Beruf und Karriere

Berufe mit hohem Gehalt!

Von: Stephan | 17.05.2006 20:59:20
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Der superintelligente Hauptschüler, der mit 14 auf dem Bau arbeitet, macht irgendwann seinen Meister und sich dann selbständig.

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Von: Epo | 17.05.2006 21:21:47
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Das weiß ich noch nicht, da man ohne Kapital nicht weiterkommt.
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Von: Stephan | 17.05.2006 21:48:32
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Zum Meister reicht es auch ohne Kapital. Im Handwerk gibt es sehr viele Möglichkeiten, z.B. kann man ihn neben dem Beruf machen, außerdem gibt es Meisterbafög.
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Von: meier77 | 21.05.2006 15:57:32
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Also bei den Wiwis wird am meisten Geld im Wertpapierhandel oder bei den Aktienanalysten verdient.Mal abgesehen von den Vorständen.
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Von: chris67 | 25.06.2006 14:47:11
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Hallo Studis,

Habe vor 14 jahren ausstudiert und bin als Entwicklungsleiter in einem grossen deutschen Maschinenbauunternehmen taetig.

Moechte einmal mit dem Grundsaetzlichen Vorurteil aufraeumen, dass das BWL Studium tendentiell zu hoeheren Gehaeltern fuehrt.

Die Frage nach dem Studium oder den Schwerpunkten innerhalb des Studiums ist sicherlich keine leichte. Orientiert man sich am moeglichen Gehalt, kann man z.B. die Statistiken der VDI anschauen. Dies ist allerdings nur die Preisliste.
Die Kernfrage des Geld verdienens lautet
"Wie schaffe ich es, dass jemand fuer mich den Geldbeutel aufmacht?" bzw.
"Wie verkaufe ich mich richtig?"
Hier spielt die Verpackung, d.h. das Auftraten sicherlich eine Rolle, aber
der der Hauptfaktor ist: "Was habe ich zu verkaufen?"

Es klingt banal, aber wenn ein Maler versucht, seine Klempnerfaehigkeiten zu verkaufen, verdient er damit bestimmt nicht so viel Geld, als wenn er das
verkauft, worin er gut ist. Nun hat der Maler sich ja schon fuer seinen Job entschieden - der Student am Anfang seiner Laufbahn ja noch nicht.

Der Student sollte sich andere Fragen stellen:
"Wo bin ich besser als andere?" Wir leben schliesslich im WETTBEWERB.
--> Gute Noten in Grundlagenfaecher und gute Analytik eignen sich zum Ingenieur
--> Sprachkenntnisse werden in fast allen Fuehrungspositionen der Industrie
gebraucht.
--> Gutes Gedaechtnis und wissenschaftliches Denken sowie das Interesse fuer
Menschen (sowie gute Noten fuer den NC) eignen z.B. zum Mediziner
--> Tueftler ohne grosse Kommunikationsfaehigkeit sollten Wissenschaftler werden
--> Tueftler mit Kommunikationsfaehigkeit hingegen Entwicklungsleiter
--> ...
Jedes Fachgebiet hat eben andere Voraussetzungen und in der Regel wird eine Kombination von Faehigkeiten gefordert.

Eine Fehlentscheidung kommt vor, doch das regelt meisst der wettbewerb.
Sobald ein Konkurrent auftaucht, der mehr bietet fuer das gleiche Geld,
ist man weg vom Fenster. Dies unterstreicht die These, die Berufswahl nach
den Neigungen und Faehigkeiten zu treffen und NICHT nach dem Geld.

Und zum Thema BWL:
Wenn Ihr statistisch gesehen als Buchhalter enden wollt, studiert dieses Fach.
Denn nur wenige schaffen es als kaufmaennischer Geschaeftsfuehrer in eine Firma.

Es ist leichter, einem Ingenieur kaufmaennische Kenntnisse beizubringen als einem Kaufmann tiefgruendige technische Zusammenhaenge. Was fuer grosse Firmen gilt, gilt auch fuer kleinere.
Dr. Zetsche (Daimler Chrysler) ist Ingenieur
Dr. Wiedekind (Porsche) ist Ingenieur
...
Zwar nimmt die Bedeutung der kaufmaennischen Seite in den Firmen tendentiell zu. Deutsche Firmen leben jedoch nach wie vor von ihren innovativen Produkten. Und
die werden selten von Buchhaltern erfunden und entwickelt.

Ich hoffe, Euch hilft's ein wenig,
Christoph


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Von: Oxford MBA 2006/07 | 26.06.2006 11:28:12
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Christph,

dem ersten Teil stimme ich generell erstmal zu.

Dem folgenden Teil von Dir kann ich absolut nicht zustimmen!

"Und zum Thema BWL:
Wenn Ihr statistisch gesehen als Buchhalter enden wollt, studiert dieses Fach.
Denn nur wenige schaffen es als kaufmaennischer Geschaeftsfuehrer in eine Firma."

-statistisch gesehen als Buchhalter??? Absoluter Unsinn...ich glaube Dir ist die Spannbreite der Einsatzmöglichkeiten von Kaufleuten nicht bekannt! Die Bean-counters sind da eher in der Minderheit
-bei vielen alteingesessenen mittelständischen Produktions-Unternehmen (Eigentümer = Gründer = Geschäftsführer) mag das wohl zu grossen Teilen richtig sein, aber vielleicht solltest Du auch an a)Unternehmen im Service-Bereich denken (werden/wurden vielfach von Kaufleuten gegründet/geleitet) und b)Grossunternehmen, in denen es mittlerweile für jeden technischen Leiter einen kaufmännischen Counterpart gibt (ich weiss es bspw. von Siemens aus erster Hand)
-genausowenig Ingenieure schaffen es als technischer Geschäftsführer in eine Firma


"Es ist leichter, einem Ingenieur kaufmaennische Kenntnisse beizubringen als einem Kaufmann tiefgruendige technische Zusammenhaenge. Was fuer grosse Firmen gilt, gilt auch fuer kleinere.
Dr. Zetsche (Daimler Chrysler) ist Ingenieur
Dr. Wiedekind (Porsche) ist Ingenieur
..."

-grundlegende kaufmännische Kenntnisse sind genausoschnell beigebracht wie grundlegende technische Zusammenhänge...wenn du natürlich von tiefgründigen technischen Kenntnissen sprichst wird die ein Kaufmann ebensowenig kapieren, wie ein Ingenieur die Unternehmensbewertung nach der DCF-Entity-Methode kapieren wird
-Klaus Kleinfeld (Siemens) ist Betriebswirt
-Josef Ackermann (Deutsche Bank) ist Betriebswirt
-Kai-Uwe Ricke (Deutsche Telekom) ist Betriebswirt
...beliebig fortsetzbar - und das sind nur die deutschen DAX-Unternehmen! Schau mal auf internationaler Ebene, da sind die Kaufleute/BWLer noch stärker vertreten (zugegebenerweise haben da auch recht viele Doppelabschlüsse und vereinen somit Wissen aus beiden Bereichen)
Selbstverständlich hängt dieser Punkt auch oft mit dem Produkt des jeweiligen Unternehmens zusammen: Unternehmen mit vornehmlich technischen Produkten werden vielfach von Ingenieuren geleitet (s. BMW, Porsche, etc.), U. mit bspw. chemischen Produkten oft von Chemikern (s. BASF), Banken und Finanzdienstleister meist von Betriebswirten oder Rechtswissenschaftlern (s. Allianz, Deutsche Bank, Deutsche Börse, etc.), IT-Unternehmen oft von Informatikern oder Physikern (s. SAP)...beschränkt man sich natürlich auf die technische Produktebene, dann stehen meist Ingenieure an der Spitze - aber das ist wohl kaum repräsentativ!



"Zwar nimmt die Bedeutung der kaufmaennischen Seite in den Firmen tendentiell zu. Deutsche Firmen leben jedoch nach wie vor von ihren innovativen Produkten. Und
die werden selten von Buchhaltern erfunden und entwickelt."

-wenn man mal bei Produkten an Services denkt (der tertiäre Sektor ist nun mal der stärkste in Deutschland - Dienstleistungsgesellschaft), dann benötigt man nicht unbedingt Ingenieure/Wissenschaftler um diese zu entwickeln; beschränkt man natürlich, wie es in Deinem Kommentar getan wird, seinen Horizont auf die technische Produktebene, dann hast du vollkommen recht
-bzgl. des Buchhalterkommentars: siehe oben -> die Mehrheit der Kaufleute sind keine Buchhalter
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Von: Oli-ver | 26.06.2006 14:27:32
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Berater sind doch hoch im Kurs, denn beraten muss überall.

Oli-ver
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Von: Lola25100 | 07.11.2006 16:52:24
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Hallo,
Sehr interessante Argumente!
Frage?
Im Moment studiere ich Wirtschaft, doch wie gesagt unglücklich.
Möchte gern eine Ausbildung zur Heilpraktiker machen, denn die Menschen in den Unternehmen benötigen auch Soziale Hilfe.Kann man denn auch in diesem Bereich gutes Geld verdienen ?

Dankenerd smiley
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Von: HP | 07.11.2006 21:07:56
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Hier ist der Link zur Gebührenordung für HPs. http://www.znh.de/downloads/GebuehrenordnungHP.doc

Ist aber nicht bindend, stellt auch eher eine Wunschvorstellung dar. Die Konkurrenz ist enorm, folglich sind die Preise niedrig. Außerdem ist die Konkurrenz durch Ärzte enorm groß geworden; es gibt halt unendlich viele die Naturheilverfahren anbieten, es gibt auch Privatärzte, die Homöopathie betreiben und Akupunktur zur Schmerzbehandlung wird sogar von der Kasse gezahlt, wenn es ein Arzt macht; wer geht da noch zum HP?!

HP wird man nicht, um Geld zu verdienen, sondern aus purem Idealismus. Großes Geld ist da nicht zu verdienen, viele leben auf Sozialhilfeniveau, ohne Altersvorsorge und oft auch ohne Krankenversicherung. Was den Beruf eben so attraktiv macht und warum man das auf sich nimmt und jeden Tag für wenig Geld 12 Stunden und mehr arbeitet, das ist die immense innere Befriedigung, die man daraus zieht.

Es sei noch angemerkt, dass eine Heilpraktikerausbildung nicht reicht, um wirklich praktizieren zu können (man darf dann nur von Gesetzes wegen, aber das ist eben was anderes). Man benötigt noch mehrere, lange und teuere Zusatzausbildungen, wenn man überhaupt am Markt Fuß fassen will. Auch eine unbezahlte Assistenzzeit bei einem sehr erfahrenen HP (ca. 18 Monate) sollte man einplanen. Am besten gelingt der Sprung über einen gut bezahlten Erstberuf, den man über Teilzeitregelung ausschleicht (oder man behält einen Halbtagsjob und arbeitet eben nach "Feierabend" und am Samstag - machen auch viele).
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Von: peterthoms | 07.11.2006 21:13:24
Re: Berufe mit hohem Gehalt!
Hallo, mich würde auch interessieren, was man studieren kann um richtig viel zu verdienen. Sollte aber nicht so schwer sein, vielleicht wißt ihr ja auch was wo man nicht hingehen braucht um seinen Abschluß zu bekommen.
Es gibt ja auch die Möglichkeit sich einen Doktortitel zu kaufen, da ich mein Abi mit 1,0 gemacht habe ich wohl meine Qualifikation bewiesen und denke damit wäre ein solcher Kauf durchaus legal und ich müsste mich auch nicht mit den ganzen anderen Studenten abrackern.
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