Rund ums Geld

Unterhalt von Eltern einklagen....

Von: Zekke | 04.06.2008 23:31:31
Unterhalt von Eltern einklagen....
HI LEUTE!

also meine Situation ist wie folgt, bin vor 4 monaten von zuhause ausgezogen, da ich meine ausbildung abgeschlossen habe, und ordentlich verdiene.
will aber im september auf ein einjähriges berufskolleg zum erwerb der fachhochschulreife.
da aber meine eltern so gut verdienen bekomm ich kein bafög, kein mietzuschuss, lediglich kindergeld...

da ich denke, dass jemand der knapp 60.000 brutto im jahr hat, und auf großem fuß lebt, auch seinen sohn in seiner weiterbildung unterstützen kann.

ich wär bereit es einzuklagen, da er absolut nicht einsieht mich zu unterstützen, da er so enorme ausgaben hätte, dass ihm auch nichts über bleibt und er daher auch nebenbei noch auf 400 euro basis arbeiten gehen müsse.... ( das kommt ja noch auf die 60.000 drauf !)

bräuchte also "nur" 400€ im monat von ihm, was ihm VIEL ZU VIEL wäre....

meine frage ist, kann man von mir verlangen meinen haushalt aufzugeben und wieder zu meinen eltern zu ziehen ( wo der wohlfühlfaktor gleich null ist) oder kann ich tatsächlich unterhalt und förderung einklagen?


nebenbei, bei solchen aussagen die man so zu hören kriegt, welche ich heute gehört hab, überlegt man sich, was man seinen eltern eigentlich wert ist....

Freu mich auf antworten
ZEKKE

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Von: bonov. | 04.06.2008 23:41:41
Re: Unterhalt von Eltern einklagen....
Wieso muss er denn auf 400 Euro Basis arbeiten gehen, wenn ihm 60.000 brutto Euro im Jahr zur Verfügung stehen? Dieses Geld wird er doch momentan erarbeiten, oder?
Jedenfalls würde ich mir überlegen, ob eine Klage angebracht ist, da dies ja ein enormer Schritt ist und gegebenenfalls dazu führen könnte, dass man später beim erben aus Rache nicht so berücksichtigt wird, wie es sein sollte.
Zuletzt: Wenn du aber den Willen hast, zu klagen, dann besteht die Möglichkeit und die Erfolgsaussichten wären nicht schlecht.
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Von: Corsa | 05.06.2008 10:56:31
Re: Unterhalt von Eltern einklagen....
Ja -nur klagen führt auch nicht automatisch zu Geld... Versuche das mit deinem Vater/deinen Eltern auf vernünftiger Basis zu klären, zB rechne ihnen vor welche Ausgaben du hast und welche Ziele du mit deiner Weiterbildung auf lange Sicht verfolgst. Ich denke das könnte sicherlich zu mehr Verständnis auf beiden Seiten führen.

Das mit der Klage überlege dir gut, ich habe meine Klage seit März 2007 gegen meinen Vater eingereicht, seit Aug 2007 steht das Urteil und seitdem habe ich zwei mal pünktlich Geld bekommen. Nun hat er eine eidesstattliche Versicherung abgegeben und sich etwas arm gerechnet, also habe ich immernoch nichts. 1 Jahr und 4 Monate und am Ende hab ich immernoch nichts von ihm...
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Von: Renate | 06.06.2008 02:56:44
Re: Unterhalt von Eltern einklagen....
BAföG beantragen und dann Vorausleistung.

Möglichkeit wäre natürlich auch, das volle Abitur zu machen; das wird elternunabhängig gefördert.
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Von: Sportskanone | 06.06.2008 13:24:15
Re: Unterhalt von Eltern einklagen....
Hallo Zekke,

ich kann Deine Einstellung und die der anderen nicht ganz nachvollziehen! Unabhängig davon, dass es Deine Eltern sind, wie kann kann man prinzipiell "überhaupt" mit dem Gedanken spielen, jemanden zu verklagen, dass diese(r) einem den Lebensunterhalt finanziert???!!!!

Wie wäre es, wenn Du Dein Leben selber in die Hand nimmst und arbeiten gehst und etwas "Eigenveranwortung" an den Tag legst?!

Das geht durchaus...

Wenn jeder Deine Mentalität hätte, wo kämen wir dahin?
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Von: tonmi | 09.06.2008 01:50:26
Re: Unterhalt von Eltern einklagen....
Weil der Gesetzgeber in diesem Land, das genau so geregelt hat, das Eltern unter bestimmten Bedingungen, ihre Kinder bei der Ausbildung unterstützen müssen.
Und das ist auch OK so, das werde ich sehr gerne machen, bei meinen Kindern.
Eltern die das nicht tun, sind diejenigen die man hier anprangern müsste.

Ich habe nach der Ausbildung auch Fachabi gemacht, und nicht nebenbei gearbeitet.
Aber nicht weil ich faul bin (ich bin fast ein workerholic), sondern weil ich einen guten Abschluss wollte! Und die 1en in allen Hauptfächern, haben mir später sehr geholfen...

Währenddessen Kumpels die gearbeitet haben, einen deutlich schlechteren Schnitt hatten.
Es ist halt belastend nach 3 Jahren Ausbildung einfach in die 12 Klasse einzusteigen. Neben dem
normalen Stoff, muss man viel nachholen aus der 11 Klasse.

(Übrigens rede ich von keinem Job der jeden Samstag ausgeübt wird, sowas kann man natürlich immer machen. Ich rede von 20-30 Std Woche...)


@ Threadstarter

Geh zu einen Anwalt der auf Familienrecht spezialisiert ist und erkundige dich, in wie weit du
überhaupt Unterhalt von deinen Eltern einfordern kannst, da du ja schon eine Ausbildung abgeschlossen hast.
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Von: Gast0815 | 09.06.2008 15:35:43
Re: Unterhalt von Eltern einklagen....
Du hast geschrieben:

"also meine Situation ist wie folgt, bin vor 4 monaten von zuhause ausgezogen, da ich meine ausbildung abgeschlossen habe, und ordentlich verdiene. "

Also deine Eltern haben dir deine erste Berufsausbildung "ermöglicht". Du hast wahrscheinlich zu Hause gewohnt, bist nun fertig und hast einen Arbeitsstelle. Damit sind deine Eltern raus und nicht mehr für dich verantwortlich, da du bereits eine Ausbildung hast und auch in dem Bereich arbeitest, in dem du gelernt hast. (Anders ist das bei schulischen Ausbildungen, die eigentlich nur Wegbereiter für Studiengänge sind, oder eine weitere Ausbildung nach sich ziehen - manchmal bei Erziehern oder Technischen Assistenten)

Mein Tipp. Geh noch etwas länger arbeiten und mach dann Abi auf dem zweiten Bildungsweg (geht evtl. auch direkt - frag mal bei den Schulen des zweiten Bildungsweges nach). Bafög ist dann Elternunabhängig.

Gruß
Gast0815
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