So wird sie ein Erfolg
Die mündliche Prüfung (Seite 1)

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Leichter fällt die mündliche Prüfung, wenn man sie als ein Rollenspiel versteht. Der Prüfling übernimmt dabei die Rolle des Verkäufers, selbst wenn er kein Verkäufertyp ist. Der erste Schritt des Rollenspiels ist die Vorbereitung. Es gilt, sich über die Rahmenbedingungen zu informieren.
Informationen zur Prüfung und ihrem Ablauf einholen
Hole mithilfe der folgenden Checkliste alle prüfungsrelevanten Informationen ein.
- Allgemeines zur Prüfung
- Prüfungsort, -raum
- Prüfungsbeginn (Wann muss ich spätestens von zuhause losgehen?)
- Prüfungsdauer
- Zeitvorgabe für die einzelnen Prüfungsteile und deren Gewichtung
- Vorbereitungszeit
- Erlaubte Hilfsmittel (Gesetzestexte, Wörterbuch, Taschenrechner, Stifte…)
- Anzahl der Prüfer, davon frageberechtigte Personen
- Die Wellenlänge Deiner Prüfer
- Spezialgebiete und Lieblingsthemen der Prüfer
- Gibt es einen (ungeschriebenen) Dresscode?
- Haben die Prüfer Humor?
- Der Prüfungsverlauf
- Nimm vorher als Gast an anderen Prüfungen teil (Das ist oft erlaubt, jedoch vielen Studierenden unbekannt).
- Wird ein Kurzvortrag gewünscht?
- Ist die Prüfung als Gespräch angelegt?
- Wird mehr Detail- oder Überblickswissen abgefragt?
- Welche Fragen wurden ehemaligen Prüflingen gestellt? (Besorge Dir Prüfungsprotokolle und reden mit ehemaligen, erfolgreichen Prüflingen.)
Der wichtigste Punkt ist natürlich die inhaltliche Vorbereitung. Die geht am leichtesten, wenn man weiß, wonach gefragt wird. Versuche, die Antworten zu antizipieren. Auch wenn Du die genauen Fragen nicht kennst, kannst Du die Antworten gut vorbereiten. Der gute Verkäufer kennt auch nicht die Fragen seiner Kunden. Er kennt jedoch alle Eigenschaften und Vorzüge seines Produktes. Er weiß genau, was er dem Kunden erzählen wird!
- Kenne die wichtigsten Teilbereiche Deiner Fachgebiete!
- Verinnerliche die dazugehörigen Schlüsselbegriffe und Fachvokabeln!
- Beherrsche die Namen der wichtigsten Vertreter des Fachgebietes! (Bei ausländischen Namen vergewissere Dich vorher, wie man sie ausspricht. Das verleiht Dir Souveränität und Sicherheit).
- Sammle gute Beispiele! (Ein gutes Beispiel zeichnet sich dadurch aus, dass es zu 100% auf den dargestellten Sachverhalt passt. Gute Beispiele sind einfach und klar. Standardbeispiele aus Lehrbüchern sind meistens gute Beispiele. Übernehme sie und versuche nicht, Dir kreative Beispiele auszudenken. Deine Kreativität kannst Du zum Beispiel bei der Bewertung von Theorien einsetzen. Prüfer knüpfen an Beispiele übrigens gern weitere Fragen. Sollte Dein Beispiel nicht genau passen, könnten Sie Dich auf dem falschen Fuß erwischen!)
- Überlege Dir, wo es Verknüpfungspunkte zwischen den einzelnen Teilbereichen gibt!
- Verdeutliche Dir die Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Theorien!
- Wo liegen Schwachstellen bei den Theorien? Wie ist Deine eigene Position?

Verkaufe das richtige Modell ;)
Das Prüfungsgespräch entwickelt sich in der Regel zum Großteil aus dem, was Du sagst. Deine Antworten inspirieren die Prüfer zur nächsten Frage. Aus diesem Grund lohnt es sich, das Verhalten in der Prüfung vorher zu trainieren. Das kannst Du praktisch in einer Prüfungssimulation oder mental tun. Trainiere ein aktives Verhalten!
Übernehme als Prüfling eine aktive Rolle! Dazu gehört, das eigene Wissen anzubieten. Damit ist gemeint, dass Du auf eine Frage nicht nur knapp antwortest, sondern Dein weiteres Wissen mitlieferst. Hier zwei Beispiele einer Prüfung zum Thema Kommunikation:
Negativbeispiel
Prüfer: Wie würden Sie diese Aussage einstufen? Eine Frau steht mit ihrem Auto an der Ampel. Es wird grün. Ihr Mann sagt: "Die Ampel ist grün."
Prüfling: Der Mann appelliert an die Frau loszufahren.
Die Antwort ist zwar richtig, doch versäumt es der Prüfling, sein geballtes Wissen zu präsentieren. Außerdem gibt er die Zügel wieder aus der Hand und versucht nicht, das Gespräch zu lenken.
Positivbeispiel
Prüfling: "Nach dem Vier-Seiten-Modell (= Schlüsselbegriff) von Schulz von Thun (= wichtiger Vertreter) steht hier für mich die Appellseite (= Fachvokabel) im Vordergrund.
Der Mann fordert seine Frau auf, loszufahren. Die anderen drei Seiten einer Nachricht sind die Beziehungsseite, der Sachinhalt und die Selbstoffenbarung" (Aufzählung weiterer Fachvokabeln als Angebot zu weiterführender Frage und zum Zeigen des komprimierten Fachwissens).
Uni-Ranking der Humboldt-Stiftung
Noch ein Uni-Ranking, und wieder ein anderer Spitzenreiter. Diesmal hat die Alexander-von-Humboldt-Stiftung Deutschlands Hochschullandschaft abgecheckt und in einer Tabelle aus Siegern und Besiegten verhackstückt. Nach ganz oben schafften es zwei Berliner Bildungsanstalten, gefolgt von der Konkurrenz aus München. Die rote Laterne hat die TU Cottbus abgekriegt und damit ein Imageproblem mehr. Aber hatte das Oststädtchen überhaupt eine Chance?
Duales Studium als Erstausbildung
Mit dem nachfolgenden Artikel wollen wir Euch erste Informationen rund ums duale Studium liefern. Gegenstand ist nur das duale Studium als Erstausbildung. Berufsbegleitende Studiengänge zu Fortbildungszwecken, die eine abgeschlossene erste Ausbildung voraussetzen, werden nicht thematisiert.
Stipendien – wie bewerben?
Stipendien der Studienförderwerke sind hoch attraktiv: Studierende erhalten Geld, ideelle Förderung und Kontakte. Doch viele haben Angst vor großer Konkurrenz und scheuen die aufwändigen Bewerbungsprozesse. Dabei stehen die Chancen auf Aufnahme gar nicht schlecht. Studis Online erklärt, was von euch verlangt wird und wie ihr euch am besten vorbereitet.
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