Quarterlife Crisis
Fertig mit dem Studium - erst mal eine Sinnkrise?
Mit dem Ende des Studiums werden viele aus der relativen Sicherheit und Klarheit gerissen, die das bisherige Leben bot. Statt der (Hoch)Schule, die bei aller Wahlfreiheit doch eine relative klare Struktur vorgab, muss nun selbst ein Job gesucht werden. Damit verbunden ist evtl. auch der Wechsel des Wohnorts - was auch heißt, den während des Studiums aufgebauten Freundeskreis nicht mehr so oft um sich zu haben. Auch für eine bestehende Beziehung bedeutet dieser Umbruch eine Belastungsprobe.Auch nach einigen Jahren im Beruf können sich all diese Fragen stellen. Man trachtet nach mehr Sinn und nicht einfach nur Geld und Karriere. Viele glauben, das wäre nur ihr Problem - dabei kämpfen viele mit unguten Gefühlen und bauen nur eine Fassade auf. Mitte Zwanzig, Anfang Dreißig meinen die meisten, nicht zugeben zu dürfen, dass sie gar nicht so zufrieden sind, wie vielleicht auch "die Gesellschaft" meint, dass sie es sein sollten.
Was tun?
Wer also gerade akut mit einer Sinnkrise kämpft, mache sich zuerst klar, dass sie/er damit keineswegs alleine steht. Spricht man das Thema an, so zeigt sich oft, dass auch die Angesprochenen erleichtert sind, mal darüber reden zu können. Auch professionelle Hilfe kann nötig sein, an Hochschulen können die psychotherapeutischen Beratungsstellen (oder vergleichbare Einrichtungen) eine erste Anlaufstelle sein. Die folgenden Bücher können ebenfalls zu einer vertiefenden Beschäftigung dienen und zeigen auch den einen oder anderen Ausweg.
Schließlich steht auch das Forum offen, wer erst mal mehr oder weniger anonym mit anderen über mögliche Krisen sprechen möchte.
Beachtet auch die Buchtipps in der rechten Spalte!
Diese Seite verlinken »

