Hochschulstädte, Wohnen

große, kleine unistadt?

Von: the-happiness | 30.10.2009 10:39:18
große, kleine unistadt?
Hallo Forum,
ich bin mir zurzeit echt unschlüssig wo ich mal studieren möchte.
Eigentlich, dachte ich immer ich möchte mal in einer großen, weit entfernten Stadt studieren, wie Köln oder Frankfurt, München oder so.
Jetzt wo ich mir aber langsam ernsthaft gedanken machen muss, bin ich da nicht mehr so sicher. Es besteht auch die Möglichkeit in der Nähe von meinem Heimatort zu studieren, 40 min entfernt in einer kleineren Stadt, die aber als Unistadt recht bekannt ist(Marburg).

Jetzt würden mich mal eure Erfahrungen interessieren!?
Ist eine sehr große Unistadt wie Köln so was anderes was man erlebt haben muss? ich denke mir auf der anderen seite wird man die stadt nach 2-3 monaten auch kennen und alles ähnlich sein wie in jeder anderen stadt....

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Von: tipp | 30.10.2009 10:48:44
Re: große, kleine unistadt?
Ich denke es ist wichtiger, sich um den Ruf einer Uni zu kümmern, als um deren Sitz!

Klar, das spielt schon alles mit eine Rolle, schließlich will man sich ja wohl fühlen.

Aber in einigen Großstädten bei beliebten Studiengängen ist so, dass die Hörsääle total überfüllt sind u. man gar nicht mehr rein kommt.

Vielleicht ist das dann in einer kleineren, weniger beliebten Stadt besser?!

Und evtl. sind auch die Mieten in einer kleineren Stadt niedriger - das sollte man auch berücksichtigen. Und überprüfen, ob es leicht o.d. schwer ist, dort überhaupt eine Wohnung zu finden.

Es hat alles seine Vor- u. Nachteile - ob große o.d. kleine Stadt.
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Von: Susanna | 30.10.2009 11:00:16
Re: große, kleine unistadt?
Mieten und Überfüllung unterscheiden sich meiner Erfahrung nach nicht großartig zwischen Großstädten und kleineren, aber sehr studentisch geprägten Städten wie Marburg eine ist (oder Tübingen, Freiburg, Göttingen usw.). Der Grad an Überfüllung hängt sehr von der Größe des Studiengangs und des entsprechenden Instituts ab, nicht von der Größe der Hochschule allgemein.

Ich persönlich finds einfach gemütlicher in ner kleineren Stadt zu studieren, wobei Köln auch nicht so riesig ist...da kennt man sich sehr schnell gut aus. In Köln ist das kulturelle Angebot auf jeden Fall größer als in Marburg, wobei in Marburg auch einiges geht, eben dank der vielen Studenten. Soweit ich weiß kann man mit dem Marburger Semesterticket auch bis nach FFM fahren, von daher könnte man bei Großstadtsehnsucht auch mal so hinfahren und weggehen, einkaufen usw.. FFM selbst gefällt mir nicht so, ich würd da nicht leben wollen...aber das ist Geschmackssache und wenn du aus Hessen kommst, wirst du dich da ja auch schon einigermaßen auskennen.
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Von: StudentischeTraditionen | 30.10.2009 11:50:12
Re: große, kleine unistadt?
Viele Städte haben eine Universität. Sie sind aber selbst keine Universität, wie das z.B. in Heidelberg, Freiburg, Tübingen, Gießen, Marburg und Göttingen der Fall ist. Dafür sind andere Städte getrennt von der Universität (die in ihnen angesiedelt ist) und nicht eine verschmolzene Gesamtheit. Der große Teil der Bewohner studiert eben nicht, was eine ganz andere Kultur über die Jahrhunderte hervorgebracht hat in den Städten, die selbst eine Universität sind (siehe Liste).
Der Hauptteil dieser Traditionsstädte sind eben die Universitäten und nicht irgendwelche Häfen, Industrieanlagen, Handelsniederlassungen, Medienbranchen und Co.
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Von: F3li | 30.10.2009 15:06:17
Re: große, kleine unistadt?
tipp schrieb:
-------------------------------------------------------
> Ich denke es ist wichtiger, sich um den Ruf einer
> Uni zu kümmern, als um deren Sitz!
>

Seh ich genau andersrum. Ich würde meinen Studienort nicht nach dem Ruf der Universität aussuchen. Eine der wichtigsten Fragen lautet nämlich: Will ich dort wohnen?
Und genau das solltest du berücksichtigen. Also würde ich empfehlen, schau dir mal ein paar Städte an, die du favorisierst.
Und du kannst doch z.B. im @#$%& (www.@#$%&.net) Leute ansprechen, die deinen Studiengang an der entsprechenden Universität studieren und sie fragen wie es denn so ist. Dies finde ich persönlich am Besten und aussagekräftiger als die Fakultätswebsite.
Übrigens: Frankfurt ist ne tolle Stadt ;-)
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Von: stativi | 30.10.2009 15:29:01
Re: große, kleine unistadt?
wechsel doch einfach die uni nach der hälfte der studienzeit. hab ich auch gemacht (bonn - berlin) und es nicht bereut (für leute, die ihren festen freundeskreis brauchen, ist das natürlich ein klein wenig problematisch).
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Von: Pia1990 | 11.11.2009 18:42:04
Re: große, kleine unistadt?
ich wohne in münchen und mein freund studiert an der LMU. Also falls du eher das typische studentenbudget hast würd ich es nicht unbedingt empfehlen. die mietpreise sind wahnsinnighoch, mein freund zahlt für sein 16 quadratmeterzimmer in einer wg 370.
Die Stadt an sich ist aber super^^!! Allerdings von der Uni her muss man sagen, ja oke es sind Eliteunis, aber deswegen sind sie auch wahnsinnig überfüllt. außer fu willst vielleicht irgendwas wahnsinnig unbeliebtes studieren=)
also wenn du es dir leisten kannst und dir eine solche uni nichts ausmacht, dann ist München durchaus empfehlenswert.
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Von: meerkatze_ | 29.11.2009 15:11:58
Re: große, kleine unistadt?
Nach dem Abi hätte ich auch gerne in einer Millionenstadt nahe meiner Heimat studiert. Da es mein Studienfach dort jedoch nicht gab, wechselte ich an eine etwas kleinere Großstadt, eine "Studentenstadt".
Im nachhinein bin ich froh darüber. Sogenannte Studentenstädte nehmen ihre Uni viel wichtiger, die ganze Stadt ist stolz darauf und "kümmert" sich darum, dass die Uni nach Möglichkeit gefördert wird und z.B. neue Wohnheime gebaut werden oder es gute Busverbindungen zu den Instituten gibt. Belange der Uni werden einfach viel ernster genommen als in einer Metropole, in der die Uni nur ein Anhängsel ist, etwas das eben dazugehört zu einer Millionenstadt.
Außerdem ist, wenn man Glück hat, auch die Miete niedriger, Heidelberg u.a. sind allerdings schon teuer.

Durch den hohen Anteil studentischer Bevölkerung entsteht eine ganz eigene, lebendige Atmosphäre und auf die "Bedürfnisse" der Studenten ausgerichtete Infrastruktur + Geschäfte. In einer Riesenstadt geht man dagegen leicht unter.
Ein weiterer Nachteil in Metropolen ist der lange Weg, den man oft zur Uni braucht. Hingegen dort wo ich studiert habe, konnte man fast von jedem innerstädtischen Wohngebiet aus ALLES in 15-20 min mit dem Fahrrad erreichen. Das schätzen besonders Studenten, die in verschiedene, über die Stadt verteilte Institute müssen, wie es in vielen Fächern der Fall ist. Zudem ist das Semesterticket viel günstiger, als wenn man evtl. noch U-Bahn und sonstiges mitzahlen muss.

Gerade wenn man eh vom Land oder einer Kleinstadt kommt, muss es meiner Meinung nach auch gar nicht gleich München oder Berlin sein. Da wird man auch in einer Stadt mit "nur" 100.000 Einwohnern schon von den kulturellen Möglichkeiten erschlagen werden.

Anders ist es nur, wenn man wirklich vorher schon in Hamburg, Berlin oder sonst einer sehr großen Stadt gewohnt hat - und deren Möglichkeiten kennen und schätzen gelernt hat. Dann wird man vielleicht Probleme damit haben, dass es plötzlich statt 20 nur noch 3 Kinos gibt und sich bekannte Bands nicht in den Studienort für ein Konzert verirren. usw...., aber wie gesagt ich denke man vermisst das eigentlich nur, wenn man es mal "kennt".
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Von: piccadilly | 01.12.2009 09:16:21
Re: große, kleine unistadt?
also ich bin auch immer am überlegen und mir geht es genauso,eigentlich war klar: große stadt,weil ich eben aus dem relativ kleinen kaff komme.
und das is auch immer noch mein ziel^^
aber ich denke,man muss das für sich selbst rausfinden,da is jeder anders.

ich persönlich kann nur sagen,dass das argument mit dem "große stadt->überfüllter hörsaal" absolut nicht stimmt,ich studier (noch) in heidelberg und da ist bei mir auch alles furchtbar überfüllt...
und große städte sind sicher nicht mehr anonym als kleine,ich kenn lang nicht jeden,nicht mal aus meinen eignen fächern...
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Von: Tanzbaer | 03.12.2009 22:16:05
Re: große, kleine unistadt?
meerkatze_ schrieb:
-------------------------------------------------------

> Anders ist es nur, wenn man wirklich vorher schon
> in Hamburg, Berlin oder sonst einer sehr großen
> Stadt gewohnt hat - und deren Möglichkeiten kennen
> und schätzen gelernt hat. Dann wird man vielleicht
> Probleme damit haben, dass es plötzlich statt 20
> nur noch 3 Kinos gibt und sich bekannte Bands
> nicht in den Studienort für ein Konzert verirren.
> usw...., aber wie gesagt ich denke man vermisst
> das eigentlich nur, wenn man es mal "kennt".


Genau! Schuster bleibt bei deinen Leisten.
Bloß keine neuen Erfahrungen sammeln und gar nicht erst das vermissen lernen, was ja sowieso nur die vermissen werden, die es schon "kennen"
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