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Interprofessionelle Gesundheitsversorgung

Anspruchsvoll mit großer Praxisorientierung

Erfahrungsbericht von schaetzelein007, 20.05.2016
Alter (bei Studienbeginn): 21 bis 25 Jahre
Zum Zeitpunkt des Berichts 6 Fachsemester studiert
Beginn des Studiums: Schon etwas her (2013), studierte noch bei Abgabe des Berichts

Bitte immer daran denken: Erfahrungsberichte sind subjektive Schilderungen – ob die Aussagen für Euch in gleicher Weise zutreffen, solltet Ihr gut prüfen und die Situation berücksichtigen, in der die/der SchreiberIn war. Achtet auch darauf, ob und wann das Studium abgeschlossen wurde – vielleicht hat sich in der Zwischenzeit schon etwas geändert.

Studieninhalt

Das Studium der interprofessionellen Gesundheitsversorgung umfasst inhaltlich einen sehr großen Bereich. Da verschiedene Gesundheitsberufe im Studiengang vereint werden, beziehen sich die Inhalte weniger auf fachspezifische Informationen wie Pflegetechniken oder ähnliches, sondern viel mehr auf Qualitäts- und Versorgungsaspekte im Gesundheitsbereich. Bei Antritt dieses Studiengangs sollte man sich bewusst sein, dass es keine Vertiefung der fachlichen Kenntnisse im Bereich Pflege, Physiotherapie, Logopädie, MTLA, MTRA, Hebammenwesen, Ergotherapie und Orthoptik ist, sondern der Aspekt der Versorgung im interprofessionellen Bereich im Vordergrund steht.

Betreuung und Lehre

Die Betreuung im Studiengang ist durch die begrenzte Teilnehmerzahl auf 25 extrem gut. Alle Dozenten und Verantwortlichen sind sehr gut ereichbar und unterstützen die Studierenden bei ihren Problemen und Vorhaben. Der Studiengang ist bemüht seine Dozenten sorgfältig auszuwählen.

Ausstattung

Nach Umzug in die neuen Räume sind die Seminarräume des Studiengangs sehr gut ausgestattet. Die Universität Heidelberg bietet eine gut ausgestattete Bibliothek und Zugriff auf fast alles, was man zum Studieren benötigt.

Organisation

Zur Studienorganisation ist zu sagen, dass es zwei verschiedenen Möglichkeiten gibt diesen Studiengang zu belegen. 1. Variante: 8 Semester Ausbildungsbegleitend ab dem 2. Ausbildungsjahr in einem Gesundheitsberuf der AFG Heidelberg. Hierbei hat man in den ersten 5 Semestern das Studium Ausbildungsbegleitend nur an einem Tag der Woche. Der Aufwand hierbei ist locker zu bewerkstelligen. Die Hauptstudienphase beginnt dann ab dem 6. Semester. Es ist hierbei angedacht, dass man neben dem Studium nach 2 Tage in der Woche in seinem erlernten Beruf arbeiten kann. In dieser Phase ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen! 2. Variante: Quereinstieg ab dem 6. Semester. Bei genügend Berufserfahrung in einem Gesundheitsberuf kann direkt in das Hauptstudium eingestiegen werden und berufsbegleitend Studieren. Die Stundenplangestaltung durchweg ist wenig flexibel, sprich man bekommt wie in der Schule einen vorgefertigten Stundenplan, da dies aufgrund der geringen Teilnehmerzahl und der Vereinbarkeit mit Ausbildung/Beruf anders nicht möglich wäre. Weitere Informationen zum genauen Ablauf sind gut auf der Internetseite des Studiengangs der interprofessionellen Gesundheitsversorgung zusammengefasst.

Berufsorientierung

Das Studium ist enorm Praxisorientiert, da viele der Module aus Projekten bestehen, die man direkt bei seiner beruflichen Tätigkeit anwendet. Auch fast alle Inhalte sind darauf ausgelegt, dass diese immer direkt in die Praxis umgesetzt werden sollen. Auch Auslandsaufenthalte sind möglich, wobei dies einen enorm hohen Planungsaufwand voraussetzt, da der Stundenplan wie bereits beschrieben nicht flexibel ist und Module nur zu bestimmten Zeitpunkten belegt werden können.





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