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Umweltwissenschaften


Trotz interessanter Inhalte die reinste Qual!

Erfahrungsbericht von Incognito, 29.05.2019
Alter (bei Studienbeginn): 21 bis 25 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 9 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2013), Studium 2017 abgeschlossen

Bericht für den Studienort Landau in der Pfalz

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Viel Chemie, Physik, Bio- bzw. Ökologie, etwas Wirtschaft, Recht und Sozialwissenschaften.

Betreuung und Lehre

Wie wahrscheinlich überall gibt es nette, aber auch überaus arrogante und inkompetene Dozenten. Letztere scheint die Mehrheit zu sein. Wenige Kurse sind sehr gut in Kleingruppen mit Praxisbezug, viele Vorlesungen aber auch mit viel zu hohem Niveau, so dass man nach der zweiten Vorlesung selbst mit größter Anstrengung und Vor- bzw.Nachbereitung nicht mehr folgen kann. Alles darauffolgenden Sitzungen sind dann verständlicherweise für nichts. Unter aller Sau sind die Anforderungen in den Prüfungen, die schlicht und einfach nicht zu erfüllen sind. Wenige Prüfungen waren fair, und mit sehr viel Lernen der Vorlesungsinhalte und jedem gesagten Wort des Dozenten ist es machbar, ein gutes Ergebniss zu erzielen. Hier spreche ich jedoch von einem Monat Prüfungsvorbereitung, was nicht im Verhältnis zum vorgeschriebenen Arbeitsaufwand der Veranstaltung aus dem Modulhandbuch steht. Die Mehrheit der Prüfungen war jedoch extrem Überzogen, mit Aufgaben die nicht einmal im Nachhinein durch langwierige Bibliotheks-und Googlerecherche beantwortet werden konnten, geschweige denn in der Vorlesung jemals erwähnt wurden oder erarbeitet werden konnten. Es gab auch Prüfungen, die offensichlich mit Copy/Paste in schnellster Eile (oder unter Alkoholeinfluss?) zusammengewürfelt wurden, ohne Prädikat und in falscher Reihenfolge, so unverständlich dass die Aufgaben nicht oder erst nach halbstündigem Enziffern lösbar waren. Ich wage abzuschätzen dass es selbst bei unendlich gründlicher Vorbereitug bei mindestens 80% aller Prüfungen unmöglich ist beim ersten Versuch die volle Punktzahl zu erlangen, sei es durch unverständlich gestellte Aufgaben, in der Vorlesung niemals erwähnte oder geübte Inhalte oder Irreführung bei der Prüfungsvorbereitung a la "In der Prüfung werden Verständnisfragen gestellt und keine Fachbegriffe abgefragt". Es herrscht ein Willkür, gegen die es keinen Sinn macht sich aufzulehnen, da man bei der Größe der Uni sofort den Ruf verliert und sich die Chancen auf gute Bechalor- bzw. Projektarbeit (und wer weiß, vielleicht sogar Noten) zunichte macht.

Ausstattung

Räume sind okay, Bibliotheksbestand vielleicht ein wenig mau und veraltet, aber noch okay.

Organisation

Studieren in Regelstudienzeit ist meiner Meinung nach nicht machbar, von 90 Studienanfängern haben in meinem Semester meines Wissens 2 Leute in Rgelstudienzeit abgeschlossen. Zwei Drittel haben wegen zu hoher Arbeitsbelastung abgebrochen und der Rest studiert 7-10 Semestern fertig. Die meisten brauchen wohl ein Jahr länger als geplant.

Berufsorientierung

Im Gegensatz zu anderen Studiengängen viele Seminare in Kleingruppen, mit Praxis die später im Beruf angewendet werden kann.


Hochschule und Hochschulleben: Universität Koblenz-Landau [Landau in der Pfalz]

Immer die selben Leute, Mensa geht so

Campusatmosphäre

Einige kleine Hochschulgruppen, wenig Nachtleben und allgemein nicht besonders bunt gemischte Studigesellschaft. Man trifft immer die selbe Art von Leuten.

Mensa

Preise für vegetarische und Fleischgericht die selben, obwohl es riesige Qualitätsunterschiede sind. Als Vegetarier zahlt man das halbe Hähnchen und bekommt Nudeln mit Soße vorgesetzt.


Stadt und Umland: Landau in der Pfalz

Nichts los, wenig Studileben.

Atmosphäre

Nichts los in der Pfalz, alles dreht sich um Wein. Sehr ländlich. Keine Multikulti-Atmosphäre.

Lebenshaltungskosten

Im Gegensatz zu anderen Studienorten sind noch günstige Wohnungen zu finden.

(Neben-)Jobmöglichkeiten

Abhängig vom Studiengang gibt es gute HIWI-Jobs. Außerhalb der Uni eher weniger Arbeitsstellen.


Zu diesem Studiengang gibt es einen weiteren Erfahrungsbericht:

Kurzschlussentscheidung nach dem Abi.

von Peter am 11.04.2016 (1 Semester, Alter (bei Studienbeginn) 18 bis 20, Studium bereits 2011 abgebrochen)





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