenschaftlicher Fächer, wie Physik und Chemie vermittelt. Die medizinischen Fächer sind ähnlich wie die der Vorklink des Medizinstudiums. Man hat viele Vorlesungen mit den Medis zusammen. Die zwei großen Module Biochemie und Physiologie begleiten einen über drei Semester. Alles machbar, aber auf jeden Fall ein lernintensives Studium. Wenn man Interesse an medizinischen und biologischen Themen hat wird man auf jeden Fall Spaß am Lernstoff haben :)

Betreuung und Lehre

Die meisten Dozenzen sind gut ansprechbar und fragen klären sich immer auf irgend eine Art und Weise. Das Problem ist, dass die Profs der medizinischen Fächer oftmals nicht große Rücksicht auf die MedBios nehmen, man fühlt sich quasi manchmal nur "zu Gast". Die wissen auch oftmals nicht so viel über unseren Studiengang bescheid und können deshalb nicht jede Frage zu Klausuren, o.Ä. beantworten. Aber wie gesagt, alles klärt sich meist irgendwie selbst. Die Lehre an sich ist durchschnittlich bis gut.

Ausstattung

Es gibt genug Lehrbücher zum Verleih. Möchte man jedoch immer die neuste Ausgabe haben, siehts schwierig aus. Ist aber auch nicht notwendig, normalerweise reichen die älteren Ausgaben der Standartwerke vollkommen aus. Die Bib an sich ist mäßig gut ausgestattet. Die MINT Bib am Essener Hauptcampus ist oft sehr voll und es gibt wenig Plätze und nicht alle haben Steckdosen für Laptops etc. Man kann aber auch in die Medizinerbib auf dem Uniklinikumsgelände gehen. Die Praktikumsräume und Labore gehen alle klar.

Organisation

Der Stundenplan ist komplett festgelegt. Da gibt es nicht viel Auswahlmöglichkeit, außer im 5. Semester mit den Wahlfächern. Will man das Studium in Regelstudienzeit absolvieren kommt es darauf an wie ambitioniert man ist und wie wichtig das einem ist. Viele in meinem Jahrgang haben das geschafft, einige verlängern aber auch. Der Lernaufwand kommt in Schüben. Es gibt schon viel zu lernen, aber hier kommt es natürlich auch wieder individuell auf deine Art zu lernen an.

Berufsorientierung

Es stehen einem alle Möglichkeiten, wie auch an anderen Universitäten zu verfügung, Auslandspraktika oder Auslandssemester zu absolvieren. Teil des Studiums ist das aber nicht. Berufspraktika sind auch nicht Teil des Studiums. Praxisnahe Veranstaltungen (Außer normale Laborpraktika) gibt es nicht wirklich. Darum muss man sich dann selbst kümmern.



Hochschule und Hochschulleben: Universität Duisburg-Essen

Nicht die größte Perle im Meer aber ganz nett.

Campusatmosphäre

Ich denke hierbei kommt es ganz darauf an was man studiert. Generell bin ich jetzt nicht so überzeugt von der Atmosphäre des Essener Unicampus und Veranstaltungen.

Mensa

Die Mensa des Hauptcampus in Essen ist rundum gut. Für jeden ist da denke ich was dabei, es gibt auch täglich vegetarisch/vegane Gerichte, ne Pasta-, Pizza- und Salatbar und Abwechslung ist auch gegeben. Preislich günstig, ein Gericht kostet meistens 1,80€ bis 3€

Hochschulsport

Das Sportangebot an der Uni DuE ist super! Da gibt es alles was man sich vorstellen kann und günstig ist es auch! Man muss sich nur mit den Anmeldungen beeilen, weil das meiste schnell ausgebucht ist.


Stadt und Umland: Essen

Nicht mein Fall. Aber das Ruhrgebiet hat viel zu bieten.

Atmosphäre

Das ist jetzt eine persönliche Erfahrung: Ich persönlich mag Essen nicht. Ich hab nicht gerne dort gewohnt und hab mich recht unwohl dort gefühlt. Ich würde jedem, der Wert auf ein schönes Umfeld legt, raten in den Essener Süden oder in die Stadtteile RÜttenscheid, Holsterhausen oder Frohnhausen zu ziehen. Super ist natürlich, dass man mit dem NRW Ticket überall hinfahren kann und auch mal Abstecher in die anderen Städte des Ruhrgebiets oder z.B. nach Düsseldorf und Köln machen kann.

Lebenshaltungskosten

Man kommt super günstig über die Runden, wenn man sein Konsumverhalten einigermaßen im Griff hat :)

(Neben-)Jobmöglichkeiten

Gibt es genug. Es gibt viele Stellenausschreibungen und auch die Uni übermittelt hier.


Zu diesem Studiengang gibt es einen weiteren Erfahrungsbericht:

Anspruchsvoll und zeitintensiv, aber spannend!

von wishalloy am 12.04.2016 (2 Semester, Alter (bei Studienbeginn) unter 18, im Studium)





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