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Insurance & Banking

Interessant, gute Mathekenntnisse von Vorteil.

Erfahrungsbericht von Otto, 20.04.2016
Alter (bei Studienbeginn): 21 bis 25 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 9 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2011), Studium bereits 2015 abgeschlossen

Bericht für den Studienort Wiesbaden

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Wie der Name schon ahnen lässt, handelt es sich bei dem Studiengang um ein betriebwirtschaftliches Studium, welches sich stark an die Bank- und Versicherungswirtschaft orientiert. Ein Grundinteresse daran sollte man bevorzugt mitbringen oder im Grundstudium entwickeln. Inhaltlich werden sehr viele rechtliche Themen behandelt, wie beispielsweise Solvency 2. Auch mathematisch werden Studenten sehr gefordert. Die Durchfallquote in den ersten Semestern liegt in den Fächern Analysis und lineare Algebra bei fast 80%. Ab dem Hauptstudium sind die Controlling Fächer für die meisten eine echte Hürde. Aber auch hier ist alles machbar, wenn man ein gewisses Interesse und Mathekenntnisse mitbringt. Neben den mathematischen Fächern gibt es natürlich auch zahlreich andere, die es in sich haben. Diesbezüglich könnte man sich weitere Informationen auf der Internetseite der Wiesbaden Business School besorgen.

Betreuung und Lehre

Alles in einem entwickelt sich eine recht familiäre Attitüde. Da Anfangs maximal 130 Leute dabei sind und mit steigendem Semester immer weniger werden, haben Professoren die Möglichkeit das Anliegen aller Studenten zu befriedigen. Schon sehr schnell wird man auch mit Namen angesprochen, wodurch alles etwas lockerer wirkt und mehr Spaß macht, als an einer Uni mit 500 Studenten. In diesem Punkt habe ich recht positive Erfahrungen gemacht. Vorallem die Professoren, denen man nachsagt, dass Sie sehr streng sind (z.B. Controlling Professor), haben mich positiv überrascht und nehmen sich gerne die Zeit alles noch ein drittes mal zu erklären (sofern die Studenten auch ehrliches Interesse daran zeigen).

Ausstattung

Der Standort an der Bertramstraße hat eine recht kleine Bibliothek. Zwar sind alle wichtigen Fachbücher zu finden, das Problem ist aber, dass die Bibliothek und die ca. 40 Sitzplätze währrend der Klausurphase oft voll ist. Um sich dort einen Platz zu sichern, müsste man schon sehr früh antanzen. Die Atmosphäre darin ist allerdings recht gut zum Lernen. Trotzdem sind Oropax immer von Vorteil. :) Auch die Anzahl der Steckdosen wird jedes Mal zum Problem. Ansonsten sind die PCs ausreichend, da heutzutage meist jeder den eigenen Laptop mitbringt. Auch der Zustand der Hörsäle ist gut. Die meisten Hörsäle sind recht klein, trotzdem ausreichend, da es mit zunehmenden Semestern auch immer weniger Studenten in den einzelnen Vorlesungen werden. Auch die Mensa und der Innenhof sind recht gemütlich. Vielleicht sollte man sich das ganze aber einmal Vorort ansehen, was jederzeit möglich ist.

Organisation

Man wird über alles per Email informiert. Die FH scheint gut strukturiert zu sein. Das Service Center ist sehr hilfsbereit. Der Stundenplan ist fix. Man sollte also am besten immer alles nach Stundenplan besuchen und nicht schieben (wenn möglich), da sich ansnsten Klausuren ansammeln und Vorlesungen unterschiedlicher Semester sich decken können. In der Regelstudienzeit haben die wenigsten das Studium geschafft. Die meistenbenötigen allerdings 1-2 Semester mehr. Auch mehr Semester ist keine Seltenheit, hauptsache das Studium erfolgreich abschließen. :)

Berufsorientierung

Auch wenn die Professoren behaupten, dass das Studium sehr praxisorientiert ist, bleibt es trotzdem nur theorie. Im Studium (5tes Semester) gibt es lediglich nur ein Praxissemester, in dem ein Praktikum pflicht ist. Mindestens 3 Monate sind dabei zu absolvieren. In den Semesterferien kann man natürlich jederzeit ein weiteres freiwilliges Praktikum absolvieren. Von Vorteil könnte es sein, dass viele Lehrbeauftragte unter anderem von der R+V, KPMG, EY, alte Leipziger, PWC an der FH in diesem Studiengang lehren und man dadurch direkte Ansprechpartner hat, falls man sich für einen Job oder ein Praktikum interessiert.





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