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Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik

Klasse Studiengang, klasse Hochschule. Gerne wiede

Erfahrungsbericht von Avenue , 23.03.2016
Alter (bei Studienbeginn): 18 bis 20 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 6 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2012), Studium bereits 2015 abgeschlossen

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Angefangen von naturwissenschaftlichen (Mathe, Physik, Chemie) und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen (Thermodynamik, Fluiddynamik, Technische Mechanik, Werkstofftechnik, Maschinenelemente) geht es dann ab dem 4. Semester richtig los mit der eigentlichen Verfahrenstechnik. Gelehrt wird dann aus Bereichen der biologischen, thermischen, chemischen und mechanischen Verfahrenstechnik. Im 5. Semester kommen dann noch interdisziplinäre Module wie Anlagenbau, Apparatebau, Rohrleitungsbau und Regelungstechnik hinzu. Module zu BWL und Projektmanagement werden auch gelehrt. Im 6. Semester steht dann die Bachelorarbeit an. Man merkt von den Inhalten her noch ganz klar den Charakter eines Arbeitsmarktfähigen Abschlusses des Dipl. Ing (FH). Hier wurde lediglich ein Praxissemester und ein, zwei Module aus dem Plan gestrichen. Ansonsten wird man wirklich sehr breit, aber in den Verfahrenstechnik Modulen auch sehr speziell auf den Arbeitsmarkt vorbereit. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dieser Ausbildung. Zu theoretischen Vorlesungen sind in jedem Semester auch Labore zu absolvieren (Chemie, Elektrotechnik, Matlab, technisches Zeichnen, Bio VT, Prozesssimulation, verfahrenstechnische Anwendungen).

Betreuung und Lehre

Die Betreuung ist sehr gut, was man bei um die 30 bis 40 Studienanfänger auch erwarten darf. Insgesamt ein sehr persönlicher Kontakt zu den Professoren, da sie einen im gewissen Maße während des Studiums begleiten. D.h. man hat im gesamten Studium vielleicht 6,7 Professoren, da Prof A Chemie, Thermodynamik, Chemische VT macht und Prof B... ihr wisst was ich meine. Auch in den Laboren ist durch kleine Gruppen eine sehr gute Betreuung gegeben. Man kann sich dann hier aber auch nicht "drücken" und muss sich daher einbringen.

Ausstattung

Alles zentral an einem Campus am Westerberg. Neue Mensa, neue Bibliothek, Lernräume, viele Labore. Natürlich ausreichend großer PC Pool. Uns hat es an nichts gemangelt.

Organisation

Studium ist in Regelstudienzeit studierbar, hat der größere Teil geschafft. Ansonsten ist die Studienplan Gestaltung relativ unflexibel, da bestimmte Vorlesungen nur im Winter oder Sommer angeboten werden. Arbeitsbelastung ist nicht zu unterschätzen, aber wenn man sich ordentlich reinhängt alles machbar. Der Start ist eben das Entscheidende. An Mathe im ersten Semester mit 10 Leistungspunkten scheitern schon recht viele.

Berufsorientierung

Sehr praxisorientiert. Alle Profs kommen aus der Industrie und teilen ihre Erfahrungen. Sehr viele Labore. Es gibt ein CareerCenter, was Seminare zu softskills anbietet. Sehr empfehlenswert, da so kostenlos Führung, Rhetorik, Präsentieren, MS Office und ähnliches erlernt werden kann.



Stadt und Umland: Osnabrück

Coole Stadt zum Studieren.

Atmosphäre

Sehr schöne Stadt. Alles mit dem Rad ist schnell zu erreichen. Viele Bars, ein paar Clubs. Reicht zum Feiern. Insgesamt eine junge und lebendige Stadt, die nicht zu groß, aber auch absolut nicht zu klein ist.

Lebenshaltungskosten

Die WG Zimmer und kleineren Wohnungen sind aufgrund der vielen Studenten natürlich gesucht. Daher kann man hier nicht von sehr günstigen Mieten sprechen. Aber es hält alles im Rahmen.





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