Fachbereich Mathematik/Informatik

Mathematikstudium

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Von: Janine7893274 | 14.01.2010 01:12:25
Mathematikstudium
Hallo,
Ich bin momentan in der 13. Klasse und mache dieses Jahr dann also mein Abi.
Ich habe Physik 4-stündig und Mathematik ist mit Abstand mein Lieblingsfach, nicht einmal unbedingt weil die Noten stimmen (schriftlich schwanken meine Klausuren auch gern mal zur 3 hin, ich bin eine ziemliche Chaotin), aber vorallem weil ich es einfach liebe.

Es geht mir meistens viel zu langsam im Unterricht, was aber vielleicht auch einfach an meinen Mitschülern liegen könnte. Vielleicht ist mein Kurs einfach unterdurchschnittlich in Mathe und es wäre völlig falsch mir etwas darauf einzubilden.
Ich habe mal vor einer kleinen Ewigkeit (Ich denke es war 6. Klasse) meinen IQ von einem Institut oder so etwas (ging natürlich nicht von mir aus, sondern von meiner Mutter und Lehrern, darum weiß ichs ncih genauer) testen lassen. Dabei kam ein ganz gutes Ergebnis raus.

Ich habe schon oft gehört, dass das Bild, das ich in der Schule von Mathematik vermittelt bekomme nicht viel bis gar keine Ähnlichkeit mit dem Studienfach hat und dass viele nach einem 15NP-Matheabi ein Studium begonnen und dann doch wieder abgebrochen haben.
Eine weitere vielleicht wichtige Information über mich: ich bin keine fleißige Schülerin.. wie gesagt: ich bin chaotisch, vergesslich, unordentlich und leider auch ein bisschen faul(daran arbeite ich)

Und nachdem ich nun ein wenig etwas von mir erzählt habe, von dem relevant sein könnte, frage ich euch nun:
Sagt irgendwas davon etwas darüber aus, ob ich ein Studium packen würde, bzw. ob ich eher total ungeeignet bin (Chaot, schriftlich eher gute mitte etc.)?
Woran soll/kann ich erkennen, ob ich für ein Mathestudium geeignet bin?

Bin ein wenig ratlos wie ihr seht. Freue mich auf Antworten
Janine

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Von: Windir | 14.01.2010 04:27:27
Re: Mathematikstudium
Zitat

ich bin chaotisch, vergesslich, unordentlich und leider auch ein bisschen faul
na das sind doch perfekte voraussetzungen für ein studium
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Von: Janine7893274 | 14.01.2010 15:25:53
Re: Mathematikstudium
qualifizierte Antworten wären mir doch i-wie lieber.
aber danke für deinen konstruktiven Beitrag windir.
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Von: halloechen | 14.01.2010 21:14:30
Re: Mathematikstudium
Naja, leider hat Windir recht (wenn er/sie es vllt auch ein bisschen provokativ ausgedrückt hat).
Wenn du diese Eigenschaften, vor allem die Faulheit, nicht ablegen kannst, wirst du vermutlich große Probleme im Mathestudium haben, wenn du nicht gerade ein Mega-Genie bist. Das Studium der Mathematik ist extrem zeitaufwändig, das sollte dir klar sein.
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Von: ziz | 14.01.2010 22:23:41
Re: Mathematikstudium
Zitat
Janine7893274
ich bin chaotisch, vergesslich, unordentlich und leider auch ein bisschen faul

Mit diesen Eigenschaften ist es schwierig! Es kommen wöchentliche Übungszettel, die viel Arbeit und auch Frustrationstoleranz erfordern. Im Mathe-Studium musst du das Ganze intensiv durchdenken - in der Oberstufe reicht eigentlich ein Schema F.
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Von: ziz | 14.01.2010 22:26:09
Re: Mathematikstudium
Nachtrag: dass du chaotisch bist, sollte das geringste Problem sein. Wichtig ist es, die Faulheit abzulegen - denn wenn du nicht gerade zu den 1 % Mathegenies in jedem Jahrgang gehörst, musst du anfangs sehr viel tun und lernen.
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Von: Janine7893274 | 15.01.2010 13:51:23
Re: Mathematikstudium
So is das doch schon besser
danke schön smiling smiley
ja, ich weiß das ja selbst mit der faulheit, aber ihr wisst ja alle wie Schule ist.
Da ist das mit dem Fleiß auch noch nciht so wichtig.
Ich denke wenn ich wirklich arbeiten muss, dann kann ich das sicher auch.
Aber um zB um von ner 2 auf ne 1 zu kommen streng ich mich sicher nicht wie blöd an.
Wäre es im Studium so, dass ich nun mal sau viel lernen muss um überhaupt iwie zu bestehen, dann ist das, denk ich, auch ne ganz andere situation und dann wäre ich bestimmt auch nicht faul.

Wär schön wenn ihr euch nicht nur auf diesen einen satz fixieren würdet.
Wer von den Mathestudenten (fertig oder nicht) kann mir sagen, wie er/sei dazu kam mathe zu studieren und wieso er/sie im gegensatz zu anderen nicht abgebrochen hat.
Und wenn das hier vllt auch Abbrecher lesen, wärs schön zu erfahren, wieso diese das studium anfangs gewählt und wieso dann doch abgebrochen haben.

danke im voraus an zukünftig beiträge smiling smiley
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Von: Windir | 15.01.2010 21:03:59
Re: Mathematikstudium
Jetzt mal ernsthaft:
Ich kann dich verstehn, ich hatte in der Schule ebenfalls NULL Bock irgendetwas zu machen für (aus meiner Sicht) sinnlose Fächer wie Religion, Geschichte, Politik, etc. Also diese ganzen Fächer die mich null interessierten haben mich schon derbst angekotzt ;D

Aber bei Fächern die ich mochte (eigentlich nur mathe, physik und englisch), hatte ich keine Probleme stunden lang am stück zu lernen. Und da ich in Mathe in der Schule schon immer sehr gut war, waren 12 Punkte in einer Klausur einfach nur schlecht, auf der anderen Seite freute ich mich über 6 in Religion.

Also kurz gesagt: Studiere was dir Spaß macht, denn ansonsten wirst du keinen Spaß haben grinning smiley Denn etwas lernen, das einem keinen Spaß macht und überhaupt nicht interessiert ist so ziemlich das ätzendste was es gibt (mMn.).

Wie du ja schon selbst rausgefunden hast ist uni mathe ganz anders als schul mathe, von dem her wird dir niemand sagen können ob du dafür geeignet bist ode rnicht. Du musst es einfach ausprobieren, wenns nicht dein Ding ist studierst du halt nach 2 Semestern was anderes. Is ja net so schlimm, deine Kollegen die zum Bund/Zivi müssen fangen ja so gesehen auch erst an zu studieren wenn du 2 semster hinter dir hast.
Zitat


Aber um zB um von ner 2 auf ne 1 zu kommen streng ich mich sicher nicht wie blöd an.
Nicht mal in Fächern die du magst?? Also ich weiß net, wenn du irgendwie gar kein Bock hast dich zu verbessern, ist das schon irgendwie komisch ... Du scheinst mir einfach nur durchkommen zu wollen und ein Durchfallen zu verhinden und diese Einstellung halte ich einfach für unangebracht während eines Studiums

gruß
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Von: Artjom | 17.01.2010 00:44:34
Re: Mathematikstudium
> Hallo,
> Ich bin momentan in der 13. Klasse und mache
> dieses Jahr dann also mein Abi.

Ich studiere Mathematik im dritten Semester und hoffe dir helfen zu können.


> Ich habe mal vor einer kleinen Ewigkeit (Ich denke
> es war 6. Klasse) meinen IQ von einem Institut
> oder so etwas (ging natürlich nicht von mir aus,
> sondern von meiner Mutter und Lehrern, darum weiß
> ichs ncih genauer) testen lassen. Dabei kam ein
> ganz gutes Ergebnis raus.

Ich habe drei Stück davon gemacht: Mein IQ ist zwischen 80 und 90. Bisher jeden Kurs bestanden und zähle zur besseren Hälfte.

> Ich habe schon oft gehört, dass das Bild, das ich
> in der Schule von Mathematik vermittelt bekomme
> nicht viel bis gar keine Ähnlichkeit mit dem
> Studienfach hat und dass viele nach einem
> 15NP-Matheabi ein Studium begonnen und dann doch
> wieder abgebrochen haben.

Das ist richtig. Das schlimmste ist, dass es extrem langsam gelernt wird. In jedem Fach, nicht nur in Mathe. Abitur ist eine reine Luschenveranstaltung. Ich hoffe, dass du dir nach deinem kürzlich erworbenen Abitur nichts einbildest. Viel zu viele Trottel bekommen es um darauf stolt zu sein.

> Eine weitere vielleicht wichtige Information über
> mich: ich bin keine fleißige Schülerin.. wie
> gesagt: ich bin chaotisch, vergesslich,
> unordentlich und leider auch ein bisschen
> faul(daran arbeite ich)

Ich bin auch extremst chaotisch und vergesslich, aber ich habe einen Fleiß, ich kann Berge versetzen. Ich habe einen Nebenjob, bin in Sportvereinigungen, ab und zu in auch in Saufvereinigungen und habe noch nie eine Klausur wiederhohlt. Fleiß ist extrem wichtig, plus Frustresistens.

Es ist positiv, wenn du begabt bist (ich bin es nicht. Abi von 2,6, nur eine eins in Mathe im gesamten Leben). Aber Begabung ist keine Leistung. Wenn du super schnell mit den Hausaufgaben fertig bist und den Rest der Zeit rumgammelst, dann wird aus dir nichts. Ich hoffe, dass du in deiner Freizeit eine Tanzlehrerin bist, ehrenamtlich arbeitest und schlaue Bücher liest.

> Und nachdem ich nun ein wenig etwas von mir
> erzählt habe, von dem relevant sein könnte, frage
> ich euch nun:
> Sagt irgendwas davon etwas darüber aus, ob ich
> ein Studium packen würde, bzw. ob ich eher total
> ungeeignet bin (Chaot, schriftlich eher gute mitte
> etc.)?
> Woran soll/kann ich erkennen, ob ich für ein
> Mathestudium geeignet bin?

Bist du in der Lage, 40-50 Stunden pro Woche zu arbeiten? Wenn ja und wenn du es in den letzten Jahren bewiesen hast, dann studiere ruhig.

> Bin ein wenig ratlos wie ihr seht. Freue mich auf
> Antworten
> Janine
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Von: Artjom | 17.01.2010 00:52:21
Re: Mathematikstudium
> Wär schön wenn ihr euch nicht nur auf diesen einen
> satz fixieren würdet.
> Wer von den Mathestudenten (fertig oder nicht)
> kann mir sagen, wie er/sei dazu kam mathe zu
> studieren und wieso er/sie im gegensatz zu anderen
> nicht abgebrochen hat.
> Und wenn das hier vllt auch Abbrecher lesen, wärs
> schön zu erfahren, wieso diese das studium anfangs
> gewählt und wieso dann doch abgebrochen haben.
>
> danke im voraus an zukünftig beiträge smiling smiley

Ich habe im Internet danach geguckt, wer am meisten Geld verdient. Als Mathematiker findet man einfach einen Job (wenn man nicht einen schlechten Charakter mitbring).
Ich weiß, dass es sich vielleicht plat anhört. Die meisten Menschen sagen: "mache, was dir Spaß macht". Ich bin jedoch der übersicht, dass erfolgreiche Menschen nicht das tun, was sie mögen, sondern das mögen, was sie tun. Vielleicht wird dieser Satz in heutiger Spaßgesellschaft für Ekel sorgen, aber ich komme damit in meinem Leben zu Recht.

Sehr viele Leute habe aufgehört, viel müssen unzählige Kurse wiederholen und studieren dadurch länger. Ich denke nicht, dass es an mangelnder Intelligenz liegt. Eher an großer Faulheit. Selbst bei schwierigen Fächern (reelle Analysis, Gruppentheorie ...) kommt man irgendwann zu Erkenntnis. Ich würde sagen, man läuft solange gegen die Wand, bin sie nachgibt.
Mache dir da echt keine Sorgen. Das waren alle ausnahmslos faule Menschen. Bin froh, dass sie weg sind. Oder Spaßkerle, die das Leben nicht ernst genug nehmen.
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