Allgemeines zum Studium

Total überfordert mit dem Studium... : (

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Von: Innocentia | 02.12.2011 09:46:08
Total überfordert mit dem Studium... : (
Hallo liebe Studenten,
ich wende mich an dieses Forum, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß...

Ich habe im Oktober angefangen an der Uni Erfurt VWL und Psychologie zu studieren. Zuvor habe ich einen Realschulabschluss (Note: 1,1) und eine Bankausbildung (Note: 1,8) abgeschlossen. Ich hatte nie großartig Probleme mit dem Stoff oder den Lehrern zu folgen. Ich habe immer viel gelernt, weil es mir Spaß gemacht hat. Außerdem war es stets mein Ziel zu studieren - mein Lebensziel Nummer 1. Dann habe ich 1 Jahr in einer Bank gearbeitet, bin jedoch aufgrund des Stresses (teilweise auch Mobbing in meiner früheren Arbeitsstelle) an einer Erschöpfungs-Depression erkrankt (mit Klinikaufenthalt). Als es mir nach einem 3/4 Jahr besser ging, habe ich ein Fachschulstudium zur Staatlich geprüften Betriebswirtin (Note: 1,2) gemacht, bei dem ich anfangs Schwierigkeiten hatte, diese sich mit der Zeit jedoch relativiert haben und ich nur noch aus Interesse lernen "musste".
Als ich dann meine Zulassung für die VWL und Psychologie (beide zulassungsbeschränkt) erhalten habe, hat sich mein oberster Lebenstraum erfüllt. Dementsprechend motiviert ging ich ins Studium.

Das ist nun 2 Monate her und ich bin wieder völlig am Ende. Leider zeichnet sich auch wieder eine leichte Depression ab. Ich verstehe die Berechnungen in den meisten Fächern nicht, außerdem überfordert mich die Stofffülle. In einem Zusatzfach, was ich belegen muss, wird Wissenschaftstheorie gelehrt. Dafür habe ich irgendwie kein Verständnis. Für mich ist der Abstraktionsgrad einfach viel zu hoch. Egal wie sehr ich versuche um die Ecke zu denken: Ich verstehe den Sinn nicht. Außerdem müssen wir bis zur Prüfung 3 Bücher gelesen haben, weil diese Teil der Prüfungen, aber nicht der Vorlesungen sind. Zusätzlich müssen wir zu jeder Woche massiv Tutoriums-Aufgaben lösen. Ich bin jeden Tag min. 8 Stunden am Lernen, um überhaupt irgendwie die Aufgaben zu bewältigen. Meine Kommilitonen sagen, dass sie alles auf Anhieb verstehen, und nie lernen. Und ich lerne und lerne und verstehe nichts.

Ich habe auch schon mal versucht, weniger zu lernen und nachzubereiten, jedoch mit dem Ergebnis, dass ich dann gar nicht mehr folgen konnte in der Vorlesung. Ich habe versucht mit Vorlesungen klar zu kommen, d.h. immer hinzugehen (da habe ich nicht folgen können) und zu Hause zu lernen (da schaffe ich viel, verstehe mehr, aber nicht genug, um die Aufgaben zu lösen). Außerdem sind die Folien der Dozenten sehr schlecht und ich finde kaum ordentliche Bücher/I-Net-Seiten, die das vermitteln, was der Dozent will (d.h. Stichwörter auf einer Folie - ich gebe sie bei Google ein und es wird nichts aqäquates gefunden).

Ich bin einfach am Verzweifeln und ich frage mich, ob ich - trotz guten Erfolgen bisher - einfach zu dumm für ein Studium bin = ( Mein Freund sagt, dadurch, dass ich kein Abitur habe, habe ich auch nicht die Fähigkeit abstrakt und interpretativ zu denken, weshalb die anderen alles und ich nichts verstehe. *schnief*

Es hört sich vieleicht komisch an, aber die einzigsten Fächer, mit denen ich halbwegs was anfangen kann, sind Statistik und Mathe. Wobei ich aber wiederum mit der Mathematik in Mikroökonomie Probleme habe, weil ich keinen Sinn darin sehe, weil ich im Betriebswirt gesehen habe, dass alles mit Worten logischer ist als mit Formeln.

Habt ihr einen Rat für mich? Soll ich das Studium aufgeben? Warum bin ich anscheinend die einzigste in meinem Studienkreis, die Probleme mit den - mehr oder weniger "geisteswissenschaftlichen" - Methoden meiner Uni hat?

Ich hoffe und freue mich auf Antworten.
Innocentia

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Von: ichich | 02.12.2011 09:55:29
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Hallo Innocentia,

Das ist sehr doof, dass das mit deinem Studium so doof läuft, aber ich kann dir einen Rat geben:

Man muss nicht studiert haben um erfolgreich zu sein. Du hast sehr gute Abschlüsse und für deinen Beruf hohe Qualifikationen. Ich würde das nicht aufgeben, sondern weiter verfolgen und in deinem alten Beruf Karriere machen.

Bevor du dich zunichte machst, würde ich aufhören. Jetzt bist du ganz am Anfang des Studiums, da ist es nicht schlimm abzubrechen. Du kannst auf jeden Fall wieder in deinen alten Beruf einsteigen und das ohne Einschränkung - und genau das würde ich machen!

Du hast viel erreicht in deinem Leben, mehr sogar als mancher Student hier jemals erreichen wird! Knüpfe an dein altes Leben an und genieße es.

Viel Erfolg und viele Grüße!
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Von: EVE333 | 02.12.2011 10:20:51
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Hey,
also ich würde es nicht ganz so drastisch sehen wie mein Vorredner.
Ich studiere auch erfolgreich, aber wenn ich mich in eine VWL Vorlesung setze und sehe wie realitätsfern und kompliziert sie da einfache Sachverhalte formulieren können, dann verliere ich auch schnell die Lust und die Konzentration, um dem Ganzen zu folgen und es wirklich zu behalten. Ich finde es halt nicht so spannend, alles in vereinfachte Formeln zu packen, dann ein paar Graphen anzugucken und wie sich Verschiebungen von Graphen auswirken. Damit will ich sagen: Wer Fach A gut studiert, kann vielleicht im Fach B nicht durchblicken und wer Fach B gut studiert, versteht vielleicht A nicht. Vielleicht hast du dich nach A verlaufen, bist aber ein typischer B-Student?

So wie ich das verstehe, hast du auch direkt zwei Studiengänge angefangen? Vielleicht solltest du auf ein Fach zurückschrauben oder nochmal bedenken, ob deine Fächerwahl richtig war. Setz dich doch mal probeweise in andere Vorlesungen.

Nach deinen Schilderungen und deiner Ausdrucksweise halte ich dich keineswegs für dumm, vielleicht bist du einfach nur im falschen Studiengang (siehe oben) oder an der falschen Uni gelandet oder hast dir was anderes vorgestellt. Besuch mal eine Beratungsstelle an der Uni, ob du vielleicht die ein oder andere Veranstaltung schieben kannst, also ohne dass du Probleme mit Fristen oder Voraussetzungen für andere Module bekommst. Bedenke, dass die meisten direkt vom Gymnasium auf die Uni gehen und du von einer anderen Ebene startest und vielleicht länger brauchst um dich zurecht zu finden. Außerdem tun andere auch gern mal so, als ob sie alles verstehen.

Habe jetzt verschiedene Möglichkeiten und Ideen in den raum geworfen über die du nachdenken solltest, die teilweise auch nicht voneinander abhängen.
Aber egal was du jetzt tust, ich empfehle dir den Stressfaktor unbedingt zu reduzieren, gerade wenn du sowieso zu Depressionen neigst.
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Von: gast6 | 02.12.2011 10:25:40
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Ich bin etwas erstaunt, dass du VWL UND Psychologie studierst. Schon eines der Fächer ist doch schon jeweils für sich ein volles Programm und nur mit einem Vollzeitengagement zu packen (gerade z.B. in Psychologie die Grundlagen zu verstehen (nicht nur zu lernen, das hilft gar nix), und dazu gehört ganz besonders Wissenschaftstheorie, was wirklich für die gesamte weitere Methodenausbildung (Experimentalpsychologie bis Evaluation) ganz ganz wichtig ist). Ich finde die Kombination etwas sehr heftig, gerade mit einer depressiven Erkrankung, bei der ja gute Selbstfürsorge, Rücksicht auf sich mit dieser Erkrankung und wohlwollender, guter Umgang mit sich selbst angesagt sind. Vielleicht machst du nochmal einen "Auffrischungstermin" bei deinem Therapeuten und besprichst das mit dem. Vielleicht melden sich ja wieder alte depressionsauslösende Strukturen, insbes. zu hohe (Leistungs-)Ansprüche an sich selbst, zurück. Das solltest du mM nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich drück dir die Daumen, dass du dein Studium so gestalten kannst, dass es für dich realistisch zu schaffen ist und du dabei ausreichend Zeit für dich, für Partner, Familie, Freunde, Hobbys usw. und nochmal für dich selbst hast. Alles Gute!
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Von: Lena | 02.12.2011 18:56:20
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Hallo,
Ich kann nachvollziehen wie es dir geht!
Ich habe auch vor 2 Monaten mit dem Studium (Biologie) angefangen und vorher eine dazu passende Ausbildung gemacht, Abitur habe ich auch nicht. Genau wie du hab aber auch ich schon immer genau dieses Fach studieren wollen und hab echt sehr viel darauf hingearbeitet und war so glücklich endlich die Zusage in der Hand zu haben, endlich meinen Lebenstraum wahrmachen.
Jetzt sitze ich hier und komme mit dem Stress kaum zurecht. Huete hatte ich eine erste, kleinere Klausur, die aber zum Glück nicht mal die Hälfte der Modulnote zählt. Jeder meint, dass sie sehr einfach gewesen wäre und ich bin anscheind die einzige, die dem gar nicht zustimmt. Aber auch wenn ich zwischendurch schon einige Momente an abbrechen gedacht habe, jetzt ist es doch noch viel zu früh!
Mein mitbewohner, der fast fertig mit seinem Studium ist tröstet mich damit, dass er anfangs auch durch mehrere Prüfungen durchgefallen ist und jetzt ist er kurz vorm Ende und nicht unbedingt schlecht!
Wir müssen uns halt einfach erst an die neuen Anforderungen gewöhnen und die anderen können leicht sagen, dass sie alles verstehen! In der Klausur wird sich dann bestimmt rausstellen, dass welche besser sind als du, aber auch genügend schlechter sind!
Das Studium ist auch anders als das Gymnasium! Mit Berufserfahrung lernst du wesentlich mehr selbstständige Arbeit als beim Abitur! Ich bin mir ziemlich sicher, dass du mit deinen Erfahrungen wesentlich mehr drauf hast, als die meisten Abiturienten, die es noch gewohnt sind von Lehrern alles vorgekaut zu kriegen. Das Abitur ist schließlich auch keine unüberwindbare Hürde!
Mach erst mal weiter, mach Lerngruppen mit deinen Mitstudenten. Wenn die das anscheinend alle so gut verstehen, dann sollten sie es dir doch mit links erklären können!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir beide nicht die einzigen sind, die am Anfang Probleme haben! Das wird sich sicherlich noch geben und unsere Probleme liegen sicher nicht am fehlenden Abitur!
Viel Glück dir! Dein Lebenslauf hat doch sonst auch dein Durchhaltevermögen gezeigt, dann wirst du doch jetzt noch nicht aufgeben!
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Von: Kernaussage | 02.12.2011 19:22:48
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Ich habe nach meinem Abitur eine Lehre zum Bankkaufmann gemacht.
Ich fand es unenedlich einfach, da gab es quasi eigentlich nichts was man nicht verstehen konnte. Ich schätze, dass dir deswegen der Schritt noch krasser vorkommt.

In der Uni wird auch mehr gefordert als auf dem Gymnasium, zumindest was die normalen Fächer betrifft. Es gibt auch lächerliches, wie medienwissenschaften, soziale arbeit usw.

Irgendwann stößt deine Intelligenz an Grenzen, ob die jetzt erreicht sind, stellt sich hier die Frage. Aber man kann auch sein Hirn fördern und fordern. Mir ging es so, ich studiere 2Fach Bachelor Wirtschaftswissenschaften und Informatik. Und mir ging es so. Wirtschaftswissenschaften sind noch trecht ähnlich wie in der Schule. Der größte Batzen macht Fleiß, kleinere Rechnungen (auf schulniveau) und auswendiglernen aus. Das war für mich nie ein Problem. Gefordert hat mich Informatik, weil es da wirklich um sehr Abstrakte sachen geht. Und da ist mein Girn teilweise an seine Grenzen gestoßen.

Ich habe aber sehr viel Energie hinein investiert. Klar hab ich oft gedacht, dass ich nicht mehr kann und am Ende bin, aber ich hätte mich nie getraut abzubrechen (was eine Schande) und es war gut so. Ich hab zwar immer noch ein wenig mit zu knabbern, aber auch das Hirn entwickelt sich. Wenn auch nur langsam.
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Von: Harry Bo | 02.12.2011 20:02:26
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Ich hab ein eher schlechtes Abitur, dannach eine Ausbildung gemacht, die nicht wirklich anspruchsvoll war. Ich musste mich auch erst wieder in einen "Lernmodus" versetzen.

Vielleicht wäre es hilfreich weniger in einem Semester zumachen und dafür die Studienzeit etwas zu verlängern oder wenn du dich dann eingearbeitet hast ein paar mehr Punkte zumachen.
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Von: tune | 02.12.2011 20:25:21
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Hallo!,

kann meinen Vorrednern in den meisten Punkten nur zustimmen. Warum studierst du zwei Fächer gleichzeitig? Ich nehme an, dass ist ein Bachelor nur die Bezeichnung beinhaltet die zwei Wörter. Dann gilt folgendes: Entscheide was von beiden "Schwerpunkten" dir eher liegt und wechsel easy den Studiengang. Wo liegt das Problem?
Mit Dumm oder nicht dumm hat das alles nichts zu tun, Studium ist nunmal sehr abstrakt - dem einen liegts dem anderen nicht. Aber auch du wirst das locker schaffen.
An deinen Schilderungen entnehme ich, dass du scheinbar dich nie ganz erholt hast von deiner Erschöpfungs Depression. Denn eins ist klar der Ausdruck an einer Depression zu " erkranken " ist falsch.
Diese Aussage zeigt mir alles.
Da sehe ich aber schon wo das Problem liegt. Ganz klassisch - du stellst zu hohe Ansprüche an dich die kein Mensch schaffen kann. Du misst dich dann folglich immer nur an deinen eigenen hohen Leistungsansprüchen und musst zwangsläufig versagen.
Versuche andere Sichtweisen einzunehmen! Musst du wirklich einen Doppelstudiengang belegen? Warum willst du es ( ganz wichtig). Willst du es weil du dich früher aufGrund deiner mageren Basisschulbildung minderwertig gefühlt hast? Oder willst du es wirklich für dich? Genau definieren.
Zweitens: Spiele das Worst-Case Szenario bitte einmal durch. Was würde passieren, wenn du das Studium nicht schaffst? Wenn dir alles zu viel wird? Du wirst erkennen.. das schlimmste was passieren kann ist dass du den Studiengang wechseln musst. Wo liegt also das Problem? Richtig es gibt keins.

Um nochmal auf den "falschen" Ausdruck zurückzukommen. Der Ausdruck "erkranken" ist im Hinblick auf eine psychische Störung(!) falsch gewählt. Du verwendest den Ausdruck bestimmt unterbewusst aber er zeigt folgendes: Deine Ohnmacht.
Du fühlst dich schwach, nicht stark genug Sie selbst zu hinterfragen. Du denkst Auslöser deiner Erschöpfungszustände etc. wären Äußere Faktoren. Das ist falsch. Klar Sie können sie bedingen, aber schlussendlich sind all deine Symptome und Schilderungen ganz klar Resultate aus falschen Bewertungsbildern / Denkmustern.

Es "zeichnet sich wieder eine Depression ab" - wie eine schleichende Krankheit. Höre auf so zu denken bitte. Du bist es - und nur du kannst da auch von loskommen.

Um das jetzt mal zusammenzufassen:
Spiele worst case Szenarien durch von Sachen vor denen du dich fürchtest. Was passiert wenn das eintritt was du denkst ( in dem Beispiel zB. du schaffst das St. nicht). Und wie würdest du das dann selbst interpretieren? Anschließend hinterfragst du genau das - du wirst erkennen deine Interpretationen sind falsch. Versuche Sie durch positive zu ersetzen. Und das alles schriftlich Schritt für Schritt.

Beste Grüße und viel Erfolg !
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Von: Caro_Erfurt | 04.03.2012 15:56:39
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Hallo Innocentia,

hat sich dein Studiendruck nun etwas gelegt? Mach dir nicht zu viele Sorgen, gerade am Anfang ist das Studium für ALLE (egal, was sie sagen) neu und jeder muss das System kennen lernen. Das dauert so 1-2 Semester - aber genau dafür ist an der Uni Erfurt auch die Orientierungsphase da! Alle Noten, die du nun einfährst, zählen ja nicht mal. Also mach dich bitte nicht kaputt! Aber ich hoffe auch, dass du bis heute durchgehalten hast und vielleicht gemerkt hast, dass man doch irgendwann reinfindet, in dieses komplexe System von wissenschaftlicher Sprache und Zitationsregeln!

Beste Grüße!
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Von: Anonym | 04.03.2012 18:37:07
Re: Total überfordert mit dem Studium... : (
Lass dir von niemanden einreden, dass du etwas nicht kannst !!!
Momentan fühlst du dich vollkommen überlastet was meiner Meinung nach kein Wunder ist. Zu deinen Studienfächern kann ich folgendes sagen: Vwl habe ich selbst einmal studiert. Dieses Fach ist abstrakt, mathematisch und baut aufeinander auf.
Du befindest dich im 1 Semester und steigst gleich mit Mikroökonomie ein!!
Das ist zu viel, wenn du nicht einmal eine Einführungsveranstaltung vorher besucht hast und dir sämtliche Grundkenntnisse fehlen.
Gibt es sowas an eurer Universität?
Ich kenne nur wenige, die im 1 Semester gleich Mikroökonomie mitgenommen haben.
Außerdem denke ich, dein Anspruch an dich selbst ist sehr hoch. Deine Note im Realschulabschluss und in der Ausbildung sind im sehr guten Bereich. Im Bachelor zählt alles rein, die Note soll genauso gut werden.
Nur übersiehst du etwas: der Stoffumfang ist um einiges größer und mächtiger.

An deiner Stelle würde ich folgendes tun:
-Analysieren wie ich lerne: in Gruppen, alleine, regelmäßig...
-wie lernen die anderen
-kann ich weniger in meinen Studienplan packen oder würde ich das auch nicht schaffen?
Du selbst musst einschätzen können wieviel du dir zumuten kannst
Die Erstsemester machen folgende Fehler:
-zu spät lernen (trifft nicht auf dich zu)
-kein Zeitplan
-zu wenig Eigenkontrolle des Stoffs (sitzt das wirklich)
-zu wenig Kontakt zu den Profs/Tutoren/Mitstudenten bei Unwissen
-zu viel Literatur zum Durcharbeiten (Übersicht geht verloren)


hinzukommt: die neue Situation, Eigenverantwortung beim Studium.

Geh nochmal in dich: Ist es dein Studium? In Vwl und Psychologie kommst du um Formeln und Modelle nicht herum.
Im späteren Studienverlauf wird nicht weniger verlangt.
Das Studium solltest du beenden, wenn du darin keinen Sinn mehr siehst und große Probleme hast die Einführungsliteratur/Skripte beim mehrmaligen lesen nicht zu verstehen.
Eine Alternative ist es mit Mitkommilitonen zu lernen. Nie hat man eine schnellere Kontrolle und kann sich selbst besser einschätzen.
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