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Elektro- und Informationstechnik

Ein schwerer, aber sehr guter Studiengang!

Erfahrungsbericht von gup, 16.04.2016
Alter (bei Studienbeginn): 21 bis 25 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 2 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2015), studierte noch bei Abgabe des Berichts

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Das Studium in den ersten 2 Semester in den elektrotechnischen Studiengängen sehr ähnlich. Dies wurde so gemacht, um ein Wechsel zwischen den 3 Richtungen zu ermöglichen. Der Studiengang ist anspruchsvoll, aber nicht unmöglich. Ich finde es schon anstrengend und viele schaffen das nicht, aber wer sich dafür interessiert und von anfang dabei bleibt schafft dies auch. So sind meine Erfahrungen. Im Großen und Ganzen ein sehr interessanter Studiengang.

Betreuung und Lehre

Man muss kämpfen, egal welche Vorbildung man hat. Ich selbst habe vorher eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik gemacht, bei einem großen Konzern der Energiebranche und danach das Voll-Abitur, aber egal welche Noten man hat, muss man kämpfen. Selbst die Studenten, die ich kenne, die auf dem Technischen Gymnasium waren und gute bis sehr gute Noten in Mathematik und Physik besaßen kämpfen in den ersten Semestern ums bestehen. Man muss aber auch sagen, dass die Dozenten wirklich sehr viel Hilfestellungen geben (unser Mathe-Dozent z.B. legt sogar noch abends Übungsstunden an, wenn das die Studenten wollen. Vor den Klausuren finde ich das echt super! Aber er verlangt dafür auch viel.) . Im ersten Semster gibt es auch Vorlesungen zum Thema Prüfungen und Stress und Tipps, um diese zu bestehen. Alle Dozenten sind hilfsbereit und beantworten auch Fragen aus anderen Kursen, falls diese es wissen. Auf jeden Fall ist dieser Studiengang sehr interessant und die Vorlesungen sind familiär gestaltet, was ich gut finde. Falls man Fragen hat, darf man und man wird auch dazu motiviert, jederzeit fragen. Aber aufgrund der hohen Arbeitsbelastung, sollte man sich Techniken für Entspannung und Zeitmanagement beibringen. Bisher haben es nur die abgebrochen, die es nicht mehr interessiert oder weil sie sich nicht entsprechend zu Hause bemüht haben. Die Studenten, wo sich von Anfang an bemüht haben, sind jetzt auch noch dabei.
In dieser Fakultät gibt es auch ein Mathe-Lernzentrum, falls man in mathematischen Themen fragen hat, kann man sich da jederzeit unangemeldet Hilfe holen. Da sitzt eine Dozentin die den ganzen Tag dafür da ist, dass Studenten sie aufsuchen, um Probleme in Mathematik zu lösen. Was ich ein echten Luxus finde.

Ausstattung

Also die Ausstatttung finde ich bisher super. Die Lehrsäle und Laborräume sehen normal gut aus. Software auf den Rechnersysteme ist relativ aktuell. Was ich besonders gut finde ist das Angebot über Dreamspark von Microsoft und Springer link. Bei Dreamspark kann man sich auf Dauer Vollversionen legal herunterladen, welche auch nach dem Studium noch funktionieren und über Springer link bekommt man wichtige Übungsbücher oder Fachbücher als E-Book teilweise kostenlos, welche fürs Studium hilfrreich sind.

Organisation

Also die Informationsverteilung ist ab und zu nicht optimal, je nachdem ob die Professoren die Informationen rechtzeitig im Sekretariat melden oder nicht. Falls dies rechtzeitig passiert, werden diese Informationen zeitnah in den RSS-Feed geladen, worauf man auch hingewiesen wird im ersten Semester. Regelstudienzeit: Also die meisten Studenten, die ich kennen lernen durfte, meinten das dieser Studiengang nur in den seltensten Fällen in Regelstudienzeit zu schaffen sei. Man hat ein Praxissemester, wo man auch noch 2 Klausuren wiederholen darf. Wenn man pro Semester im Durchschnitt von 7 Prüfungen mindestens 3-4 besteht ist man im guten Mittelfeld bei den Studenten. Wenn man mehr schafft umso besser. Aber bei den meisten zeigt sich, dass dies nur die wenigsten schaffen alle Prüfungen auf Anhieb zu bestehen. Vor allem weil viele es am Anfang unterschätzen und dann Klausuren schieben. Schieben geht bei uns einmalig, wenn man sich mindestens 24 Stunden vorher vor den Prüfungen online abmeldet. Was ich sehr gut finde. Der Studienplan ist vorgegeben und die Arbeitsbelastung hoch, aber machbar. Ich fühle mich bei dieser Arbeitsbelastung wohl.
Von Studenten anderer Hochschulen erfahre ich, dass diese meistens einfacher seien. Was man an deren Noten auch sieht. Aber die Qualität der Ausbildung und auch das Dozenten aus der Industrie uns Sachen beibringen finde ich sehr gut. Auch das semesterweise stattfindete Evaluationswoche, wo man den einzelnen Dozenten anonym Feedback geben kann, finde ich sehr gut.

Berufsorientierung

Der Studiengang ist sehr praxisnah. Dozenten aus der Industrie und das Praxissemester bringen uns wichtige Sachen bei. Die Hochschule interagiert mit der Industrie, um das Niveau entsprechend hoch zu halten und aktuell zu bleiben. Fachvorträge runden das Angebot ab. CareereCenter bietet viele Kurse zu allgemeinen Themen an z.B. ADA oder Photoshop. Ein Institut für Fremdsprachen kann man verschiedene Sprachen lernen.



Hochschule und Hochschulleben: Hochschule Karlsruhe

Schönes Hochschulleben, nur Partys gibt es kaum.

Campusatmosphäre

Also die Hochschule sieht optisch nicht ansprechend aus. Innen sieht sie besser aus. Fachschaftpartys gibt es nur selten oder bei anderen Fakultäten innerhalb der Hochschule. Da gibt es starke Unterschiede zwischen den Fachschaften und Fakultäten. Auch Partys sind eher rar und viele Studenten sind eher verschlossen und kaum Partygänger. (Meine bisherigen Erfahrungen).

Mensa

Also das Essen finde ich in Ordnung. Das Gebäude ist optisch sehr stylisch. Aber leider immer zur Rush Hour überfüllt, weil da verschiedene Hochschulen und Schulen aus der Umgebung mittags essen gehen. Auch ind er Cafeteria innerhalb der Hochschule kann man ein eingeschränktes Mittagsmenü essen, welche aber auch dort zur Rush Hour überfüllt ist.

Hochschulsport

Es gibt Hochschulsportgruppen, welche aber beim KIT (früher Technische Universität Karlsruhe) angesiedelt ist. Da dürfen aber auch Studenten der anderen Hochschulen offiziell teilnehmen (Bei der DHBW gibt es bei der Kooperationen ausnahmen!). Auch der Unfallversicherungsschutz besteht, bei offiziellen Sportgruppen, auch wieder für alle angemeldeten Studenten. Beim Hochschulsport des KIT gibt es viele Sportgruppen. Auch Kampfsportarten gibt es dort. Man muss sich nur rechtzeitig über die KIT Homepage anmelden. Am besten gleich, wenn es freigeschalten wird. Kann ich nur empfehlen.


Stadt und Umland: Karlsruhe

Wenig Partys und introvertierte Leute.

Atmosphäre

Karlsruhe ist meiner Ansicht nach, weniger als Partystadt geeignet. Vor allem weil vieles zu weit auseinander liegt oder nur über Mundpropaganda bekannt wird. Auch die Menschen sind meiner Meinung nach eher introvertiert und gehen nur aus sich heraus, wenn man diese anspricht. (Gilt auch für den Landkreis) Dies ist meiner Meinung nach und wurde von Bekannten, welche von anderen Landkreisen kommen, mehrfach bestätigt worden. Also Smalltalk ist weniger vorhanden, solange man nicht selbst aktiv wird.

Lebenshaltungskosten

Teurer als im Landkreis, aber noch in Ordnung. Nur Wohnungen sind schwer zu finden.

(Neben-)Jobmöglichkeiten

Echte Studentenjobs bekommt man nur schwer. Falls man vorher eine Ausbildung hat, kann man in den Semesterferien jobben, was ich auch empfehlen würde.





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